El Barto
Militanter Veganer
Liebe Jecke,
nach mehrmonatigem Mitlesen möchte ich mich heute dann doch mal offiziell mit meiner Geschichte vorstellen.
Meine Grillkarriere begann – wie bei so vielen – mit einem schlichten Baumarktdirektgrill. Jahrelang wurde dieser – mit einer Ausnahme zu Sylvester – im Sommer gelegentlich in Gang gebracht, um fertig mariniert erworbenes Grillgut mit übertriebenen Röstaromen zu versehen.
Im Frühjahr 2008 sodann machte ich anlässlich eines geselligen Zusammenseins in der Nachbarschaft die erste Bekanntschaft mit einem Kugelgrill – eine einfache Baumarktvariante, der ebenfalls lediglich zum direkten Grillen fertig marinierter Fleischstücke verwendet wurde – praktischerweise hatte der jedoch einen Deckel (der Griff war noch nicht montiert
), dessen Bedeutung sich mir erst später erschließen sollte.
Auf jeden Fall hatte ich wohl leichtsinnigerweise gegenüber GöFreu fallen lassen, dass mir dieser Grill gut gefallen habe. Da zu diesem Zeitpunkt mein Geburtstag kurz bevor stand, dachte sich diese, super Idee, das wird ein feines Geburtstagsgeschenk. Glücklicherweise lief sie nicht einfach in den nächsten Baumarkt, sondern betrieb zunächst entsprechende Recherchen im Internet, wobei ihr dieses Forum natürlich nicht entgehen konnte. So mit fundiertem Wissen versorgt, konnte sie nur noch die Entscheidung treffen, nee – ein Baumarktgrill für’n paar Euro kann nicht die richtige Wahl sein. Allerdings so viel Geld investieren, ohne zu wissen, ob ich das auch wirklich richtig nutzen und mich mit der Vielfalt der Grillmöglichkeiten beschäftigen würde, wollte sie dann auch nicht.
Letzten Endes erhielt ich zum Geburtstag die zugehörige Lektüre von Steven Raichlen mit der Aufforderung: Setz Dich mal damit auseinander und mach Dich schlau, wenn Du das dann wirklich willst, kaufen wir einen ordentlichen Grill.
Gesagt – getan. Bereits wenige Wochen später wurde ein ODC Easy Charcoal 570 erworben, der seitdem in regelmäßigem Betrieb steht. Wie bei den meisten von Euch, gingen die Anschaffungen sukzessive weiter, so erfreut sich dieser zwischenzeitlich nebst reichhaltigem Zubehör (Selbstbau-Rotisserie, Selbstbau-Türmchenhalter, div. Thermometer, Halter, Spieße, AZK etc. – was man halt so alles unbedingt braucht) der Gesellschaft eines Weber Go Anywhere (man braucht ja was zum mitnehmen) und eines Cadac Safari Chef (im Wohnmobil will man ja auch nicht aufs Grillen verzichten). Auch unser Kaufverhalten in Bezug auf Brennmaterialien hat sich drastisch geändert. Jetzt wird auch hier auf Qualität geachtet und kein diesbezügliches Schnäppchen ausgelassen. Demzufolge ist unsere Garage wegen Überfüllung geschlossen – der Kohlevorrat dürfte sich derzeit auf ca. 300 kg belaufen – zzgl. div. hölzerner Brennstoffe.
Laut unserem Freundeskreis sind wir bekloppt – jedoch nimmt jeder gerne eine Einladung „wir grillen, willst Du nicht vorbeikommen“ an.
Lediglich GöFreu ist sich noch nicht sicher, ob das von ihr wirklich eine gute Idee war. Sie beklagt sich über stetige Gewichtszunahme und eine Küche, die öfters mal einem Kriegsschauplatz gleicht.
Meinen Traum nach einem (Eigenbau-)smoker kann sie zwar verstehen, bringt aber noch den – leider berechtigten – Einwand der beengten Grundstücksverhältnisse. Da müssen wir schon froh sein, dass unsere Nachbarn bislang dem Ausstoß des ODC tolerant gegenüber stehen.
So denn, das soll für’s erste reichen.
Die nächste Vergrillung werden wir Euch dann direkt bildhaft vorstellen.
Bis dahin, viele Grüße aus dem sonnigen Süden von Kölle
Alex
nach mehrmonatigem Mitlesen möchte ich mich heute dann doch mal offiziell mit meiner Geschichte vorstellen.
Meine Grillkarriere begann – wie bei so vielen – mit einem schlichten Baumarktdirektgrill. Jahrelang wurde dieser – mit einer Ausnahme zu Sylvester – im Sommer gelegentlich in Gang gebracht, um fertig mariniert erworbenes Grillgut mit übertriebenen Röstaromen zu versehen.
Im Frühjahr 2008 sodann machte ich anlässlich eines geselligen Zusammenseins in der Nachbarschaft die erste Bekanntschaft mit einem Kugelgrill – eine einfache Baumarktvariante, der ebenfalls lediglich zum direkten Grillen fertig marinierter Fleischstücke verwendet wurde – praktischerweise hatte der jedoch einen Deckel (der Griff war noch nicht montiert
), dessen Bedeutung sich mir erst später erschließen sollte.Auf jeden Fall hatte ich wohl leichtsinnigerweise gegenüber GöFreu fallen lassen, dass mir dieser Grill gut gefallen habe. Da zu diesem Zeitpunkt mein Geburtstag kurz bevor stand, dachte sich diese, super Idee, das wird ein feines Geburtstagsgeschenk. Glücklicherweise lief sie nicht einfach in den nächsten Baumarkt, sondern betrieb zunächst entsprechende Recherchen im Internet, wobei ihr dieses Forum natürlich nicht entgehen konnte. So mit fundiertem Wissen versorgt, konnte sie nur noch die Entscheidung treffen, nee – ein Baumarktgrill für’n paar Euro kann nicht die richtige Wahl sein. Allerdings so viel Geld investieren, ohne zu wissen, ob ich das auch wirklich richtig nutzen und mich mit der Vielfalt der Grillmöglichkeiten beschäftigen würde, wollte sie dann auch nicht.
Letzten Endes erhielt ich zum Geburtstag die zugehörige Lektüre von Steven Raichlen mit der Aufforderung: Setz Dich mal damit auseinander und mach Dich schlau, wenn Du das dann wirklich willst, kaufen wir einen ordentlichen Grill.
Gesagt – getan. Bereits wenige Wochen später wurde ein ODC Easy Charcoal 570 erworben, der seitdem in regelmäßigem Betrieb steht. Wie bei den meisten von Euch, gingen die Anschaffungen sukzessive weiter, so erfreut sich dieser zwischenzeitlich nebst reichhaltigem Zubehör (Selbstbau-Rotisserie, Selbstbau-Türmchenhalter, div. Thermometer, Halter, Spieße, AZK etc. – was man halt so alles unbedingt braucht) der Gesellschaft eines Weber Go Anywhere (man braucht ja was zum mitnehmen) und eines Cadac Safari Chef (im Wohnmobil will man ja auch nicht aufs Grillen verzichten). Auch unser Kaufverhalten in Bezug auf Brennmaterialien hat sich drastisch geändert. Jetzt wird auch hier auf Qualität geachtet und kein diesbezügliches Schnäppchen ausgelassen. Demzufolge ist unsere Garage wegen Überfüllung geschlossen – der Kohlevorrat dürfte sich derzeit auf ca. 300 kg belaufen – zzgl. div. hölzerner Brennstoffe.
Laut unserem Freundeskreis sind wir bekloppt – jedoch nimmt jeder gerne eine Einladung „wir grillen, willst Du nicht vorbeikommen“ an.
Lediglich GöFreu ist sich noch nicht sicher, ob das von ihr wirklich eine gute Idee war. Sie beklagt sich über stetige Gewichtszunahme und eine Küche, die öfters mal einem Kriegsschauplatz gleicht.
Meinen Traum nach einem (Eigenbau-)smoker kann sie zwar verstehen, bringt aber noch den – leider berechtigten – Einwand der beengten Grundstücksverhältnisse. Da müssen wir schon froh sein, dass unsere Nachbarn bislang dem Ausstoß des ODC tolerant gegenüber stehen.
So denn, das soll für’s erste reichen.
Die nächste Vergrillung werden wir Euch dann direkt bildhaft vorstellen.
Bis dahin, viele Grüße aus dem sonnigen Süden von Kölle
Alex

