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Sind Malt-Drinker hier?

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Sehr lecker Brauch ich auch in Groß😂
 
Auf Anregung von @Nixblicker eine kurze Zusammenfassung unseres Whisky-Raritäten-Tastings vom Wochenende. Ich habe allerdings so gut wie nicht fotografiert, da ich heftigtst mit Verkosten beschäftigt war. ;-)

Prämisse, wir verkosten drei Whiskys, die es so nie wieder zu kosten geben wird.

Die drei Hauptdarsteller waren:

1. Glen Scotia 14, grüne Flasche. Der wurde so zuletzt vor 30 Jahren abgefüllt. Laut Iain McAlister bei Glen Scotia wird es auch in Zukunft nichts Vergleichbares mehr geben. Schade, in der Nase und im Mund entsteht bei der Verkostung vor meinem geistigen Auge die Idealvorstellung eines Whisky-Trüffels. Ein wunderbarer Tropfen.

2. Cotswolds Distillery Port Cask, Distillery exclusive, persönlich abgefüllt. Das war die vorletzte Flasche aus dem Fass. Das Grund-Destilat bei Cotswolds ist bereits vergleichbar süß und fruchtig. Zusammen mit der Süße des Portweins wird die Schärfe der 63,8 % gut gekappt. Ein wärmender Schluck für die kalte Jahreszeit.


3. Arran, im Napoleon Cognac-Fass gefinisht. Der war bei Erwerb wohl bereits ein "Austellungsstück". Es gab auch nur 498 Flaschen. Passend dazu zwei Cognac, um den Anteil am Gesamtgeschmack besser beurteilen zu können. Auch wenn der Courvoisier Napolen VSOP ganz gut zu trinken war, wird Cognac nicht mehr meine Lieblings-Spirituose. Der Frapin war so gar nicht meiner. Der Whisky brauchte dann viel Luft, hat aber Spaß gemacht. Die Cognac-Note war definitv ungewöhnlich.

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Nach dem "offiziellen" Teil konnten zusätzlich noch "Reste" des Jahres 2024 verkostet werden.

Caol Ila 12: Einer meiner Lieblinge. Ein schöner Reset nach den "süßen" Whiskys.
Jura Rum Cask Finish: Hat mich nicht abgeholt, obwohl ich sonst Rum Cask mag.
Glenfiddich 12: Hat mich nicht interessiert, obwohl eigentlich ein ordentlicher "Trink-Whisky".
 
Danke für den schönen Bericht @Pitboy.
Das Tasting hätte mich auch interessiert, besonders der Glen Scotia.
War das Tasting jetzt von deinem Händler vor Ort organisiert und wo lag das preislich ?
 
Das war ein von einer VHS-Dozentin privat organisiertes Tasting, welches mit EUR 90 p . P. zu Buche schlug.

Ja, der Glen Scotia ist eine Wucht. Der wurde allerdings, als es ihn noch zu kaufen gab, bereits kontrovers beurteilt. Da konnte es passieren, dass man beim Erwerb vom "fachkundigen" Verkäufer gefragt wurde: "Was, den wollen Sie trinken?"

Im Netz lassen sich noch einzelne Angebote für die grüne "Dumpy Bottle" aus privater Hand finden. Keine Ahnung, ob die seriös sind.

Diese Beschreibung finde ich recht passend: "Süß und weich auf der Zunge. Die Süße erinnert an Honig und Karamell. Es zeigt sich aber auch ein leicht nussiger Geschmack. Später gehen beide Eindrücke in einen malzig, würzigen Eichengeschmack über."
 
@Schlumpfrippe war ein Limkwood
 
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