Dieser Beitrag war eigentlich nicht geplant...aber es kommt halt immer anders.
Wir hatten am Freitag einen Außentermin wegen einer Grillveranstaltung, die nächstes Wochenende stattfindet.
Danach wollten wir noch den Baumarkt besuchen, weil sich unsere Jüngste von ihrer rosa Tapete trennen möchte und noch schnell einige Lebensmittel für das Wochenende besorgen. Bei Kaufpark oder Kaufland...egal...da fiel uns dann ein, dass wir unser Freitagsessen gar nicht geplant hatten. Bratwurst hatten wir wegen Elternabend schon am Donnerstag. Da erinnerte ich mich an ein Grünkohlrezept, das ich vor einigen Tagen gelesen hatte und nicht sehr viele Zutaten benötigt.
Viele...auch wir...lieben einen deftigen Grünkohleintopf. Ich weiss noch, dass Martins Eltern uns immer nach dem ersten Frost zum Grünkohlessen eingeladen hatten. Damals hatten sie noch Grünkohl aus eigenem Anbau...war echt immer wieder lecker.
Ich bin in meiner Kindheit nun mal multi-kulti aufgewachsen. Bei uns gab es Grünkohl in Tomatensauce mit geschmorter Rippe und Reis. Nebenbei bemerkt...sehr lecker!
Mein gleich vorgestelltes Rezept geht in eine ganz andere Richtung. Martin war etwas skeptisch, ließ mich aber zubereiten, weil er Hunger hatte.
So los geht es.
Man braucht nicht viel . Grünkohl und Orangen, getrocknete Chilischote, Weißwein, Zucker und Pfeffer.
Ich muß gestehen, dass ich Tiefkühlgrünkohl verwendet habe, weil wir nun mal ein schnelles Essen zu uns nehmen wollten. Der wurde dann auch erstmal vorbereitet.
Dann kamen die Orangen zum Einsatz.
Die Schale von einer Orange muß so abgeschnitten werden, dass keine weiße Haut zu sehen ist.
Dann müssen die Orangenfilets zwischen den Trennhäuten herausgeschnitten...
und halbiert werden. Den Saft aber auffangen, der wird noch benötigt.
Die drei anderen Freund werden nur ausgepresst.
Jetzt wird eine Pfanne benötigt, in der Zucker goldbraun karamellisiert wird.
Das Klebrige wird dann mit Orangensaft abgelöscht...
und auf hoher Hitze so lange gekocht, bis sich die Masse von der Pfanne gelöst hat.
Dann kommen noch eine getrocknete und klein gebröselte Chilischote dazu.
Jetzt noch Weißweinessig unterrühren, alles mit Salz und Pfeffer würzen...
und den Grünkohl mindestens 30 Minuten marinieren. Kurz vor dem Servieren die Orangenfilets zugeben.
Als Beilage hätte ich mir sehr gerne Entenbrust oder Keule gewünscht, die hatten wir aber nun mal nicht da.
Dann gab es halt dicke Sauerländer, die auch sehr lecker sind.
Der marinierte Grünkohl ist echt der Hammer!
Gebt ihm eine Chance, der bringt mal einen ganz anderen Geschmack ins Haus.

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Wir hatten am Freitag einen Außentermin wegen einer Grillveranstaltung, die nächstes Wochenende stattfindet.
Danach wollten wir noch den Baumarkt besuchen, weil sich unsere Jüngste von ihrer rosa Tapete trennen möchte und noch schnell einige Lebensmittel für das Wochenende besorgen. Bei Kaufpark oder Kaufland...egal...da fiel uns dann ein, dass wir unser Freitagsessen gar nicht geplant hatten. Bratwurst hatten wir wegen Elternabend schon am Donnerstag. Da erinnerte ich mich an ein Grünkohlrezept, das ich vor einigen Tagen gelesen hatte und nicht sehr viele Zutaten benötigt.
Viele...auch wir...lieben einen deftigen Grünkohleintopf. Ich weiss noch, dass Martins Eltern uns immer nach dem ersten Frost zum Grünkohlessen eingeladen hatten. Damals hatten sie noch Grünkohl aus eigenem Anbau...war echt immer wieder lecker.
Ich bin in meiner Kindheit nun mal multi-kulti aufgewachsen. Bei uns gab es Grünkohl in Tomatensauce mit geschmorter Rippe und Reis. Nebenbei bemerkt...sehr lecker!
Mein gleich vorgestelltes Rezept geht in eine ganz andere Richtung. Martin war etwas skeptisch, ließ mich aber zubereiten, weil er Hunger hatte.
So los geht es.
Man braucht nicht viel . Grünkohl und Orangen, getrocknete Chilischote, Weißwein, Zucker und Pfeffer.
Ich muß gestehen, dass ich Tiefkühlgrünkohl verwendet habe, weil wir nun mal ein schnelles Essen zu uns nehmen wollten. Der wurde dann auch erstmal vorbereitet.
Dann kamen die Orangen zum Einsatz.
Die Schale von einer Orange muß so abgeschnitten werden, dass keine weiße Haut zu sehen ist.
Dann müssen die Orangenfilets zwischen den Trennhäuten herausgeschnitten...
und halbiert werden. Den Saft aber auffangen, der wird noch benötigt.
Die drei anderen Freund werden nur ausgepresst.
Jetzt wird eine Pfanne benötigt, in der Zucker goldbraun karamellisiert wird.
Das Klebrige wird dann mit Orangensaft abgelöscht...
und auf hoher Hitze so lange gekocht, bis sich die Masse von der Pfanne gelöst hat.
Dann kommen noch eine getrocknete und klein gebröselte Chilischote dazu.
Jetzt noch Weißweinessig unterrühren, alles mit Salz und Pfeffer würzen...
und den Grünkohl mindestens 30 Minuten marinieren. Kurz vor dem Servieren die Orangenfilets zugeben.
Als Beilage hätte ich mir sehr gerne Entenbrust oder Keule gewünscht, die hatten wir aber nun mal nicht da.
Dann gab es halt dicke Sauerländer, die auch sehr lecker sind.
Der marinierte Grünkohl ist echt der Hammer!
Gebt ihm eine Chance, der bringt mal einen ganz anderen Geschmack ins Haus.

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