Das war keine Theorie sondern Chemie. Wasser unter 100 Grad befindet sich in aller Regel nicht im Gasförmigen Zustand.
Das ist leider nicht ganz korrekt! Luft / oder im allgemeinen Gasgemische haben aufgrund des Gemischaufbaus und den im Gasgemisch verfügbaren "Freiräumen" entsprechende Möglichkeiten, eine bestimmte Menge an gasförmigem Wasser zu binden. Dazu sind KEINE Temperaturen von 100°C und höher notwendig, sonst wäre unser Planet einfach nur Pfurztrocken (siehe Wolken oder noch besser - nen klates Bier im Sommer beschlägt, weil in der Luft Feuchtigkeit gebunden ist).
Am Beispiel Luft gibt es schöne Tabellen, bei welcher Lufttemperatur eine bestimmte Menge Wasser gebunden werden kann, ohne dass das Wasser in flüssiger Phase ausfällt. Stichwort bei Wikipedia unter "Relativer Feuchte" und "Absoluter Feuchte" oder "Luftfeuchtigkeit".
Ist der Punkt der Absoluten Feuchte erreicht (bei Temperatur X 100% gebundenes Wasser zwischen den Luftmolekülen) und es fällt dann die Temperatur ab, dann kann die Luft das gasförmige Wasser nicht mehr halten und es fällt aus. Dies wird auch als Taupunkt bezeichnet.
Hier eine nette Grafik hierzu! Quelle Wikipedia unter Stickwort Luftfeuchtigkeit.
Wenn der Smoker diese Temperaturen und Unterschiede innerhalb seiner SFB/Garraum hat, dann sammelt sich auch Wasser in flüssiger Form an den kühlen Stellen des Sportgerätes.
Man bedenke jedoch beim reinen Smoken > 100°C, dass die Rauchgase durch den Pit und den Schornstein aus demselben befördert werden. und das erfolgt ja kontinuierlich, weshalb die ganze Problematik theoretisch eigendlich fast außer acht gelassen werden kann. Selbst bei grade nur 90°C kann
ein Kubikmeter (L=1m x B= 1m x H=1m) Luft ganze
450g reines Wasser halten, ohne dass dieses ausfällt. Um mal nen greifbaren Vergleich anzustellen.
Erst ab höheren temperaturen, die die in den Pit eingelegte Wasserschale soweit aufheißen, dass das flüssige Wasser aus der Schale mit kochen anfängt, dann kann entsprechend viel Wasserdampf entstehen, der sich ggf. an den Wandungen niederschlägt, wenn der Gasstrom im inneren nicht ausreichend ist. Das Gro wird jedoch durch das Feuer auf temperatur über 100°C gehalten und damit aus dem Pit befördert. und ehe man das Wasser im Pit soweit hat, dass es wie auf dem Herd im Topf richtig sprudelnd kocht werden im Pit Temperaturen herrschen von ca. 300°.
Das meiste, was unten runter löppt, sollte eigendlich aus dem Gargut kommen bzw. aus der Aufheizzeit wenn der ganze Pit noch unter Betriebstemperartur ist.
Beim Räuchern sieht die Welt anders aus, wegen den Betriebstemperaturen weit unter den 100°C