Hallo zusammen,
letzte Woche gab’s hier so viele Anregungen, da musste ich einfach mal nur plagiieren...
Los ging’s am Freitag. boarder0815 hatte uns seinen gegrillten Kabeljau auf mediterranem Gemüse gezeigt, das muss ja gut schmecken! Als Gemüse wollte ich ein Ratatouille machen, und dafür musste zunächst Zucchini und Aubergine angeröstet werden:
Für die Sonntagsversion wird auch der Paprika gegrillt und gehäutet, aber dann braucht’s ja fast schon Rosmarinkartöffelchen dazu, die wiederum einige Lammkoteletts sinnvoll erscheinen lassen, was aber mindestens einen gscheiten Merlot erforderlich macht, aber da ja Freitagmittag ist und ich noch arbeiten musste, blieb der Paprika unvorbehandelt und wurde mit Zwiebelchen und Knoblauch angedünstet, die klein geschnittenen Zucchini und Aubergine kamen dazu...
...Tomaten und Pfeffer...
...und natürlich Kräuter...
Die in Olivenöl und Zitrone marinierten Fischfilets wurden angebraten...
...und serviert:
Sehr fein und lecker war das!
masterjo hat so nebenbei das Rezept für ein Siegerländer Kartoffelbrot gepostet ( Seijerlänner Riewekooche ), das musste ich am Samstagmorgen ausprobieren:
Ein sehr saftiges Brot mit ausgeprägtem Hefegeschmack, nicht unbedingt geeignet für Herzhaftes, aber mit Marmelade oder Honig sehr gut, fast schon was für die Kaffeetafel!
Samstagabend war dann die Vera Pizza Napoletana, die uns Cruiser nahegebracht hatte, an der Reihe.
Eine passende Gelegenheit, meinen neuen Backstein auszuprobieren: Der Schamottstein, den ich hatte, hat eine Größe von 30x40 cm, auf den Grill passt aber Größeres. Bei 50x35 könnte man zwei Pizzen gleichzeitig backen und es bliebe immer noch genügend Rand, um eine ordentliche Oberhitze zu ermöglichen.
Die Kamin- und Kachelofenbauer bei uns in der Gegend konnten (oder wollten) mir keine Schamottsteine in der Größe besorgen – da fand ich nicht weit entfernt eine Spezialfabrik für professionelle Backanlagen, sprich Riesenöfen für Bäckereien. Der sehr nette Geschäftsführer sagte mir, dass sie keine Schamottsteine mehr verwendeten, da die Öfen ständig beheizt würden, die Wärmespeichereigenschaft also gar nicht mehr so gefragt sei (im Gegensatz zu traditionellen Holzbacköfen, wo sie unverzichtbar ist). Vielmehr verwendeten sie Herdplatten, die aus zwei Lagen Stein und einer Glasfasermatte zusammengesetzt seien und die unter hohem Druck verdichtet würden. Diese Platten seien fast ohne Lufteinschlüsse, viel schneller aufgeheizt und die Oberfläche sei so hoch verdichtet, dass man Brezeln direkt auf dem Stein backen könne, ohne sich Sorgen wegen der aggressiven Lauge machen zu müssen.
Solch einen Stein habe ich jetzt also, und wie Ihr an den schwarzen Grießkrümeln sehen könnt, heizt der Stein wirklich sehr schnell und hoch auf:
Die ersten beiden Pizzen habe ich dann auch prompt entsorgen müssen, aber man ist ja lernfähig...
...und ab der dritten Pizza war ich dann sehr zufrieden mit meiner Neuerwerbung (und mit dem Pizzateig sowieso, aber das schrieb ich ja bereits in Cruisers Thread):
Am Sonntagmorgen habe ich mich dann selbst plagiiert mit Mohnbrötchen, einem 5-Korn-Brot...
...und Eiern im Glas (mit Schinken, Champignons und Feta)...
Einfach, aber lecker:
Sonntagnachmittag sorgte dann Grillschlurch mit seinen gefüllten Putenoberschenkeln für die nötige Inspiration.
Einer wurde nur gesalzen und gepfeffert...
...einer entbeint und mit einer Paprika-Auberginenpaste bestrichen...
...und der dritte schließlich noch mit getrockneten Tomaten, Paprika, Zucchini, Zwiebeln und Champignons gefüllt:
Über der Saucenbasis, die noch mit Rotwein und Entenfond aufgegossen wurde...
wurden die Keulchen indirekt bei 140° gegrillt...
..bis zu einer KT von 74°, nebenbei entstand noch ein Champignon-Mais-Gemüse und Bratkartoffeln:
Anschnitt...
...und Tellerbild:
Ich mag dieses Fleisch - es ist ausgesprochen saftig und sehr geschmackvoll!
Für den Nachtisch habe ich mich im Rezeptefundus meiner Mutter bedient und einen Zimt-Zucker-Kuchen gemacht:
Also, man muss nicht immer innovativ sein, Nachmachen kann auch schön sein
Eine schöne Woche Euch allen!
letzte Woche gab’s hier so viele Anregungen, da musste ich einfach mal nur plagiieren...
Los ging’s am Freitag. boarder0815 hatte uns seinen gegrillten Kabeljau auf mediterranem Gemüse gezeigt, das muss ja gut schmecken! Als Gemüse wollte ich ein Ratatouille machen, und dafür musste zunächst Zucchini und Aubergine angeröstet werden:
Für die Sonntagsversion wird auch der Paprika gegrillt und gehäutet, aber dann braucht’s ja fast schon Rosmarinkartöffelchen dazu, die wiederum einige Lammkoteletts sinnvoll erscheinen lassen, was aber mindestens einen gscheiten Merlot erforderlich macht, aber da ja Freitagmittag ist und ich noch arbeiten musste, blieb der Paprika unvorbehandelt und wurde mit Zwiebelchen und Knoblauch angedünstet, die klein geschnittenen Zucchini und Aubergine kamen dazu...
...Tomaten und Pfeffer...
...und natürlich Kräuter...
Die in Olivenöl und Zitrone marinierten Fischfilets wurden angebraten...
...und serviert:
Sehr fein und lecker war das!
masterjo hat so nebenbei das Rezept für ein Siegerländer Kartoffelbrot gepostet ( Seijerlänner Riewekooche ), das musste ich am Samstagmorgen ausprobieren:
Ein sehr saftiges Brot mit ausgeprägtem Hefegeschmack, nicht unbedingt geeignet für Herzhaftes, aber mit Marmelade oder Honig sehr gut, fast schon was für die Kaffeetafel!
Samstagabend war dann die Vera Pizza Napoletana, die uns Cruiser nahegebracht hatte, an der Reihe.
Eine passende Gelegenheit, meinen neuen Backstein auszuprobieren: Der Schamottstein, den ich hatte, hat eine Größe von 30x40 cm, auf den Grill passt aber Größeres. Bei 50x35 könnte man zwei Pizzen gleichzeitig backen und es bliebe immer noch genügend Rand, um eine ordentliche Oberhitze zu ermöglichen.
Die Kamin- und Kachelofenbauer bei uns in der Gegend konnten (oder wollten) mir keine Schamottsteine in der Größe besorgen – da fand ich nicht weit entfernt eine Spezialfabrik für professionelle Backanlagen, sprich Riesenöfen für Bäckereien. Der sehr nette Geschäftsführer sagte mir, dass sie keine Schamottsteine mehr verwendeten, da die Öfen ständig beheizt würden, die Wärmespeichereigenschaft also gar nicht mehr so gefragt sei (im Gegensatz zu traditionellen Holzbacköfen, wo sie unverzichtbar ist). Vielmehr verwendeten sie Herdplatten, die aus zwei Lagen Stein und einer Glasfasermatte zusammengesetzt seien und die unter hohem Druck verdichtet würden. Diese Platten seien fast ohne Lufteinschlüsse, viel schneller aufgeheizt und die Oberfläche sei so hoch verdichtet, dass man Brezeln direkt auf dem Stein backen könne, ohne sich Sorgen wegen der aggressiven Lauge machen zu müssen.
Solch einen Stein habe ich jetzt also, und wie Ihr an den schwarzen Grießkrümeln sehen könnt, heizt der Stein wirklich sehr schnell und hoch auf:
Die ersten beiden Pizzen habe ich dann auch prompt entsorgen müssen, aber man ist ja lernfähig...
...und ab der dritten Pizza war ich dann sehr zufrieden mit meiner Neuerwerbung (und mit dem Pizzateig sowieso, aber das schrieb ich ja bereits in Cruisers Thread):
Am Sonntagmorgen habe ich mich dann selbst plagiiert mit Mohnbrötchen, einem 5-Korn-Brot...
...und Eiern im Glas (mit Schinken, Champignons und Feta)...
Einfach, aber lecker:
Sonntagnachmittag sorgte dann Grillschlurch mit seinen gefüllten Putenoberschenkeln für die nötige Inspiration.
Einer wurde nur gesalzen und gepfeffert...
...einer entbeint und mit einer Paprika-Auberginenpaste bestrichen...
...und der dritte schließlich noch mit getrockneten Tomaten, Paprika, Zucchini, Zwiebeln und Champignons gefüllt:
Über der Saucenbasis, die noch mit Rotwein und Entenfond aufgegossen wurde...
wurden die Keulchen indirekt bei 140° gegrillt...
..bis zu einer KT von 74°, nebenbei entstand noch ein Champignon-Mais-Gemüse und Bratkartoffeln:
Anschnitt...
...und Tellerbild:
Ich mag dieses Fleisch - es ist ausgesprochen saftig und sehr geschmackvoll!
Für den Nachtisch habe ich mich im Rezeptefundus meiner Mutter bedient und einen Zimt-Zucker-Kuchen gemacht:
Also, man muss nicht immer innovativ sein, Nachmachen kann auch schön sein

Eine schöne Woche Euch allen!



Aber dafür sind wir ja auch hier im Forum, um uns Anregungen zu holen und nachzubauen.