Am Wochenende habe ich mal "exotisch" gekocht und mich am flämischen Nationalgericht versucht. Waterzooi heißt soviel wie Wassersud, aber eigentlich ist es eine sehr gehaltvolle Hühnersuppe. Man kann sie aber auch mit Fisch zubereiten. Bei den Zutaten hat man relativ viel Spielraum, je nach Saison und Geschmack. Ich verzichte auf Mengenangben. Das geht alles nach Gefühl.
Man nehme ein Huhn:
Es wird zerstückelt. Die Keulen werden geteilt, die Karkasse kan ganz bleiben oder halbiert werden.
Das Fleisch wird mit klassischem Suppengemüse und kaltem Wasser mit wenig Salz angesetzt und darf ca. 90 Minuten köcheln. Knoblauch, Lorbeer, Thymian kann mit in den Topf. Der Schaum wird so gut es geht abgeschöpft.
Die Brühe wird abgeseiht und mit Küchenkrepp entfettet. Dann wird sie um ca. 1/3 reduzier.t. Das muss man nicht unbedingt machen, aber der Geschmack wird natürlich intensiver, und die Menge ist sowieso mehr als ausreichend, wenn man die Brühe nicht noch anderweitig verwenden will.
Dann wird die eigentliche Suppe zusammengebaut. Zwiebeln und Lauch-Julienne werden in Butter angeschwitzt. Eigentlich gehören auch Karotten dazu, aber als Gemüse mag ich die die überhaupt nicht, also lasse ich sie weg.
Dann kommen Zuckerschoten dazu. Etwas weiter dünsten lassen.
Jetzt weden die Hühnerteile dazugegeben, natürlich ohne Karkasse, und mit der reduzierten Brühe aufgefüllt, bis alles knapp bedeckt ist:
Zwei Eigelb werden mit Sahne angerührt. Weil Sonntag war, habe ich Creme Double genommen. Dazu kommt ein Schuss trockener Sherry oder weißer Wermut.
BeimEinrühren und danach darf die Suppe nicht mehr kochen, da sonst die Bindung zunichte geht. Man kann sie auch noch mit etwas Mutschelmehl (weiße Semmelbrösel) andicken, wenn man will. Dazu kommen dann eingeweichte getrocknete Spitzmorcheln,
vorgekochte violette Kartoffeln,
(Einschub: Beim Kochen der dieser Kartoffeln färbt sich das Kochwasser grün, warum auch immer)
und gehackter Schnittlauch und Kerbel:
Die Suppe wird natürlich noch mit Salz und Pfeffer anbgeschmeckt. Zum Anrichten wird erst das Fleisch auf den Teller gegeben, dann das Gemüse und danach mit der Suppe aufgefüllt. Als Farbtupfer und Ausgleich für das fehlende Orange der Karontten gibt es Kapuzinerkresse, die bei uns im Garten trotz der fortgeschrittenen Jahrezeit noch wie verrückt blüht:
Et voilà:
Man nehme ein Huhn:
Es wird zerstückelt. Die Keulen werden geteilt, die Karkasse kan ganz bleiben oder halbiert werden.
Das Fleisch wird mit klassischem Suppengemüse und kaltem Wasser mit wenig Salz angesetzt und darf ca. 90 Minuten köcheln. Knoblauch, Lorbeer, Thymian kann mit in den Topf. Der Schaum wird so gut es geht abgeschöpft.
Die Brühe wird abgeseiht und mit Küchenkrepp entfettet. Dann wird sie um ca. 1/3 reduzier.t. Das muss man nicht unbedingt machen, aber der Geschmack wird natürlich intensiver, und die Menge ist sowieso mehr als ausreichend, wenn man die Brühe nicht noch anderweitig verwenden will.
Dann wird die eigentliche Suppe zusammengebaut. Zwiebeln und Lauch-Julienne werden in Butter angeschwitzt. Eigentlich gehören auch Karotten dazu, aber als Gemüse mag ich die die überhaupt nicht, also lasse ich sie weg.
Dann kommen Zuckerschoten dazu. Etwas weiter dünsten lassen.
Jetzt weden die Hühnerteile dazugegeben, natürlich ohne Karkasse, und mit der reduzierten Brühe aufgefüllt, bis alles knapp bedeckt ist:
Zwei Eigelb werden mit Sahne angerührt. Weil Sonntag war, habe ich Creme Double genommen. Dazu kommt ein Schuss trockener Sherry oder weißer Wermut.
BeimEinrühren und danach darf die Suppe nicht mehr kochen, da sonst die Bindung zunichte geht. Man kann sie auch noch mit etwas Mutschelmehl (weiße Semmelbrösel) andicken, wenn man will. Dazu kommen dann eingeweichte getrocknete Spitzmorcheln,
vorgekochte violette Kartoffeln,
(Einschub: Beim Kochen der dieser Kartoffeln färbt sich das Kochwasser grün, warum auch immer)
und gehackter Schnittlauch und Kerbel:
Die Suppe wird natürlich noch mit Salz und Pfeffer anbgeschmeckt. Zum Anrichten wird erst das Fleisch auf den Teller gegeben, dann das Gemüse und danach mit der Suppe aufgefüllt. Als Farbtupfer und Ausgleich für das fehlende Orange der Karontten gibt es Kapuzinerkresse, die bei uns im Garten trotz der fortgeschrittenen Jahrezeit noch wie verrückt blüht:
Et voilà:




für mich Suppenkasper genau das richtige 
