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Anzündkamin selberbauen

Grillerphil

Militanter Veganer
10+ Jahre im GSV
Hallo,

Nachdem Ich mich hier im Forum ein kleinwenig zu dem Thema umgesehen habe und auch das Internet durchforstet habe, habe Ich festgestellt dass die Anzündkamine die es zu kaufen gibt alle anscheinend einen entscheidenden Nachteil haben: Sie sind unten offen.

Meine Frage: Ist das so gewollt?

Ich kann mir vorstellen so einen Anzündkamin selber zu bauen, z. B. aus einer großen Gastro-Blechdose oder einem 5 l Party-Bierfass bei denen man auf jeden Fall den Boden drinnen lässt, den Deckel abnimmt, unten an den Seiten 3-4 Löcher macht indem man Laschen aus dem Blech schneidet und diese nach oben klappt um den durchlöcherten Deckel darauf zu befestigen.

So kann man die Anzündwürfel unten in die Dose legen, muss Sie nicht in den Grill oder auf den Rost legen, um dann oben die Kohle einzufüllen und von unten zu befeuern.

Was haltet Ihr davon?
 
Als Geisteswissenschaftler und angehender Angehöriger des nichttechnischen Dienstes kommt mir das dünne Blech seeeehr spanisch vor, denn das ist wohl recht schnell durch.

Als 08/15-Notlöung mag das ja mal gehen, aber ganz ehrlich: nen AZK für den hausgebrauch kriegste für unter 10,-€. Wozu also dann die Blechlösung?

Und zum Thema unten offen: das ist sicherlich so gewollt, denn wenn gefühlt 10mio Griller sich dahingehend irren würden bzw. dies auch bemängeln würden, hätte die Hälfte davon schon ne Lösung gebaut.
 
Willst du die Anzündwürfel dann mit Kohle überschütten, so dass die quasi eingebettet sind? Kann sein dass das umständlich zu handhaben ist und die Luftzufuhr zu schlecht ist.

Billige Anzündkamine findet man immer mal wieder beim Discounter oder Rewe, Tschibo, ... für gerade mal 5 oder auch 10 Euro. Ich denke das lohnt nicht.

Ausserdem finde ich es sehr praktisch, den Kamin in Ruhe befüllen zu können und zu schütteln bis alle Brekkies richtig liegen, dann über die bereits angezündeten und gut brennenden Würfel zu stellen. Und der Abfall ist gleich da wo er hinsoll, auf dem Glutrost.

Aber das ist sicherlich auch Geschmackssache.
 
Das dingens heißt AndzundKAMIN, weil er durch den Kamineffekt funktioniert. Die brennende Kohle erwärmt die Luft und steigt nach oben und zieht frische sauerstoffreiche Luft nach. Dadurch brennen die Kohlen noch heißer und der Zug wird stärker. Die Kohlen bekommem mehr Sauerstoff und es wird noch heißer und bekommt noch mehr Sauerstoff. usw. Irgendwann begrent der Durchflusswiderstand der Kohlen die Luftmenge und es bleibt dann bei einer bestimmten Geschwindigkeit.
Auf jedenfall brennt die im AZK deutlich schneller durch als als aufgeschütteten Berg Kohle.
Wenn Du den Kamin unten zu machst, dann wird es ein AndzündTOPF und der Effekt des schnellen Anzündens der Kohlen ist dahin.
 
Hihi: Notselbstbau:
azkrohr.jpg


Kaminrohr auf Grillrost,
Anzündwürfel/Kaminanzünderwolle unter (!) dem Grillrost.

Aber: Vorsicht!!!
Hitzegefahr durch_glühende Dinge..
Handschuhe, Sicherheitsschuhe und Zange sinnvoll!


Gruß
Peter
 

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Zuletzt bearbeitet:
Im Ernst,
weg vom Funktionsprinzip des AZK, zurück zur Bodenplatte;
die Idee
Ich kann mir vorstellen so einen Anzündkamin selber zu bauen, z. B. aus einer großen Gastro-Blechdose oder einem 5 l Party-Bierfass bei denen man auf jeden Fall den Boden drinnen lässt, den Deckel abnimmt, unten an den Seiten 3-4 Löcher macht indem man Laschen aus dem Blech schneidet und diese nach oben klappt um den durchlöcherten Deckel darauf zu befestigen.

ist ja so schlecht nicht.
Wennmal sie mal durchdenkt.

Der feste Boden unten verhindert zumindest, das kleinere glühende Kohlenstücke
runterfallen/ besser rausfallen. Ergo ein AZK mit festem Boden war der Vorschlag.

Ich finde das nicht so schlecht.

Allerdings halte ich das für unpraktisch,
da man nicht einen Grillanzünder nachschieben/runterlegen kann,
falls die GK nicht so recht brennen (vielleicht Feuchtigkeitsproblem) will.

Gruß
Peter
 
Zuletzt bearbeitet:
bzgl Zug sehe ich kein Problem wenn der AZK unten zu ist!

Das Teil funktioniert schließlich auch wenn mans nicht auf den Grillrost sondern einfach auf die Erde stellt!

Da kommt auch keine Luft von unten hin!
 
Das Problem der Luftzufuhr von unten,
ist ja durch die ausgeschnittenen nach innengeklappten Klappen beseitigt.

unten an den Seiten 3-4 Löcher macht
indem man Laschen aus dem Blech schneidet und diese nach oben klappt

Mir stellt sich halt das Problem der Brennstoffanzündmittelnachfuhr wichtiger,
als die Möglichkeit, das die Teile der Kohle nicht nach unten rausfällt.

Gruß
Peter
 
Zuletzt bearbeitet:
Da muss was falsch verstanden worden sein.

Ich sagte ja, der Boden bleibt drin, unten werden mehrere rechteckige Löcher rein gemacht und die "Laschen" die daraus entstehen werden nach innen geklappt so dass man darauf den durchlöcherten Deckel machen kann. So hat man unten den Dosenboden auf den man die Anzündwürfel legt, darüber das "Gitter" aus dem Dosendeckel auf das man die Kohle legt und die Würfel unten anzündet. So können die Anzündwürfel nicht durch den Grillrost fallen und / oder man kann den Kamin auch JWD sonstwo hinstellen und nicht auf den Grill wenn man mal schnell nebenher schnell ein wenig heisse Kohle braucht zum nachlegen.

Durch die Löcher wäre der Kamineffekt gewährleistet und wenn Anzündwürfel nachgelegt werden müssen kann man Sie unten durch die Löcher schieben.
 
Versuch macht klug.

Ergo: Bau es einfach mal,
und mach Bilder.

Vielleicht ist es eine gute Idee.
Schauen wir dann mal.

Gruß
Peter
 
Hatte Ich eh vor, jetzt brauch Ich nur noch jemand der mir die 5 l Bier leer trinkt. Würde dafür auch bezahlen :thumb1:

Nein, Spass beiseite, Ich denk das mal durch und probiers einfach mal aus.

Ich kann nur hoffen dass sich das Wetter hier alsbald zum besseren wendet, denn den Grill unters Vordach stellen und im Wintergarten essen macht einfach keinen Spass.....
 
ich hab das beim Weber AZK so gelöst:

Die Streben unten am oberen Ende abgezwickt und dann nach innen gebogen. Dadurch ergibt sich eine kleine Lasche innen auf die man die Anzünder legen kann.
Am Photo sieht man es so halbwegs.

Das ganze erfüllt seinen Zweck tadellos!

Achtung! Unter dem AZK wird es in jedem Fall verdammt heiß. Ich hab ihn mal auf Asphalt betrieben - der wurde völlig weich und es blieb ein hässliches Loch!

2012-07-07 15.35.52.jpg
 

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Moin,

da kosten die Muttern und Gewindestangen soviel wie ein Aldi- AZK.
Da ist wohl allein der Weg das Ziel. Nach dem Bier mit 2,5 Promille die Gewindestangen duch die Löcher zu fädeln ist eindeutig eine Herausforderung.
:prost:
 
Das muss es sein :thumb1:

Wobei, das mit dem Griff finde Ich OK, als "Gitter" hätte es aber auch einfache Kupferlitze oder Blumenbinderdraht getan, doch die Ausführung finde Ich Super.
 
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