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Die Leipziger spinnen doch . . .

Ich denke, wir haben hier ein Sommerloch.
@kinderkartenleitung Man kann ja viel machen, aber man sollte das Wesentliche nicht aus dem Auge verlieren.
 
Die Bedrohung geht gar nicht, aber der Druck auf den Träger finde ich gut.Unsere Kinder sind seit mehr als 10 Jahren aus dem katholischen Kindergarten raus, hier gab es auch schon lange kein Schweinefleisch mehr, da ein großer Teil der Kinder muslimischer Abstammung war....Also willkommen in der Realität. Ich finde diese Entwicklung des Speiseplanes erschreckend....
 
Ich glaube, wenn man mal über die ganzen Jahren die Berichte verfolgt, sind nicht nur die Kitas und die Schulen schuld, sondern das System für die Schulversorgung.
Es wird fast nur noch bei Catering bestellt. Die können den Preis und die Gerichte bestimmen.
Für diese Firmen ist es biiliger Schweinefleisch aus dem Programm zu streichen, wie ein alternatives Gericht zu stellen.
Wenn man das so sieht, gibt es da mehrere Schuldige.
 
Hm, naja. Was soll's? Machen die Eltern den Kids ein Kotelett am Wochenende.

Vor ca 10 Jahren sah sich mein Lieblingsbäcker "umme Ecke" aus gleichen Gründen dazu genötigt, kein Schweineschmalz mehr in seinen Teig zu geben. Fand ich damals schlimm. Vielleicht war das aber nur ein Scheinargument. Mit industriellen Teiglingen läßt sich vermutlich der Verlust bei 25 ct pro Brötchen besser eindämmen. Daher denke ich, das oftmals unsere Geiz ist geil Mentalität der eigentliche Grund ist.
 
Jetzt mal an die User hier, wer hatte in der Schule noch Kochunterricht, ich schon.
Tagsüber konnte noch für die Schüler da gekocht worden. Im 3. Schuljahr wurde das bei mir schon abgeschafft.
In der weiter führenden Schule ging das noch bis zum 9. Schuljahr, dann wurde es auch aus Kostengründen ab geschafft.
Bin jetzt 55. Gibt es das eigentlich noch in Schulen?

Gruß Argo
 
Jetzt mal an die User hier,
An wen sonst? ;)
Nannte sich damals "Hauswirtschaftslehre". Gab es "zu meiner Zeit" nur in der Hauptschule. An Realschule, Gymnasium gab's das nie. Zumindest nicht in dieser Region (NRW).
Gibt es das eigentlich noch in Schulen
Nach meinem Kenntnisstand nicht. Kochen können ist allerdings auch nicht mehr erstrebenswert.
 
. . . Kochen können ist allerdings auch nicht mehr erstrebenswert.

den eindruck habe ich leider auch. in den schulen fehlt das geld, und die eltern haben keine zeit.
bei meiner enkeline wird selten genug mal im hort gekocht oder gebacken. (auf dem lande). in städtischen schulen wird das garantiert nicht möglich sein.
und die entwicklung zeigt auch, dass immer mehr jugendliche oder 'junge' erwachsene nicht mehr kochen können. tütensuppen, fast food und solches zeugs bekommen sie gerade noch hin.
schlimm, schlimm . . .
 
Schade, ich dachte ich würde hier ein Rezept für eine Leipziger Wurstspezialität finden. Leider gibt's nur Stammtischgeschwafel.

Da gibts nur Eines! Leipziger Allerlei! ... ist aber nix für den Grill, ist ne Suppe! :P
 
Im Kiga unseres Sohnes war damals auch ein nicht unerheblich Teil der Kinder muslimisch, aber das war kein Thema.
Es gab für die Kinder immer mind. 2 Gerichte zur Auswahl, die Eltern konnten ihren Kindern aber auch etwas mitgeben.

Ich finde es auch bedenklich, wenn man sich an Minderheiten orientiert und dabei die Traditionen und althergebrache Sitten (die nicht immer gut und richtig sein müssen) verbannt. Die Menschen fühlen sich dadurch teilweise schon fast entwurzelt (ist der falsche Ausdruck, mir fällt aber gerade kein besserer ein), was sie dann in die Hände der Populisten treibt, was noch bedenklicher ist.
 
In der Kita meiner Kinder sind ca. die Hälfte der Kinder Muslime, warum sollte der Essenslieferant da Schweineschnitzel liefern? Die machen dann halt Hühnerschnitzel. Essen die Kinder genauso gerne oder nicht gerne wie Schnitzel vom Schwein. Den Kindern ist es ziemlich egal, von welchem Tier das kommt. Hauptsache es schmeckt. Und der Lieferant bietet gutes, abwechslungsreiches Essen an. Wo ist also das Problem? Ich habe noch kein Kind gesehen, dass sich über so etwas beschwert. Es gibt sogar vegetarische Tage an unserer Kita, und die Kinder essen es gerne.
 
Oh Wunder, hier spricht mir jemand aus der Seele:
https://www.bild.de/news/inland/new...-kniefall-vor-den-falschen-63490776.bild.html
Zitat:
Vielleicht kenne ich die falschen Muslime – oder gerade die richtigen. Denn ALLE, die ich kenne und mit denen ich heute gesprochen habe, haben überhaupt kein Problem damit, dass es im Kindergarten Gummibärchen gibt und Weihnachten gefeiert wird.

Auch ein Schnitzel ist kein Ding, sofern dafür gesorgt wird, dass Alternativen da sind und alle satt werden.

In meiner Schulzeit in den 1980ern klappte das komischerweise IMMER. Niemand forderte ein Gummibärchenverbot, weil Bestandteile aus Schwein seien und damit „unrein“.

In der Aula stand ein Weihnachtsbaum, zu Ostern hingen dort hässliche Eier. Und auch in der Schulkantine gab es keinen Stress. Niemand musste hungern, auch die nicht, die – aus welchen Gründen auch immer – kein Schweinefleisch essen wollten. Das gab es eh selten, und wenn, dann oft als Würstchen. Da fragte fast keiner genau nach, auch die türkischen Mitschüler nicht. Es hat einfach geschmeckt!

Heute ist das anders. Und das liegt zu einem großen Teil auch an überengagierten Bessermenschen wie dem Leiter der Leipziger Kita: Der Mann führt neue Regeln ein, weil zwei (!) von 300 Kindern an seinen Einrichtungen muslimisch sind.

Die Jungen und Mädchen zweier Kitas in Leipzig müssen ab sofort auf ihre Schweinefleisch verzichten. Auch Gummibärchen sind verboten.


Schweinefleisch und Gummibärchen sollten künftig tabu sein. Und: Statt Weihnachts- und Ostercafé standen plötzlich nur Ramadan und Zuckerfest auf dem Themenplan der Kita. Dienstag ruderte er zurück. Doch der entstandene Eindruck ist verheerend!

Es mag nicht die Absicht des Kita-Leiters sein, aber: Wer solche Regeln durchboxt und sie mit dem Verweis aufs „Seelenheil“ der Muslime begründet, fördert Ressentiments.

Gewiss: Es gibt unter den in Deutschland lebenden Muslimen eine bedauerlich große Anzahl von Hardlinern. Sie leben in Parallelgesellschaften und haben tatsächlich ein Problem damit, wenn in der Kita Weihnachten und Ostern gefeiert oder „unreine“ Süßigkeiten serviert werden. Eine Minderheit. Vor IHNEN darf es keinen Kniefall geben, keinen vorauseilenden Gehorsam.

Sie legen dieses Verhalten als Schwäche aus und werden immer mehr religiöse Zugeständnisse fordern, die ein friedliches Miteinander erschweren und die freie Gesellschaft gefährden. Ein Problem: In vielen Verbänden, die als Ansprechpartner für die Politik dienen, haben ausgerechnet solche Radikalen das Sagen!

Die Mehrheit der Muslime hat unterdessen ganz andere Sorgen. Nur ein Beispiel: Die Wahrscheinlichkeit, zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden, sinkt in vielen deutschen Firmen dramatisch, wenn die Bewerber Serkan oder Selin heißen und nicht Paul oder Marie. Das belegen zahlreiche Studien. Ein Unding.

DAS muss sich ändern. Nicht die Speisen und Süßigkeiten in Kindertagesstätten.
Zitat Ende.
Quelle ist die Bild - Zeitung.
 
Nannte sich damals "Hauswirtschaftslehre". Gab es "zu meiner Zeit" nur in der Hauptschule. An Realschule, Gymnasium gab's das nie. Zumindest nicht in dieser Region (NRW).
Nach meinem Kenntnisstand nicht. Kochen können ist allerdings auch nicht mehr erstrebenswert.
Wir hatten noch Kochen und Handarbeiten - man sollte es nicht verteufeln!
(Ihr glaubt gar nicht, wie oft ich heute noch die Rezepte nachkoche oder -backe, oder Desserts die mir damals neu waren:
heute noch ausgrabe. Selbst meine Kinder machen das begeistert nach...)
Bei uns war in den Kellern der Schule ein Koch- und ein Hauswirtschaftsraum eingerichtet. Kochraum mit 5 kompletto eingerichteten u-förmigen Kochnischen, Hauswirtschaftsraum mit Waschminna, Trockner, Mangelmaschine, Bügelbrett und Bügeleisen.
Und wir fanden den Unterricht wirklich gut - es gab auch einen Handarbeitsraum, mit Nähmaschinentischen, wo wir genäht, gestickt, gehäkelt, gestrickt und stopfen (!!!) gelernt haben. :D
All' das macht heute wohl niemand mehr. :(
 
Abwarten auch diese Zeiten kommen noch mal zurück :D
 
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