Weiter geht´s mit der Verkostung der Rums, die mir @T el Z zur Verfügung gestellt hat ...
Da England gerade spielt, passt es schon mal, dass der nächste zu testende Rum aus Jamaica kommt. Es ist der
Smith & Cross Traditional Jamaica Rum (57%).
Schon beim Riechen merkt man, dass dieser kräftiger ist, als der gestern getestete Navy Island XO, auch aus Jamaica. Es riecht ganz leicht salzig, mir komme getrocknete Mangos in den Sinn und die Vorfreude steigt, diesen zu erschmecken: Eine alkoholische Schärfe verfliegt recht schnell, so dass wieder Ester-Noten zum Vorschein kommen, die recht schnell den Aromen von getrockneten Mangos Platz machen. Der Rum gefällt mir bisher am besten, vor allem, wenn man bedenkt, was er kostet. Ein super Preis-Leistungsverhältnis!
Nr. 4 ist der
acht Jahre alte
Takamaka St. Andre aus den Seychellen (40%).
Hmm, vielleicht hätte ich, gerade was den Alkohol anbetrifft, mit diesem heute starten sollen?
Ich rieche eine angenehme Süße, Karamell-Noten, sowie einen Hauch Vanille. Es ist ein recht weicher und milder Rum. Ich überlege, welche Früchte es sind, die ich da schmecke, aber komme nicht darauf.Ganz im Hintergrund sind Gewürze, ebenso kommt Orangenmarmelade zum Vorschein. Der Abgang für mich ist süß und nicht zu lange.
Ich freue mich, dass ich mit den Samples rumtechnisch meinen Horizont erweitere und merke, dass mir Rum im Bereich von 45 bis 55% doch mehr liegt, als die nicht so alkoholreichen Vertreter ...
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