Hallo werte Grillsportgemeinde,
leider ist mein DOpf noch nicht eingetroffen, somit habe ich kurzfristig umdisponiert und bin von Wildgulasch auf eine Wildgans umgestiegen.
An dieser Stelle schon einmal besten Dank an Sabine und Peter - meine speziellen Holzlieferanten und passionierte Jäger - für den Jagderfolg auf der Treibjagd letzten Sonntag in Donaustauf.
Und da ist doch dann glatt noch ein Federträger für mich rausgespungen.
Aber so eine wilde Gans zubereiten? Hmmm, also ran an diverse Rezepte aus meiner Sammlung und dann bin ich sehr plötzlich im Elsass bei den Haeberlins hängengeblieben. Ein tolles Rezept von Paul Haeberlin, noch etwas verfeinert von seinem Sohn Marc. Naja - die Auberge de I´lll hat ja seit 1967 auch drei Sterne, das muss also schmecken. Zudem hatte ich dieses Rezept schon mal an einer Wildente ausprobiert und fand es sehr gelungen.
Die Honig Glasur
3 g Szechuanpfeffer, 3 g Korianderkörner, 1 g Kümmel (ganz), 4 grüne Kardamomkapseln (das Innere) im Mörser zu einem möglichst homogenen Pulver zermahlen. Der Koriander erweist sich als wiederspenstig, aber ist ja auch kein Problem. Dann mit 100 g Honig, 3 EL Sojasauce und 2 EL trockenem Sherry zu einer Marinade verrühren. 1 Knoblauchzehe andrücken und zur Marinade geben, kurz vor dem Auftragen entfernen.
Die Wildgans
Die Wildgans (ca 3 kg) von den restlichen Federkielen befreien und auch von den sonstigen restlichen Federn. Das Viech wurde zwar schon sehr gut gerupft, doch ein wenig nacharbeit schadet nicht.
1 EL der Marinade in die Gans geben, dazu die Knoblauchzehe und evtl auch noch 1 Zwiebel. Die hintere Öffnung mit Zahnstochern verschliessen.
Für die Sauce 3 Zwiebel kleinschneiden, dazu 2 geschnittene gelbe Rüben (Karotten) und etwas Sellerie, das alles in eine Rein geben und unter den Rost stellen.
Daraus wird eine anständige Sosse gezogen.
Immer wieder mit etwas Wasser angiessen.
Das Setup auf meinem Chari ist indirekt, in der Mitte ein Schamott für die Rein und zu beiden Seiten kommt jeweils ein halber durchgeglühter AZK mit aro-Brekkies aus der Metro.
Zwichendurch mal was für die Beilagen tun. Rotkraut schneiden, einen geschnittenen Apfel dazu und mit einem guten Achtel Roten und etwas Portwein angiessen. Etwas salzen und ne Prise Zucker dazu. Auf Essig verzichte ich gänzlich, den mag ich nämlich nicht. Das kommt für die nächsten 45 Minuten in dem Dämpfer. Knödelteig zu 6 Knödel formen und mit gerösteten Brotwürfel füllen. 25 Minuten im heissen Salzwasser garziehen lassen. Den restlichen Sellerie in Würfel schneiden und mit etwas Brühe kochen. Nach 20 Minuten abseihen und mit heisser Milch, etwas Butter und frisch geriebener Muskatnuss zu einem Stampf zerdrücken. Ich habe es sehr gerne, wenn da auch noch Bröckchen drin sind.
Leider habe ich hierzu keine Bilders, war ja auch nicht gegrillt...
Ja so langsam wird das schon...
Bei einer KT von 84 Grad habe ich das Teil geborgen und portioniert.
Wie es sich gehört, jeder bekommt ein schönes Stück...
Also geviertelt, damit man auch wild essen kann - also ohne Messer und Gabel. Mit den Fingern halt, so richtig schön fieseln. Mhhhhh lecker....
Auf dem Teller sah das dann so aus, das Blaukraut serviere ich gerne in einer extra Schüssel.
Als flüssige Beilage gab es heute einen 94er Blauburgunder Riserva.
Leider sind jetzt nur noch drei Flaschen in meinem Keller. Aber der ist wirklich oberlecker, keine Spur mehr vom den Tanninen aus dem Holzfass. Schön weiche, elegant und vollmundig. Eine schöne ziegelrote Farbe.
Das war wirklich lecker und wenn mein DOpf endlich mal kommt, dann gibts auch das Wildgulasch. Oder ich bekomme mal nocheinmal so eine Wildgans oder Wildente, dann schmeiss ich doch wieder den Chari an.
Edith sacht: die Glasur schmeckt auch auf einer amputierten Enten- oder Gansebrust...
So - jetzt schau ich mal Eure Leckereien an !!!!
leider ist mein DOpf noch nicht eingetroffen, somit habe ich kurzfristig umdisponiert und bin von Wildgulasch auf eine Wildgans umgestiegen.
An dieser Stelle schon einmal besten Dank an Sabine und Peter - meine speziellen Holzlieferanten und passionierte Jäger - für den Jagderfolg auf der Treibjagd letzten Sonntag in Donaustauf.
Und da ist doch dann glatt noch ein Federträger für mich rausgespungen.
Aber so eine wilde Gans zubereiten? Hmmm, also ran an diverse Rezepte aus meiner Sammlung und dann bin ich sehr plötzlich im Elsass bei den Haeberlins hängengeblieben. Ein tolles Rezept von Paul Haeberlin, noch etwas verfeinert von seinem Sohn Marc. Naja - die Auberge de I´lll hat ja seit 1967 auch drei Sterne, das muss also schmecken. Zudem hatte ich dieses Rezept schon mal an einer Wildente ausprobiert und fand es sehr gelungen.
Die Honig Glasur
3 g Szechuanpfeffer, 3 g Korianderkörner, 1 g Kümmel (ganz), 4 grüne Kardamomkapseln (das Innere) im Mörser zu einem möglichst homogenen Pulver zermahlen. Der Koriander erweist sich als wiederspenstig, aber ist ja auch kein Problem. Dann mit 100 g Honig, 3 EL Sojasauce und 2 EL trockenem Sherry zu einer Marinade verrühren. 1 Knoblauchzehe andrücken und zur Marinade geben, kurz vor dem Auftragen entfernen.
Die Wildgans
Die Wildgans (ca 3 kg) von den restlichen Federkielen befreien und auch von den sonstigen restlichen Federn. Das Viech wurde zwar schon sehr gut gerupft, doch ein wenig nacharbeit schadet nicht.
1 EL der Marinade in die Gans geben, dazu die Knoblauchzehe und evtl auch noch 1 Zwiebel. Die hintere Öffnung mit Zahnstochern verschliessen.
Für die Sauce 3 Zwiebel kleinschneiden, dazu 2 geschnittene gelbe Rüben (Karotten) und etwas Sellerie, das alles in eine Rein geben und unter den Rost stellen.
Daraus wird eine anständige Sosse gezogen.
Immer wieder mit etwas Wasser angiessen.
Das Setup auf meinem Chari ist indirekt, in der Mitte ein Schamott für die Rein und zu beiden Seiten kommt jeweils ein halber durchgeglühter AZK mit aro-Brekkies aus der Metro.
Zwichendurch mal was für die Beilagen tun. Rotkraut schneiden, einen geschnittenen Apfel dazu und mit einem guten Achtel Roten und etwas Portwein angiessen. Etwas salzen und ne Prise Zucker dazu. Auf Essig verzichte ich gänzlich, den mag ich nämlich nicht. Das kommt für die nächsten 45 Minuten in dem Dämpfer. Knödelteig zu 6 Knödel formen und mit gerösteten Brotwürfel füllen. 25 Minuten im heissen Salzwasser garziehen lassen. Den restlichen Sellerie in Würfel schneiden und mit etwas Brühe kochen. Nach 20 Minuten abseihen und mit heisser Milch, etwas Butter und frisch geriebener Muskatnuss zu einem Stampf zerdrücken. Ich habe es sehr gerne, wenn da auch noch Bröckchen drin sind.
Leider habe ich hierzu keine Bilders, war ja auch nicht gegrillt...

Ja so langsam wird das schon...
Bei einer KT von 84 Grad habe ich das Teil geborgen und portioniert.
Wie es sich gehört, jeder bekommt ein schönes Stück...
Also geviertelt, damit man auch wild essen kann - also ohne Messer und Gabel. Mit den Fingern halt, so richtig schön fieseln. Mhhhhh lecker....
Auf dem Teller sah das dann so aus, das Blaukraut serviere ich gerne in einer extra Schüssel.
Als flüssige Beilage gab es heute einen 94er Blauburgunder Riserva.
Leider sind jetzt nur noch drei Flaschen in meinem Keller. Aber der ist wirklich oberlecker, keine Spur mehr vom den Tanninen aus dem Holzfass. Schön weiche, elegant und vollmundig. Eine schöne ziegelrote Farbe.
Das war wirklich lecker und wenn mein DOpf endlich mal kommt, dann gibts auch das Wildgulasch. Oder ich bekomme mal nocheinmal so eine Wildgans oder Wildente, dann schmeiss ich doch wieder den Chari an.
Edith sacht: die Glasur schmeckt auch auf einer amputierten Enten- oder Gansebrust...

So - jetzt schau ich mal Eure Leckereien an !!!!





ha sie nur mal gekostet aber war sehr lecker
und mein Hunger wird bei so tollen Fotos immer grösser 


Uwe ich war mir auch nicht mehr sicher ob das Teil was wird... 
