• Du musst dich registrieren, bevor du Beiträge verfassen kannst. Klicke auf Jetzt registrieren!, um den Registrierungsprozess zu starten. Registrierte User surfen werbefrei, können Suchen durchführen und sehen die volle Darstellung des Forums mit vielen anderen Unterforen!!!

Weber GoAnywhere oder Cobb

Warmgriller

Bundesgrillminister
Hallo Grillgemeinde,

ich suche einen guten Mobilen Grill fürs Picknick, dieser sollte aber unbedingt auch Indirekt nutzbar sein. In die engere Auswahl kommen nun der Cobb Primiere und der Weber GoAnywhere.
Aus meiner Sicht haben beide Grills ihre Vor- und Nachteile. Nun wollte ich hier mal eine kleine Diskussion lostretten um alles besser bewerten zu können. Ich weiß das viele hier einen GA haben und diesen auch bevorzugen.

Bitte Freunde helft mir eine Entscheidung zutreffen, die ich nicht bei der Erstvergrillung bereuen werde.

Viele Grüße
Roman
 
Go-Anywhere!

Der Cobb riecht nach dem anzünden wie ein Bahnhofs Pissoir :puke:

:prost:
 
du sollst den ja auch nicht als nachttopf verwenden...

nimm den cobb.

:lachen1:

Ich habe mich auch schon gefragt wie das sein kann. Sind es nur die Cobble Stone oder der Grill an sich? Man sieht ja bei einigen Videos im Netz das beim Anzünden sich jede Menge bläulicher Rauch entwickelt!

Vielen Dank schon mal für das schnelle Feedback.
 
Wer sich von der längeren Lernkurve des Cobb nicht abschrecken lässt, wird eben jenen wählen.

Für unerfahrene Flachgriller ist der GA die erste Wahl.

Der Platzbedarf für beide ist doch recht unterschiedlich, ebenfalls die Hitzeentwicklung nach unten.

Für ein Boot gibt es z.B. keine wirkliche Alternative zum Cobb.

Die uneingeschränkte Spülmaschinentauglichkeit des Cobb ist für mich ein weiterer Pluspunkt.

Einfach Kohle reinschmeissen und Glücklichsein ist der Cobb aber nicht... da braucht es schon etwas Übung um die richtige Temperatur hinzukriegen.

Wenn man das allerdings kennt, ist er die perfekte Minialternative zum WSM oder dem Keramik Ei.
 
Ich glaube, vielmehr das die so unteschiedlich sind, die kann man fast garnicht vergeichen.
Der Ga kann super Direkt aber auch indirekt.
Der Cobb ist ja insgesammt als "Gesundheitskueche" konstruiert. Der macht mehr oder weniger immer indirekt, wobei auch dabei die Kohle immer unter den Grillgut ist. Also wie denn nun????
Was ich meine ist, der Cobb hat ja kein klassisches Grillrost, ich glaube auch nen Branding bekommt nicht eben mal nur hin indem man ein Griddle drauflegt.
Ich denke fuer direkt ist der GA besser.
Mehr Higtech-Design, bessere Brennstoffausnutzung und das besondere Btwas bietet bei sehr guten Indirekt Eigenschaften aber der Cobb.
Ich habe selber keinen, konnte aber im Urlaub deim Wohnwagennachbarn jeden abend den Cobb life erleben. 2 Personen, beide sportliche Rentener, gut situiert und auf gesunde Ernaehrung bedacht. Machen reichlich Sport und legen wert auf das Besondere. Die hatten auch nen Kabe Wohnwagen mit Leder!
Der Cobb stand abends mittig auf dem Tisch, die beiden aelteren Herrschaften sassen davor , ganz gemuetlich mit nem Glas Rotwein ,Flasche Wasser und im Cobb brutzelte Gemuese und Pute!
Also die Beiden Sportgeraete sind sehr unterschiedlich.
Ich wollte keine lange Lernkurve und deshalb kahm nur GA oder Smokey Joe in betracht.
Aber evtl. kommt noch mal nen Cobb dazu, den man bestimmt auch super mit nem Primus auf Gas pimpen kann!
Warum der Cobb kein Thermometer hat ist mir aber schleierhaft!
 
Hallo,

ich möchte mal versuchen die beiden Probanden gegenüber zu stellen. Vorne weg möchte ich sagen,dass ich im Besitz beider bin und möchte mich nur schwer, wenn ich es den müsste, für einen entscheiden.

Der Cobb ist auf jedenfall der elegantere und edlere, wobei der GA den raubeinigeren und einfacheren Typen mimt. Es ist beim Cobb nicht möglich direkt zu grillen, also über der Kohle (Kissed by the Flame). Auch die Temperatursteuerung geschieht hier nur über die Anzahl der verwendeten Briketts, also keine Temperatursteuerung durch Lüftungsregulierung, wohingegen der GA diese genannten Punkte alle möglich macht.

Der GA steht Verarbeitungstechnisch dem Cobb hinten nach, der Cobb ist aufwendig und Designtechnisch aus Edelstahl perfect verarbeitet, wobei der GA im klassischen nicht unbedingt unschönen Weberdesign daherkommt - funktional einfach ohne Verwendung hochwertiger Materialien.

Die Flexibilität der zwei Probanden ist auch recht unterschiedlich, wobei ich aus meiner Sicht den GA vorne sehe.Aufgrund seiner geometrischen und durchaus kompakten Bauweise, ist er auch durch seine einklappbaren Standbeine die als Deckelverriegelung dienen leicht mit einer Hand zu transportieren, wie eine "Männerhandtasche" halt.Der Cobb hingegen kommt in einer über die Schultern getragenen schwarze Tasche mit plakativem Logo in der das nötige Grundzubehör Platz findet daher.

Während es beim GA kein spezifisches Zubehör gibt und das Grund Equipment wie Thermometer, Grillzange, Grillhandschuhe, ein paar Brekkis mit Anzünder und ein Feuerzeug, während dem Transport im inneren der "Männerhandtasche" Platz finden, kommt der Cobb mit einer beachtlichen Zubehörliste daher, die nicht komplett in der Tasche untergebracht werden kann.

Der Cobb bietet die Möglichkeit ohne das Benutzen einer extra Schale Flüssigkeiten beim Grillen einzusetzen, um durch deren Verdunstung ein spezielles Grillaroma zu erzielen und dem Austrocknen entgegen zu wirken. Was natürlich das Umsetzen unter Betrieb des Grills erschwert.

Die Hitzeabgabe um den GA erfolgt in alle Richtungen, auch das Umsetzen des Grills sollte mit Handschuhen erfolgen, genauso wie die Luftregulierung, da sich die Griffe bei längerer Betriebszeit erwärmen.

Beim Cobb erfolgt die Hitzeabgabe nur um den Deckel, der Sockel bleibt kalt und ermöglicht den Betrieb auf jeder nur erdenklichen Unterlage kann so auch ohne das tragen von Handschuhen umgesetzt werden.

FAZIT: Auch wenn es so scheint als käme der GA in der Gegenüberstellung schlechter weg, ist dem nicht so.
Es ist mit dem GA möglich puristisch direkt, aber auch kulinarisch hochwertig indirekt zu Grillen, also wer das offene Feuer nicht scheut und auch vor einem Steak (Kissed by the Flame) keine Angst hat, den sehe ich mit dem Bier in der Hand an einem GA stehen.

Wer hingegen das "saubere" "gesündere" Grillen und meiner Meinung nach auch das vielseitigere Angebot für das indirekte Grillen (vom Kuchen über den Gemüseauflauf bis zum Krustenbraten) nutzen möchte, dabei auch noch Wert auf Design und Langlebigkeit setzt, den sehe ich mit einem Glas Wein vor dem Cobb sitzen.

Ich persönlich mag beide und habe auch für beide Verwendung. Beim GA sieht jeder dass man Holzkohlegriller ist, wohingegen beim Cobb ich schon mal angesprochen worden bin ,was für einen schönen Gasgrill ich da hätte, wobei es den Cobb auch als Gas Ausführung gibt.

Danke fürs Lesen
shnyder
 
Super das Ihr eure Erfahrungen mit mir teilt, ich denke das ganze wird auch anderen Usern bei einer Entscheidung zu helfen.

Der Cobb
+Design
+Sparsam im Kohle Verbrauch
+viel Zubehör
+Aroma Garen mit Flüssigkeiten

-kein direktes Garen über der Kohle (minimales Branding)
-sperriger als der GA
-Temperatur nur über die Menge der Hohle regulierbar

Der GA
+rechteckige Grillfläche
+regulierbare Luftzufuhr
+direktes Grillen über der Kohle (besseres Branding)
+Kompakt, besser verstaubar

-weniger Zubehör
-Gehäuse wird auch am Boden heiß


wer noch weitere Ergänzungen machen möchte ist herzlich willkommen!!!!
 
Ich weiß,spät dran, aber dachte besser als neuen Beitrag aufmachen...

Also vorab, ich habe noch 2 GA´s ergattern können und nutze diese auf meinem Freizeitgrundstück...

Aber ich habe eigentlich eine Frage zu dem Cobb.
Wohne in einem Hochhaus und komme mit einem großen Holzkohlegrill sicher nicht groß raus, wenn es die Hausordnung überhaupt zulässt...

Nun gibt es die Möglichkeit einen Gasgrill zu kaufen...aber 579,- € für einen Weber 320... wenn man ein schönes Freizeitgrundstück hat wo man einen 67er Weber Kugelgrill befeuern kann... ist dann doch eine ganze Stange Geld...

Nun dachte ich für die schnelle "Nummer" am Abend an einen Cobb, da dieser ja gerade als Single gut geeignet scheint und zudem vielseitig ist. Was mich aber interessiert ist, lässt die Technik überhaupt etwas Grillgeschmack zu? Oder bleibt der Geschmack neutral wie in einer schönen Schmiedepfanne?

Wäre dankbar für paar Infos zum Geschmack der Gerichte aus dem Cobb.
Schmeckt die Lammkeule anders als aus dem Backrohr? Etc...

Danke schon mal an Euch...
 
Hi Sportfreunde,

da ich seit über 15 Jahren einen GA mein "Eigen" nenne, bin ich sicherlich nicht neutral. Aber als Camper sieht man schon mal einen Cob.

Sieht gut aus und jeder spricht einen darauf an. Mein Campingnachbar hatte mal seine Thüringer Rostbratwürste auf den Cob. Naja - er hat dann seine vom Cob genommen und auf meinen GA gelegt.

Es kommt darauf an, was man will. Irgendwie geht der Trend eh zum 2. oder 3. Grill.

:muh::muh:
 
Zurück
Oben Unten