2. Test - Steak vom Discounter
Weiter geht's - heute mit den beiden US-Beef Chuck-Eye Steaks. Nachdem die Übereinkunft, bzw. das Abkommen zwischen EU und USA sicherstellt, dass kein hormonbehandeltes oder mit Gen-manipuliertem Getreide gefüttertes Rind in die EU importiert werden darf, kann man US-Beef eigentlich gefahrlos kaufen. Haltungsformen gibt es drüben nicht - die Qualität wird nach dem BMS (Beef Marbling Score) in den Stufen standard, select, choice und prime bewertet, also nach der Menge der erreichten intramuskulären Fetteinlagerungen - und zwar nach einem recht strengen Bewertungssystem.
Bei einem Kilopreis von 20,- Euro sind die Steaks von LIDL sicherlich nicht in der höchsten Qualitätsstufe, aber auch kein Billigfleisch. Auch weisen die hier vorliegenden Stücke eine durchaus akzeptable Marmorierung auf. Übrigens sagen auch Foodexperten, z.B. in den einschlägigen TV-Formaten, dass Fleisch vom Discounter nicht per se minderwertig sein muss ...
Sei's drum - die beiden Chuck-Eyes wurden auch diesmal wieder auf dem alten Spirit zubereitet. Der ist nach ca. 10 Minuten auf 300 °C am DT, aber ich lasse ihm immer noch ein paar Minuten, um auch die Edelstahlroste auf eine gute Temperatur zu bringen. Die Steaks waren recht dünn, also war Aufmerksamkeit gefordert ... von jeder Seite zwei Minuten, wobei nach jeweil einer Minute gewendet wurde. Dann noch ca. 5 Minuten im indirekten Bereich und anschließend etwa gleiche Zeit zum nachziehen - das wars. KT 56° waren genau richtig.
Als Beilage gab es diesmal Kartoffeln aus dem "Kartoffel-Teufel". Ein uraltes Teil aus hellem Ton, das die Gattin wieder aus dem Keller geholt hat. Der Topf wird nicht gewässert und die Kartioffeln werden ohne irgend etwas in den Topf gelegt. Einfach 30 Minuten auf die heiße Herdplatte, umdrehen und weitere 30 Minuten drauf lassen. Das Ding weckt Kindheitserinnerungen - die Kartoffeln schmecken wie damals, als nach der Ernte das Kartoffelstroh auf den Feldern verbrannt wurde und wir Restkartoffeln vom Feld in der Glut gegart haben. Das Schwarze ist dabei gewollt und gibt den einmaligen und absolut tollen Geschmack. Wird natürlich vorher gepellt, bzw. abgeschnitten ... logisch...
Weiter noch GöGas Krautsalat mit Sahne, Ajvar (danke nochmal an @georgy78 dass du mir diesen gezeigt hast
). Außerdem eingelegte Jalapenos und eine gute Portion von GöGas Kräuterbutter.
Fazit: Auch wenn diese Stücke sicher kein Choice oder Prime waren - von der Konsistenz - Zartheit, Saftigkeit - und auch vom Geschmack sehr gut. Wenn die Zeit mal knapp ist und man ein durchaus schmackhaftes Steak essen will, geht das klar. Und wie gesagt, für 20,- Euro / kg auch nicht unbedingt ein Schnapper.
Ob ich das wieder kaufen würde? Unter bestimmten Voraussetzungen - siehe vor - schon. Ansonsten vertraue ich auf das Fleisch vom C&C. Da muss ich nichts testen ...
Danke für's reinschauen
LG Effjott
Weiter geht's - heute mit den beiden US-Beef Chuck-Eye Steaks. Nachdem die Übereinkunft, bzw. das Abkommen zwischen EU und USA sicherstellt, dass kein hormonbehandeltes oder mit Gen-manipuliertem Getreide gefüttertes Rind in die EU importiert werden darf, kann man US-Beef eigentlich gefahrlos kaufen. Haltungsformen gibt es drüben nicht - die Qualität wird nach dem BMS (Beef Marbling Score) in den Stufen standard, select, choice und prime bewertet, also nach der Menge der erreichten intramuskulären Fetteinlagerungen - und zwar nach einem recht strengen Bewertungssystem.
Bei einem Kilopreis von 20,- Euro sind die Steaks von LIDL sicherlich nicht in der höchsten Qualitätsstufe, aber auch kein Billigfleisch. Auch weisen die hier vorliegenden Stücke eine durchaus akzeptable Marmorierung auf. Übrigens sagen auch Foodexperten, z.B. in den einschlägigen TV-Formaten, dass Fleisch vom Discounter nicht per se minderwertig sein muss ...
Sei's drum - die beiden Chuck-Eyes wurden auch diesmal wieder auf dem alten Spirit zubereitet. Der ist nach ca. 10 Minuten auf 300 °C am DT, aber ich lasse ihm immer noch ein paar Minuten, um auch die Edelstahlroste auf eine gute Temperatur zu bringen. Die Steaks waren recht dünn, also war Aufmerksamkeit gefordert ... von jeder Seite zwei Minuten, wobei nach jeweil einer Minute gewendet wurde. Dann noch ca. 5 Minuten im indirekten Bereich und anschließend etwa gleiche Zeit zum nachziehen - das wars. KT 56° waren genau richtig.
Als Beilage gab es diesmal Kartoffeln aus dem "Kartoffel-Teufel". Ein uraltes Teil aus hellem Ton, das die Gattin wieder aus dem Keller geholt hat. Der Topf wird nicht gewässert und die Kartioffeln werden ohne irgend etwas in den Topf gelegt. Einfach 30 Minuten auf die heiße Herdplatte, umdrehen und weitere 30 Minuten drauf lassen. Das Ding weckt Kindheitserinnerungen - die Kartoffeln schmecken wie damals, als nach der Ernte das Kartoffelstroh auf den Feldern verbrannt wurde und wir Restkartoffeln vom Feld in der Glut gegart haben. Das Schwarze ist dabei gewollt und gibt den einmaligen und absolut tollen Geschmack. Wird natürlich vorher gepellt, bzw. abgeschnitten ... logisch...
Weiter noch GöGas Krautsalat mit Sahne, Ajvar (danke nochmal an @georgy78 dass du mir diesen gezeigt hast
Fazit: Auch wenn diese Stücke sicher kein Choice oder Prime waren - von der Konsistenz - Zartheit, Saftigkeit - und auch vom Geschmack sehr gut. Wenn die Zeit mal knapp ist und man ein durchaus schmackhaftes Steak essen will, geht das klar. Und wie gesagt, für 20,- Euro / kg auch nicht unbedingt ein Schnapper.
Ob ich das wieder kaufen würde? Unter bestimmten Voraussetzungen - siehe vor - schon. Ansonsten vertraue ich auf das Fleisch vom C&C. Da muss ich nichts testen ...
Danke für's reinschauen
LG Effjott



