Die DO von Lodge sind sauber gearbeitet. Habe einen 12er Lodge. Der Deckel sitzt gut, aber auch nicht 100%. Von der Funktionalität bringt der Aufpreis für die Marke Lodge nichts. Die etwas günstigeren DO von CampChef haben einen Deckel mit höherem Rand. Das sehe ich als Vorteil. Man kann den DO schön voll packen fast bis zum Rand und hat trotzdem noch Platz zum Deckel. Wenn sich der Speck oben mal kräuselt hängt der nicht gleich am Deckel.
Am meisten haben wir bis jetzt im 10er CampChef gemacht. Da gehen 3kg Fleisch + 500g Speck + 1 bis 2 große Zwiebeln rein. Dann isser aber voll. Langt für ca. 6 bis 8 Personen.
Mein Fazit: Ich würde als erstes einen tiefen 10er kaufen. Dann den tiefen 12er. Bei Bedarf dann nen 3l und nach oben noch einen 14er für Kuchen oder große Fleischgerichte.
Wer überwiegend für 2 bis 3 Pers. kocht sollte mit dem 3l anfangen.
Lodge ist top Quality. Die Töpfe kommen eingebrannt, ready to cook. Würde ich aber trotzdem nicht mehr kaufen. Zu teuer. CampChef sind auch gut. Und die Deckelheber sind dabei... Die Unterschiede merke ich im praktischen Einsatz am ehesten an den Henkeln. Da war bei uns bei den billigeren etwas Nacharbeit mit Zange und Feile erforderlich, damit die Henkel in den Ösen nicht klemmen. Ist aber ne Kleinigkeit.
Die CampChef müssen vor Inbetriebnahme erst entfettet und ausgespült werden. Da ist eine übel riechende Fettimprägnierung drauf. Dann ölen und einbrennen. Die scheinen unter dem Fett zwar schonmal eingebrannt, aber lieber einmal zuviel, als...
Die Teile kann man, wenn sie nicht im Einsatz sind, weitläufig Platz vorausgesetzt, schön im Wohnzimmer stapeln. Sieht auf einem hellen Holzboden ganz nett rustikal aus.