Vor längerer Zeit hatte ich mit @cremtoertchen überlegt der Prettiner Bevölkerung zum Weihnachtsmarkt mal abseits von Bratwürsten und den anderen üblichen Verdächtigen Pulled Pork anzubieten.
Da der Besucherandrang stark wetterabhängig ist, hatten wir im Vorfeld hin und her überlegt, wieviel Portionen wir verkaufen wollen. Letztendlich wollten wir es etwas vorsichtig angehen und hatten mal mit 110 Portionen kalkuliert.
Also 10 Schweinekämme bestellt, 1 Kg Magic Dust zusammengemixt und aus 4 Kg Weißkohl den Cole Slaw hergestellt. Am Samstag dann den Transporter gepackt
und das Fleisch vorbereitet.
Am Sonntag sollte es dann um 5.30 Uhr losgehen. Geplant war, dass wir den ersten Burger gegen 14.30 Uhr verkaufen können. Zuerst die AZK`s gezündet und dann schon mal in der Zwischenzeit den Pavillion und den Rest aufgebaut. Natürlich fing es dann auch noch an zu Regnen
.
Gegen 7.30 Uhr waren die UDS soweit in Gang, dass wir das Fleisch auflegen konnten. In jede Tonne wurden fünf Schweinekämme gelegt. Dann begann das Warten.
Gegen 10.00 Uhr war es mit der langen Weile erstmal vorbei. Was dann passierte war höchst spannend. Zwischenzeitlich hatte ich schon das Gefühl, dass unsere Aktion durch die Hygienekontrolle einen jähen Dämpfer bekommt.
Eigentlich waren wir uns sicher, dass wir alle Anforderungen hinsichtlich der Hygienestandards erfüllt haben. Dann kam eine Frage, mit der wir überhaupt nicht gerechnet hatten. Was sind das für Grills und wo haben wir den Nachweis, dass die Tonnen für den Lebensmittelbereich geeignet sind?
Unsere Antwort darauf war, dass wir die Grills alleine gebaut haben. Die nächste Frage war dann, wo haben wir die Fässer gekauft und was war vorher in den Fässern drin?
Wir antworteten, dass wir die Fässer im Internet gekauft haben und das es Fässer waren, in denen Lebensmittel transportiert wurden.
Ja so einfach ist das nicht! Wir müssen das nachweisen und eine Bescheinigung des Verkäufers vorlegen in der hervorgeht, dass die Fässer zum Bau von Grills geeignet sind!
Irgendwann ließ sie sich dann doch überzeugen.
Ein abschließender Hinweis von ihr war noch, dass wir auf unserer Zutatenlisten die Allergene noch zusätzlich kennzeichnen sollen und wir konnten dann unsere Aktion fortsetzen.
Gegen 12.00 Uhr hatten alle Kämme eine Temperatur von ca. 70 °C und es wurde gewickelt.
Zwischenzeitlich kamen schon die ersten Passanten und stellten uns jede Menge Fragen.
Was ist den Pulled Pork? Wie wird der gemacht? Wie lange ist die Grilldauer und was ist denn ein Grillsportverein? Geduldig und ausführlich haben wir alle Fragen beantwortet.
Pünktlich gegen 14.30 Uhr hatten die ersten Kämme eine KT von 94°C, es konnte gepullt werden und wir starteten mit dem Verkauf.
Sieht doch lecker aus.
Das Feedback war fast immer positiv. Einige Esser beschwerten sich aber, dass das Fleisch wärmer hätte sein können. Leider hatten wir darauf keinen Einfluß, denn das Fleisch war immer heiß, da wir es im Chafing Dish lagerten. Das Problem war einzig und allein der Tatsache geschuldet, dass durch die kühlen Temperaturen der Krautsalat und die BBQ-Soße recht kalt waren, sodass im Mund das Gefühl aufkam, dass Fleisch sei kalt
. Shit happens!
Um 18.00 Uhr konnten wir dann vorzeitig einpacken, da wir alle 110 Portionen verkauft hatten.
Das war eine klasse Aktion und wir wurden schon gefragt, ob wir das nächstes Jahr wieder machen werden.
Hier noch unser Team.
Meiner Einer, Cremtoertchen`s Mutti und @cremtoertchen .
Danke für`s Reinschauen.
Da der Besucherandrang stark wetterabhängig ist, hatten wir im Vorfeld hin und her überlegt, wieviel Portionen wir verkaufen wollen. Letztendlich wollten wir es etwas vorsichtig angehen und hatten mal mit 110 Portionen kalkuliert.
Also 10 Schweinekämme bestellt, 1 Kg Magic Dust zusammengemixt und aus 4 Kg Weißkohl den Cole Slaw hergestellt. Am Samstag dann den Transporter gepackt
und das Fleisch vorbereitet.
Am Sonntag sollte es dann um 5.30 Uhr losgehen. Geplant war, dass wir den ersten Burger gegen 14.30 Uhr verkaufen können. Zuerst die AZK`s gezündet und dann schon mal in der Zwischenzeit den Pavillion und den Rest aufgebaut. Natürlich fing es dann auch noch an zu Regnen
.Gegen 7.30 Uhr waren die UDS soweit in Gang, dass wir das Fleisch auflegen konnten. In jede Tonne wurden fünf Schweinekämme gelegt. Dann begann das Warten.
Gegen 10.00 Uhr war es mit der langen Weile erstmal vorbei. Was dann passierte war höchst spannend. Zwischenzeitlich hatte ich schon das Gefühl, dass unsere Aktion durch die Hygienekontrolle einen jähen Dämpfer bekommt.
Eigentlich waren wir uns sicher, dass wir alle Anforderungen hinsichtlich der Hygienestandards erfüllt haben. Dann kam eine Frage, mit der wir überhaupt nicht gerechnet hatten. Was sind das für Grills und wo haben wir den Nachweis, dass die Tonnen für den Lebensmittelbereich geeignet sind?

Unsere Antwort darauf war, dass wir die Grills alleine gebaut haben. Die nächste Frage war dann, wo haben wir die Fässer gekauft und was war vorher in den Fässern drin?
Wir antworteten, dass wir die Fässer im Internet gekauft haben und das es Fässer waren, in denen Lebensmittel transportiert wurden.
Ja so einfach ist das nicht! Wir müssen das nachweisen und eine Bescheinigung des Verkäufers vorlegen in der hervorgeht, dass die Fässer zum Bau von Grills geeignet sind!
Irgendwann ließ sie sich dann doch überzeugen.
Ein abschließender Hinweis von ihr war noch, dass wir auf unserer Zutatenlisten die Allergene noch zusätzlich kennzeichnen sollen und wir konnten dann unsere Aktion fortsetzen.
Gegen 12.00 Uhr hatten alle Kämme eine Temperatur von ca. 70 °C und es wurde gewickelt.
Zwischenzeitlich kamen schon die ersten Passanten und stellten uns jede Menge Fragen.
Was ist den Pulled Pork? Wie wird der gemacht? Wie lange ist die Grilldauer und was ist denn ein Grillsportverein? Geduldig und ausführlich haben wir alle Fragen beantwortet.
Pünktlich gegen 14.30 Uhr hatten die ersten Kämme eine KT von 94°C, es konnte gepullt werden und wir starteten mit dem Verkauf.
Sieht doch lecker aus.
Das Feedback war fast immer positiv. Einige Esser beschwerten sich aber, dass das Fleisch wärmer hätte sein können. Leider hatten wir darauf keinen Einfluß, denn das Fleisch war immer heiß, da wir es im Chafing Dish lagerten. Das Problem war einzig und allein der Tatsache geschuldet, dass durch die kühlen Temperaturen der Krautsalat und die BBQ-Soße recht kalt waren, sodass im Mund das Gefühl aufkam, dass Fleisch sei kalt
. Shit happens!Um 18.00 Uhr konnten wir dann vorzeitig einpacken, da wir alle 110 Portionen verkauft hatten.
Das war eine klasse Aktion und wir wurden schon gefragt, ob wir das nächstes Jahr wieder machen werden.
Hier noch unser Team.
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euch 3en!

