Oh Wunder, hier spricht mir jemand aus der Seele:
https://www.bild.de/news/inland/new...-kniefall-vor-den-falschen-63490776.bild.html
Zitat:
Vielleicht kenne ich die falschen Muslime – oder gerade die richtigen. Denn ALLE, die ich kenne und mit denen ich heute gesprochen habe, haben überhaupt kein Problem damit, dass es im Kindergarten Gummibärchen gibt und Weihnachten gefeiert wird.
Auch ein Schnitzel ist kein Ding, sofern dafür gesorgt wird, dass Alternativen da sind und alle satt werden.
In meiner Schulzeit in den 1980ern klappte das komischerweise IMMER. Niemand forderte ein Gummibärchenverbot, weil Bestandteile aus Schwein seien und damit „unrein“.
In der Aula stand ein Weihnachtsbaum, zu Ostern hingen dort hässliche Eier. Und auch in der Schulkantine gab es keinen Stress. Niemand musste hungern, auch die nicht, die – aus welchen Gründen auch immer – kein Schweinefleisch essen wollten. Das gab es eh selten, und wenn, dann oft als Würstchen. Da fragte fast keiner genau nach, auch die türkischen Mitschüler nicht. Es hat einfach geschmeckt!
Heute ist das anders. Und das liegt zu einem großen Teil auch an überengagierten Bessermenschen wie dem Leiter der Leipziger Kita: Der Mann führt neue Regeln ein, weil zwei (!) von 300 Kindern an seinen Einrichtungen muslimisch sind.
Die Jungen und Mädchen zweier Kitas in Leipzig müssen ab sofort auf ihre Schweinefleisch verzichten. Auch Gummibärchen sind verboten.
Schweinefleisch und Gummibärchen sollten künftig tabu sein. Und: Statt Weihnachts- und Ostercafé standen plötzlich nur Ramadan und Zuckerfest auf dem Themenplan der Kita. Dienstag ruderte er zurück. Doch der entstandene Eindruck ist verheerend!
Es mag nicht die Absicht des Kita-Leiters sein, aber: Wer solche Regeln durchboxt und sie mit dem Verweis aufs „Seelenheil“ der Muslime begründet, fördert Ressentiments.
Gewiss: Es gibt unter den in Deutschland lebenden Muslimen eine bedauerlich große Anzahl von Hardlinern. Sie leben in Parallelgesellschaften und haben tatsächlich ein Problem damit, wenn in der Kita Weihnachten und Ostern gefeiert oder „unreine“ Süßigkeiten serviert werden. Eine Minderheit. Vor IHNEN darf es keinen Kniefall geben, keinen vorauseilenden Gehorsam.
Sie legen dieses Verhalten als Schwäche aus und werden immer mehr religiöse Zugeständnisse fordern, die ein friedliches Miteinander erschweren und die freie Gesellschaft gefährden. Ein Problem: In vielen Verbänden, die als Ansprechpartner für die Politik dienen, haben ausgerechnet solche Radikalen das Sagen!
Die Mehrheit der Muslime hat unterdessen ganz andere Sorgen. Nur ein Beispiel: Die Wahrscheinlichkeit, zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden, sinkt in vielen deutschen Firmen dramatisch, wenn die Bewerber Serkan oder Selin heißen und nicht Paul oder Marie. Das belegen zahlreiche Studien. Ein Unding.
DAS muss sich ändern. Nicht die Speisen und Süßigkeiten in Kindertagesstätten.
Zitat Ende.
Quelle ist die Bild - Zeitung.