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Zanderfilet mit Fenchelgemüse (Silvesterabend)

feinkost

Fleischzerleger
5+ Jahre im GSV
Hi!

Für den Silvesterabend hatte ich die Idee, dass ich gern was mit Fisch probieren würde.
Meine Entscheidung fiel auf Zanderfilet, das ich für mich und meine Eltern zubereiten wollte.
Anregungen hab ich mir aus einer Sendung von Tim Mälzer geholt, der Rest ist dann "Eigenbau". :)
Leider hab ich nur zwei brauchbare Bilder der Aktion.

Zubereitet hab ich Fisch und Gemüse in einer Auflaufform. Etwa 100g Butter wurden verflüssigt und damit die Form ausgepinselt.
Darauf habe ich die (in der Mitte geteilten) Filets mit der Hautseite nach unten gelegt.

Die in Stücke geschnittenen Fenchelknollen wurden nun dazwischen verteilt und anschliessend die Gewürze und die weiteren Zutaten verteilt.
Oje, hoffentlich bekomme ich die noch alle zusammen...

- Fleur de Sel
- eine Kräutermischung für Fisch
- Zitronenstückchen
- Lorbeerblätter
- Wacholderbeeren
- Ingwerscheibchen
- Chili, klein geschnitten
- Langer Pfeffer (ganz)
- eine Stange Zitronengras, in vier Stücke geschnitten und mit dem Messerrücken gebrochen
- ein paar Cocktailtomaten
- etwas Weisswein

Nachdem alles in der Form untergebracht war, hab ich die restliche flüssige Butter oben drüber verteilt und nun ging's ab in den Ofen bei 180°C.
Zuerstmal mit Jehova abgedeckt. Uups, jetzt hätte ich doch beinahe das Wort mit A benutzt. :D

Zum Schluss noch eine Weile ohne Abdeckung, insgesamt dürften es wohl ca. 50min gewesen sein.
Mir kam es ziemlich lange vor, womöglich war der Ofen nicht lange genug vorgeheizt.
Bin halt kein Profi. Eher Gelegenheitskoch. ;-)

So sah es vor dem Backofen aus
007_1.JPG


und so danach
009_1.JPG


Dazu gab es mit ein paar grünen Kardamomkapseln "parfümierten" Basmatireis.

Ich war total glücklich, dass der Fisch wirklich wunderbar gelungen ist. War für mich schliesslich eine Premiere. Er zerging förmlich auf der Zunge.
Das Gemüse, also der Fenchel, war noch knackig und hat mich an Chicoreegemüse erinnert. Klasse, sowas kann man mal wieder machen.
Die Tomaten kamen sehr gut an, davon hätte ich mehr rein tun können.
Und der Sud war richtig lecker, den haben wir so wie er war verwendet ohne weitere "Behandlung".


Alles in allem hat sich die Sache gelohnt, auch meine älteren Herrschaften waren von dem Essen begeistert.
 

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