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800 Grad

Servus,

auch ich habe mir den Beefer einmal genauer angeschaut, ebenfalls das Video.


Was mir nicht gefällt ist der Umstand das man das Steak zum nachziehen oben auf den Grill legt.


Die nach oben gewandte Seite kühlt m.M nach aus. Gerade in herbstlichen oder winterlichen Tagen im Freien wird das Fleisch kalt sein.


Hier besteht noch Handlungsbedarf.

Außer der Beefer ist ein reiner Indoorgrill. Dann hat sich das ganze ja erübrigt.

Berichtigt mich wenn ich falsch liege!


Gruß
Siggi
 
Ich tät das Gerät am Liebsten in Verbindung mit Sous-Vide testen wollen:
Ein hochwertiges Steak vorgegart und dann im Beefer gebrandet,
um das perfekte Steak zu erhalten.

Da kühlt auch nix aus, wenn gleich Siggi das zu Recht bemerkt!

Ansonsten finde ich Eure Ausführungen zu Made in Germany
nachvollziehbar. Das macht es für mich nur noch attraktiver...

:beer2:
 
Liebe Grillsportler, ich bin der Hersteller des Beefers und sollte mich hier wohl auch mal zu Wort melden, nachdem doch der ein oder andere Klick aus diesem Forum kam. Dies war eigentlich zu einem späteren Zeitpunkt geplant, weil wir zum einen zur Zeit mit der ersten Charge schon komplett ausverkauft sind und zum anderen unsere Website, wie schon angemerkt wurde, noch mit mehr Infos gefüttert werden muss.
Beide Zustände sollten schleunigst geändert werden und dies ist auch in Arbeit.
Der eifrige Kollege „Drachenfels“, der diesen Thread hier eröffnet hat ist einer der ersten Beefer User und wie man lesen kann auch begeistert – vielleicht auch ein wenig übereifrig. Vielleicht zu diesem Zeitpunkt underbeeft, soll ja vorkommen.

Zum Beefer: Der Beefer wird zur Zeit in Handarbeit hier in der Region Siebengebirge (bei Bonn) hergestellt. Dass manchen der Preis für ein Gerät dieser Größe im ersten Moment sehr hoch erscheint, können wir natürlich in gewisser Weise nachvollziehen.
Es ist uns jedoch nicht möglich diesen Preis niedriger zu halten. Im Moment müssen wir kämpfen, diesen Preis überhaupt halten zu können.
Wir wollen jedoch daran festhalten hier in Deutschland zu produzieren, da es auch Teil der gesamten Philosophie ist, weg von billiger Masse hin zu besserer Qualität.
Dieser Trend zeichnet sich ja auch beim Fleisch und anderen Nahrungsmitteln ab, aber dies wird bestimmt in anderen Threads ausführlich behandelt.

Ich bin froh, dass nach den ersten seltsam, überraschenden Posts, dieser Thread ja noch in eine sachliche Richtung gedreht wurde.
Wir wollen ja auch keinen von seinem Weg und seinen festen Glauben abbringen, und uns auch nicht mit bestehenden Herstellern und Systemen messen.
Wir sind halt anders.
Wir haben die 800 Grad und Oberhitze. Diese magische Grenze zum Grillen von Rindfleisch überschreiten wir mit unserem Beefer, ohne dabei das Fleisch direkt den Flammen des herabtropfenden Fleischsafts auszusetzen. Dadurch entsteht eben der einzigartige Geschmack des Steaks.
Das muss man probiert haben, da hilft auch keine Theorie.

Insofern sprechen wir mit dem Beefer auch nicht die breite Masse an. Für Würste und Nackensteaks gibt’s sinnvollere Lösungen als den Beefer.
Wir sprechen mit dem Beefer Typen wie mich an, verrückt nach dem perfekten Steak: gut abgehangenes Rindfleisch von meinem Landschlachter und mit 800 Grad rare gebeeft. Und bereit dafür auch Geld auszugeben.

An diesem Punkt sind wir auch schon bei der Intuition zur Entwicklung des Beefers: Essen bei Peter Luger in Brooklyn und schon wars passiert. „Das will ich auch können.“
Ergebnis: Der Beefer!
Zu den Daten: Der Beefer ist ein Gasgrillgerät zu Verwendung im Freien.
Gasart: Propan, B/T/H (mm): 232mm / 472mm / 400mm
Geprüft nach Gasgeräterichtlinie 2009/142/EG

Neue Website und Shop folgen.

Grüße

Nehmen wir mal an ich nehme meinen Weber Q220 und heize den auf 80 Grad vor, dann lege ich ein Steak drauf und direkt über selbiges kommt ein gewöhnlicher Gas-Heizstrahler (30 Ocken) aus dem Baumarkt, meinetwegen angeschlossen über ein T-Stück an der selben Gasflasche..... die 800 Grad mach ich damit locker auch, habe aber noch den Vorteil, dass ich das Steak zum nachziehen nicht irgendwo obenauf legen muss, sondern meine geschlossene Garkammer nutzen kann - somit habe ich sogar Vorteile.
Rostbeef ist im Kühlschrank, der Weber steht auf der Terrasse leider fehlt im Moment etwas die Zeit.
Daher vorab meine Frage an den Hersteller: Durch was zeichnet sich Euer Gerät als "besser" aus? Bin gespannt.
 
Nehmen wir mal an ich nehme meinen Weber Q220 und heize den auf 80 Grad vor, dann lege ich ein Steak drauf und direkt über selbiges kommt ein gewöhnlicher Gas-Heizstrahler (30 Ocken) aus dem Baumarkt, meinetwegen angeschlossen über ein T-Stück an der selben Gasflasche.....

Eventuell ist der Beefer für Leute interessant die keinen Q220 haben den sie mit einem Heizstrahler und diversen Teilen verbasteln können ...

Gruß, Hermann
 
Eventuell ist der Beefer für Leute interessant die keinen Q220 haben den sie mit einem Heizstrahler und diversen Teilen verbasteln können ...

Gruß, Hermann

Wer redet denn von verbasteln? Ich denke selbst neu ist so ein Q220 und ein Heizstrahler preislich absolut in Reichweite..... nur eben wesentlich vielseitiger :biggrinsanta:
 
Ich tät das Gerät am Liebsten in Verbindung mit Sous-Vide testen wollen:
Ein hochwertiges Steak vorgegart und dann im Beefer gebrandet,
um das perfekte Steak zu erhalten.

Da kühlt auch nix aus, wenn gleich Siggi das zu Recht bemerkt!

Ansonsten finde ich Eure Ausführungen zu Made in Germany
nachvollziehbar. Das macht es für mich nur noch attraktiver...

:beer2:

Sous Vide funktioniert hervorragend in Kombi mit dem Beefer.
Wichtig ist vor dem beefen das Flesich vollständig von der Marinade zu befreien
(falls im Vak-Beutel z.B. mit Olivenöl gearbeitet wurde). Wird bei der Temperatur sonst extrem bitter.

Das Auskühlen bei niedrigen Temperaturen ist natürlich möglich. Da funtioniert am besten eine Keramik-Auflaufform
zum ruhen lassen, die von Anfang an auf dem Beefer steht und vorwärmt. Dann, wenns Fleisch drin ist, mit Alufolie abdecken.
 
Dann, wenns Fleisch drin ist, mit Alufolie abdecken.


- Fleisch unter Jehova verliert seine Farbe. Es verblasst. Schade um das Branding.
- Fleischsaft tritt aus. :grübel: Na, gut, kann man als Fond sammeln.
- Fleisch unter Jehova wird gekocht


Meiner Meinung auch keine richtige Lösung!


Gruß
Siggi
 
- Fleisch unter Jehova verliert seine Farbe. Es verblasst. Schade um das Branding.
- Fleischsaft tritt aus. :grübel: Na, gut, kann man als Fond sammeln.
- Fleisch unter Jehova wird gekocht


Meiner Meinung auch keine richtige Lösung!


Gruß
Siggi


Sehe ich auch so, zudem habe ich keinerlei Einfluss drauf, auf welche Temperatur die Keramik kommt, noch kann ich diese kontinuierlich zu jeder Jahreszeit halten.

Schade habe vom Hersteller nichts über die Vorteile gegenüber meinem zuvor dargestellten Vergleich mit einem gewöhnlichen Gas-Heizstrahler gelesen. Denke ich muss mir doch die Zeit für einen Testaufbau und eine Dokumentation nehmen.
 
Servus fleischis,

Also ohne mich weit aus dem Fenster zu legen. Ein perfekt gegrilltes Steak bekomme ich auch ohne solch einem beefer hin.
Kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass es anders/besser schmeckt. Möchte aber ohne einem Test auch nicht Vorurteilen.
 
Servus fleischis,

Also ohne mich weit aus dem Fenster zu legen. Ein perfekt gegrilltes Steak bekomme ich auch ohne solch einem beefer hin.
Kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass es anders/besser schmeckt. Möchte aber ohne einem Test auch nicht Vorurteilen.

Na dann sind wir aber auf deine Testergebnisse gespannt :pfeif:

Doc :jodel:
 
Also ich habe ja meinen gusseisernen Gartenofen. Da habe ich sogar eine Grillroste für. Wenn das Ding voller hellleuchtender Glut und von außen mittelkirschrot ist ist hatten wir schon mal drin gegrillt. Ich glaube eine Krakauer war nach rund 40 Sekunden fertig. Bzw. halb schwarz von Außen und innen halb roh.

Kann mal mit der Pistole versuchen, die Temperatur zu messen.

Grüße

Christian
 
Zuletzt bearbeitet:
Sehr geehrte Grillsportler,

um das mal abschließend zu sagen:
Ich möchte hier niemanden von seinem Weg abbringen. Ich bin fest überzeugt, dass jeder
hier für sich sein perfektes Steak hinbekommt. Auch denke ich, dass mit genug handwerklichem Geschick
man sich auch seinen Grill mit einer Art Beefer-Komponente
zusammen schrauben kann, ob von oben, unten oder Beides. Wenn es funktioniert
freue ich mich, dass ich dafür die Anregung geben konnte und vielleicht sehen
wir ja auch Fotos von dem Werk.
Was die Widrigkeiten mitteleuropäischer Witterung betrifft, so kann ich dazu nur sagen,
ich benutze selber keine Alufolie, ich bevorzuge eine Keramikschale und zur Not drehe
ich das Fleisch einmal oder zweimal, wenn es sein muss. Und die Temperatur der Schale
habe ich dabei im Gefühl. Genauso, wie es Übungssache war, bei meinem Sovereign90XL
ein Gefühl zu bekommen, wo im Grill, bei welcher Gasstellung was am besten gelingt.
Auch ich bin ein großer Freund eines schönen Grillmusters. Aber nicht in diesem Fall,
auch weil ich das Fleisch vor dem servieren aufschneide und vom Muster nichts mehr zu
sehen ist. Und wenn ich doch eines möchte, lege ich den Rost beim aufheizen in den
Beefer und das Fleisch auf den heißen Rost.
Ich habe den Beefer aus der Begeisterung für Fleisch, Grillen und Essen entwickelt.

Letztlich unterliege ich aus Eurer Sicht natürlich, bei allem was ich hier schreibe,
dem Generalverdacht einer Meinungsfärbung. Das kann ich natürlich verstehen
und ich werde auch gar nicht versuchen dem entgegenzutreten.

Ich kann nur eines abschließend Sagen: Alle, die aus dem Beefer gegessen haben,
außer meinem 79 jährigen Vater, der lieber ein paniertes Schweinekotelett gehabt
hätte, waren restlos begeistert und viele haben anschließend einen gekauft. Sie haben
den Beefer entweder als Ergänzung zu Ihrem normalen Grill oder als Standalone,
weil sie ihn einfach nur dann benutzen, wenn sie Steak machen.
Und sie haben da einfach nur SPASS dran und darum geht es doch eigentlich.

Einige von Euch leben diesen Spaß und andere sehen die Sache offenbar ein wenig
ernster und wissenschaftlicher. Auch denen gebührt mein Respekt, nur könnte ich mich
hier wahrscheinlich noch wochenlang rechtfertigen.
Ich möchte Euch dieses Feld nun überlassen und den Kollegen Drachenfels, der den
Thread hier eröffnet hat und hier der einzige ist, der den Beefer als Anwender beurteilen
kann, vielleicht bitten noch mal was zu posten, falls er sich nach den ersten Überfällen
und dem Verschieben in die Werbung noch traut.

Beef It!!
 
falls BEEFER Interesse hat wäre es doch super wenn ein Forenveteran einen GSVtest durchführen dürfte.

Bräuchten nur ein Testbeefer und ein bekanntes Forenmitglied nähe Königswinter / Bonn

Gruß Stefan
 
Moin
jau, sicher interessant. Die Idee dahinter ist richtig. Eine gleichmäßige Kruste regelt, Branding ist egal, siehe auch hier:
http://www.grillsportverein.de/foru...-aus-der-mode-gekommenen-poren.188805/page-14
oder hier
http://www.grillsportverein.de/forum/threads/wie-entrecote-grillen.189665/page-5

Da wird allerdings auch deutlich, dass mit einer Pfanne oder umgedrehten Grillgrates schon sehr gute Ergebnisse erzielt werden können.
Der Beefer hat sicher seine Berechtigung, allerdings ist mir der Unterschied zum umgedrehten Grillgrate keine 550€ Wert. Bei 250€ würde ich allerdings zucken :-). Andererseits verstehe ich schon, dass die lobenswerte Produktion in D sicher viel Geld kostet.
Grüße
Der Dingens
 
Guten Mittag,

da das Siebengebirge um die Ecke liegt werde ich dank eines sehr netten Kontaktes mit Frank von den Beefern das Gerät mal testen. :clap2:

Ich werde gut gereiftes Entrecote mitbringen und ich habe schon etwas von Shrimps gehört. Eventuell wird es noch was mit Jakobsmuscheln geben.

Denke das es in der ersten Hälfte vom November etwas wird.

Falls es für den Betreiber vom GsV in Ordnung ist werde ich gerne Impressionen und Bilder hier zeigen.

Hungrige Grüße,



Dominik
 
Habe grade einen bestellt und werde berichten......
 
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