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Ich schärfe meine Messer (Kai Shun Premier, Yacell Super Gou, 4x Haiku Pro, 301 Porsche, Global Yoshikin) allesamt mir meinem Horl 2. Nach teilweise weniger als einer Minute sind die Messer wieder bestialisch scharf. Frühe habe ich das mit Global Wassersteinen gemacht und 15° Lehren - was ein Aufwand.
Ach BTW fürs Grillen nehme ich ein tadelloses Burnhard Ragnar^^ (derzeit mit 20% extra im Online Shop)
Schneidet ihr alle auf Glasplatten?
Oder auf Sandsteinplatten?
Ich schneide auf einem Bambusbrett, was ja jedes Messer SOFORT schrottet.
Und schleife die Messer ungefähr einmal im Jahr.
Nein, ich habe nicht für jeden Tag ein eigenes Messer wie manch anderer hier.
Ich habe so 3 Messer die ich täglich benutze und ein paar die ich seltener nutze, die schleife ich aber nicht jedes Jahr.
Alle paar Monate ziehe ich die über einen Schleifstab oder einen Abziehstahl, fertig.
Und 10 Messer schleifen dauert mit Banksteinen keine 30min.
Hier (und auch anderswo) wird oftmals ein Gewese um das Messerschleifen gemacht, als wäre das komplizierter als.....als...als....ääääh, mir fällt nix ein.....
Eine bemannte Marsmission ist jedenfalls ein Kinderspiel dagegen.
Diese Schärfer "reißen" Späne raus, die Fase wird nicht geschliffen, sondern nur über stahl gezogen, nicht sehr gut. Ich habe sowas auch mal benutzt, bis ich merkte, das meine Messer immer schlechter wurden. Auch solche Teile mit Steinen drin sind nicht grade zu empfehlen, einen Grundschliff kann man damit nicht machen. Mit der Zeit wird zuviel material abgetragen, wodurch die Fase immer dicker wird und das Messer schneidet immerschlechter und müsste ausgedünnt werden. Das ist je nach messer aber nicht wirtschaftlich.
Das darf man aber nicht verallgemeinern. Es gibt durchaus Durchzugsysteme, die brauchbar sind. Sogar mit einstellbarem Schleifwinkel und unterschiedlich groben Steinen.
Das darf man aber nicht verallgemeinern. Es gibt durchaus Durchzugsysteme, die brauchbar sind. Sogar mit einstellbarem Schleifwinkel und unterschiedlich groben Steinen.
Ich nutze seit einigen Jahren Wüsthof-Messer (u.a. Classic-Serie), sind nicht ganz so bekannt. Zum Schärfen nehme ich einen Wetzstab (Stahl und Keramik), ist ein wenig Übungssache, aber keine Doktorarbeit.
- Man bekommt jedes Messer scharf, die Frage ist, wie lange hält es die Schärfe. (Ich gehe bewusst nicht auf Geometrie und Stahlsorten ein)
- Messer sind nicht besser/schärfer, nur weil sie teurer sind.
- Schärfe kann man eine gewisse Zeit mit einem Wetzstab oder Keramikstab aufrecht erhalten, aber hin und wieder braucht jedes Messer einen Grundschliff.
@cydia Was bedeutet du schleifst Messer an Messer?! Ich würde empfehlen die Messer zum Schleifen weg zu geben, dann hast du wieder ein Jahr Ruhe und gibst sie erneut zum schleifen. Für zwischendrin ein Keramikstab und gut ist. Aufwand und Kosten sind überschaubar.
Absolut!
Bin gerade in ner Ferienwohnung mit sehr miesen Messern.
Hab natürlich meine eigenen dabei, wollte dem Inhaber aber einen Gefallen tun und habe gerade seine Billigmesser geschliffen.
Push-Cut durch Zeitungspapier war danach kein Problem.
Bei günstigeren Messern empfehle ich nen grösseren Schleifwinkel (20°).
Ich schleife mit Diamantsteinen (Sharpal) und ziehe danach über ein Leder mit Diamantpaste.
Will man sich nicht mit dem schleifen auseinandersetzen, empfehle ich auch ein geführtes System. Zwilling Edge oder DMT Simple Sharp machen da keinen schlechten Job.
Prinzipiell kann man sicher mit den Zwilling Messern arbeiten. Meine erste Wahl wären die jetzt nicht und auch nicht meine Empfehlung.
Die Zwilling Messer werden ehr rustikal ausgeschliffen sein, d.h. recht dick an bzw. hinter der Schneide. Das führt zum einen dazu, dass die Messer zwar scharf sein können, aber das Schneiden harter Lebensmittel wird immer mühsam sein und wenig Spaß machen.
Dazu kommt, dass rustikal ausgeschliffene Messer mMn sehr viel mühsamer scharf zu halten bzw. scharf zu bekommen sind, weil natürlich sehr viel mehr Material abgetragen werden muss, als bei einem dünner ausgeschliffenen Messer.
Dünn ausgeschliffene Messer schneiden viel leichter bei gleicher Schärfe und sind viel leichter scharf zu halten. Dafür erkauft man sich diese Vorteile mit geringerer Unempfindlichkeit z.B. gegen verkanten, ungeeignete Schneidunterlagen, zu viel Kraft beim Schneiden usw.
Nicht jeder mag sehr dünn ausgeschliffene Messer, weil seine Schneidtechnik dafür vielleicht nicht optimal ist oder er einfach nicht so sorgfältig mit den Messern umgehen müssen möchte.
Hier den für einen besten Trade-off zu finden ist aus meiner Sicht entscheidend.
Ich finde da z.B. die Victorinox Messer sehr viel besser, als die sehr fetten Zwilling Messer.
Hier gibt es für überschaubares Geld auch Sets die erst einmal das wichtigste enthalten.
Nach einer Weile muss man dann aber gucken, wie man die Messer wieder richtig geschärft bekommt. Durchziehschärfer und so etwas wie Messer an Messer wetzen würde ich bitte sein lassen. Dann lieber einschicken zum Schärfen.
Alternativen wie Horl (teuer) Wetzsteine (muss man wollen und hinbekommen, auch wenn es kein Hexenwerk ist) und so weiter sind ein eigenes Thema. Auch ein Keramikschleifstab ist erst einmal besser und kostet nicht so viel.
Bin gerade in ner Ferienwohnung mit sehr miesen Messern.
Hab natürlich meine eigenen dabei, wollte dem Inhaber aber einen Gefallen tun und habe gerade seine Billigmesser geschliffen.
Für Fereinwohnungen habe ich den Ikea Durchziehschärfer im Urlaub immer dabei. Mir reicht dann auch eine Messerschärfe, mit der ich bspw. tränenfrei Zwiebeln schneiden kann.
1. Zu deinen Messern: a. Thomas - Aua. Die sind nix. Das wichtigste Merkmal eines schlechten Messer ist die 1cm breite Anschliff der als Hohlschliff ausgeführt ist - das sind durch die Bank billige Messer mit einem billigen Stahl. (Ausnahme Kiwi Messer weil die Klinge unter 1 mm dick ist) mit solchen Messer plagt man sich. Die nimmt man nur her, wenn man mit einem Messer was richtig unanständiges machen will, was Richtung Missbrauch geht z.B.
irgendwas abkratzen, Bierflaschen öffnen, Karton schneiden - also alles was man den guten Messer nicht zumuten will, dafür nimmt man solche Gurken her. Die sind robust..
b. Ikea: kann man benutzen, wenn es mal richtig geschliffen wurde.
2. Schärfen: Messer gegen Messer ist nicht schleifen, sondern wetzen also scharf halten.
Es gibt einen Unterschied zwischen schärfen und scharf halten. Schärfen auf dem Stein, Schleifmaschine, Horl
Scharfhalten mit dem Wetzstab. Der Punkt ist dass der Wetzstab noch eine gewisse Grundschärfe voraussetzt, die abhängig ist von der Feinheit der Züge des Stabs. Wenn dein Messer bockstumpf ist, kann man auch mit einem Wetzstab nichts mehr ausrichten. Deshalb musst du auch 100x Messer gegen Messer wetzen bis wieder eine minimale Schärfe da ist. Das heißt deine Messer sind bockstumpf. Die brauchen einen neuen Grundschliff.
Beim Profi schleifen lassen, macht ökonomisch keinen Sinn, wenn die Messer weniger wert sind als das Schleifen kostet. Ich tät mir einen billigen Stein kaufen und mit deinen alten Messern das Schleifen üben. Wenn man das mal halbwegs kann, weiß man worauf es ankommt. Vorschläge für Wetzstäbe sind schon gefallen. Rollschleifer, Horl, Horlina oder ein Schleifsystem wie den Ruixin Pro sind auch eine Möglichkeit.
Jetzt zu den Messern. Zwilling kann man machen, aber es kommt drauf an welche. Finde aber, dass man woanders mehr fürs Geld kriegt.
Zur Grundausstattung gehört ein Brotmesser, ein Schälmesser und ein großes Kochmesser
Als Brotmesser empfehle ich das Thermohauser Universalmesser. Es gibt von mir hier ein Review dazu, kostet 14 € gibt es aber gerade nicht bei Amazon, deshalb das Thermohauser Brotmesser 24cm oder F. DICK Konditormesser, ProDynamic oder Arcos Konditormesser
Als Schälmesser z.B. Herder Schälmesser Klassiker gibt es z.B. bei Rossmann ist aber imho inzwischen zu teuer,
Bei Aldi gibt es manchmal ein ganzes Set mit Sparschäler das was taugt, oder ein Victorinox So kleine Schälmesser können die Solinger immer noch am besten. Es muss nicht immer Herder sein.
Die Preisleistungsmäßige Standardempfehlung für ein Chefmesser Kochmesser sind die Culilux Messer. Es gibt zwei Serien und beide sind gut. 1000 mal von vielen Leuten reviewt und für gut befunden.
So und jetzt noch ein Messer, das bei mir am 6. Oktober angekommen ist und das ich ebenfalls P/L und überhaupt für einen Knaller halte und das ich bald besprechen werde. SHAN ZU Kochmesser aus Pulverstahl, 20 cm. Kein japanisches Messer, sondern chinesisch, aber mit japanischem Pulverstahl, man weiß jedoch nicht welcher. Es ist k e i n Damastmesser. Das Muster ist aufgelasert. Mit Coupon kostet das Teil 24,67€ was ein ziemlicher Hammerpreis für ein Pulverstahlmesser ist. Aber selbst wenn es kein Pulverstahlmesser wäre, hat das Messer eine spitzenmäßige Klingengeometrie und ist mit Ausnahme des Kehl durchgängig nagelgängig. Das gibt es nirgends zu diesem Preis. Der Griff ist voluminös, liegt aber wie angegossen in der Hand. Also ich würde das Messer ausprobieren, wenn ich dich wäre.
Überhaupt hat Shan Zu richtig tolle Messer bei Amazon. Ich habe mir jetzt noch ein Chefmesser von Shan Zu aus der Seagull (Möwe) Serie bestellt.
Das kostet 50€, (gerade gesehen, jetzt kostet es wieder 60€, die 50 waren primedays) was für ein Pulverstahlmesser auch noch sehr günstig ist. Die Schneide ist aus amerikanischem Pulverstahl S35VN, der Griff ist aus Sandelholz, und die Klinge besteht aus echten 5 Lagen, keine Lasergravur. Ich werde beide Serien testen und hier vorstellen. Auch die Okinawa Serie und Genbu Serie sieht vielversprechend aus. Könnte sein, dass Shan Zu ein richtiger Geheimtip für Fans dünner Messer wird.
Wenn man mal die Bewertungen der Koraka Serie liest, sind alle von der Schärfe begeistert. Die Leute können aber Schärfe und Schneidfähigkeit nicht auseinander halten. Ein Messer kann scharf sein und trotzdem schwer schneiden, wenn die Dicke hinter der Wate zu hoch ist. Ich vermute die Leute meinen mit Schärfe den leichten Schnitt also die gute Klingengeometrie, die gute Schneidfähigkeit. Und das würde darauf hindeuten, dass mein Exemplar kein Ausrutscher ist, sondern dass die Klingengeometrie aller Exemplare herausragend ist.