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Weber vs. Broil King

chmele

Militanter Veganer
Hallo zusammen,

wie viele andere bin ich die Prozedur mit dem Kohle-Grill über die Jahre leid geworden und möchte mir jetzt einen Gasgrill zulegen.

Ich schwanke zwischen einem Weber Spirit E320 und dem Broil King Monarch 340.
Beide geben sich preislich nichts und sich vergleichbar ausgestattet, auch wenn der Monarch die etwas kleinere Grillfläche aufzuweisen hat.

Die Rahmenbedingungen:
Wir sind zu dritt und auch begeisterte Griller. Gerne auch mit Familie und Freunden, im Sommer durchaus mehrmals die Woche.

Auch wenn ihr solche Fragen vermutlich schon tausendmal beantworten musstet, hoffe ich, dass ihr mir einen Tipp geben könnt und bedanke mich schon mal im Voraus!
 
Ich meine dass man mit keinem der beiden etwas falsch macht.

Ich persönlich finde die Brennerabdeckungen des Weber von Prinzip her besser. Ist insgesamt weniger Fläche und die Winkel sind nicht durch Stege verbunden. Ich finde dadurch läuft Fett schneller ab und es bleibt nichts liegen (falls was durch den Rost fällt). Ergibt weniger Fettbrandneigung. Dafür sind die nur emailliertes Blech und die vom BK sind aus Edelstahl. Bei Weber musst Du in 3 bis 5 Jahren neue (Edelstahl-) Bleche kaufen.

Der Rost vom Weber sagt mir auch mehr zu. Die Stege sind breiter, mehr Fläche, schönere Brandmarken.
Dafür kann man den Rost vom BK wenden (nur sind leider auf beiden Seiten nur schmale Auflageflächen).

Ich würde den Weber nehmen - vor allem weil nur gute Erfahrungen mit der Marke gemacht habe
 
Hallo chmele,

das ist sicherlich "Geschmackssache" da aus meiner Sicht beide Grills gut verarbeitet und ihr Geld wert sind. Vor kurzem stand ich auch vor der Entscheidungsfrage und habe mich nach langem Begutachten für den Broil King Monarch 390 entschieden. Ausschlaggebend hierfür war, dass ich meine vorhandene 11kg Gasflasche unter dem Grill verstauen kann und dass dieses Modell einen Backburner und einen Rotisserie Motor für ein aus meiner Sicht gutes Preis-/Leistungsverhältnis liefert. Verarbeitungsmängel habe ich bisher nicht feststellen können und die Grillergebnisse waren immer gut. Sogar meine Frau freut sich inzwischen, dass sich der Reinigungsaufwand im Vergleich zum Kohlegrill geringer ist und dass die auch gern gegessenen Kräuterbaguettes dank Abdeckhaube im Grill zubereitet werden können.
 
Nur mal aus Interesse. Was außer 25min Wartezeit auf die Kohlen verursacht beim Kohlegrill "Leid"….?

Wartezeit haste beim Gas auch, zumindest wenn es heiss sein soll. Aber: Kohlen nachlegen nervt, Wechsel von alles direkt nach direkt/indirekt erfordert umsortieren, Asche entsorgen, Kosten.

Reinigungsaufwand würde ich nicht soooviel geringer sehen.

Zur Ausgangsfrage: ich kenne nur den Weber, denke aber er würde deine Anforderungen erfüllen. Wir sind zu viert und es passt eigentlich ganz gut. Das GBS ist halt ganz nett.

Gruß,

der Jan
 
Kohlen nachlegen nervt,

Ich lege schon mal Kohlen nach 6-8h nach. Das ist nicht so schlimm.

alles direkt nach direkt/indirekt erfordert umsortieren

Da lege ich den Deckel etwas auf die Seite... Fertig sind 110°

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Sagen wir es mal so, mit Gas ist etwas bequemer wie mit Kohle zu grillen. Und das reinigen ist wohl ins gesamt gesehen wenn man täglich grillt etwas einfacher, aber man sollte nicht vergessen das ein Gasi schon hin und wieder etwas gründlicher gereinigt werden muss um einen Fettbrand zu vermeiden.
Ich grille sehr gerne auf meinem Gasi einfach weil es sehr bequem ist und die Temperatur auch leichter zu steuern ist.
 
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