Grobi van Hundsteert
Metzgermeister
Moin Sporties,
gestern Vormittag fragte meine Göttergattin was wir wohl essen wollten und quasi im gleichen Satz hat sie angefügt, dass ich doch mal von diesem Burger aus dem DOpf gesprochen hätte. @Ganse: Vielen lieben Dank für die Inspiration!
Also schnell die Zutatenliste gecheckt und alles besorgt.
Die Zutaten habe ich hemdsärmelig etwas hoch gerechnet, weil @Ganse sein Burger in einem 4,5ft DOpf gebacken wurde, ich aber leider nur einen 9ft DOpf habe. Vielleicht muss ich größentechnisch noch mal aufrüsten...
Auf jeden Fall erst mal, wie empfohlen, die Sauce angesetzt.
Das war schon mal leicht. Und das spontane Zwischen-Verschmecken war auch lecker.
Also das Zeugs in den Kühlschrank und ich musste noch mal raus in den Garten.
Teig! So ein DOpf-Burger will ein bisschen Bun. Mal eben was in meine Kitchen Aid geworfen und Abfahrt. 1kg Mehl als Ausgangsgrundlage hatte ich so bummelig auf den 9ft DOpf hoch gerechnet. War dann vielleicht doch großzügig bemessen.
Kneten kann ja so ein KitchenAid. Auch hier wieder einen schönen Teig geknetet. Leider hat die Maschine hier auf der Zielgeraden kapituliert. Getriebeschaden...

Garantie müsste noch drauf sein, also mal die Rechnung raus kramen. Aber da kümmere ich mich die Tage drum.
Weiter im Film. Teig ist fertig und geht. Und wie der geht!
Die Zeit genutzt und schon mal ein Patty gebraten. Hack vorbereitet mit Ei und Gewürz und so. Man kennt das. Ganz schöner Brummer...
Die Dicke passte mit bummeligen 3,5cm auch zum Rest des Aparillos.
Neulich habe ich hier jemanden gesehen, der Zwiebeln mit Zuckerrübensirup versüßt hat. Fand ich irgendwie sexy und einen Versuch wert. Goldsaft war mir immer schon ein Mysterium. Ich habe keinerlei Idee was man damit macht, weil aufs Brot oder so käme mir das persönlich nicht. Einzig, und darum haben wir das überhaupt in greifbarer Nähe, kommt das in unsere Speckendicken!
Aber gut, man ist ja offen und bei Zwiebeln schien mir das irgendwie ne gute Sache werden zu können.
Der Teig drohte sich schon selbstständig machen zu wollen und quoll fast aus dem Pott, also mal schnell aufgeteilt und alles der Reihe nach in den DOpf eingebaut. Ein Stück Backpapier habe ich spendiert, würde ich aber wohl beim nächsten Mal drauf verzichten.
Bisschen Ketchup als Grundierung unter mein Patty...
Burgersauce
Tomaten aus dem Gewächshaus und Gurkensalat aus dem Glas
Käse in der Streuvariante. War halt noch im Kühlschrank.
Dann Deckel druff, mit Ei angestrichen und ne Hand voll Sesam spendiert.
Beim Transport nach draußen, hab ich mir fast den Rücken verhoben. Donnerwetter!
Ich hatte mich bei dem Hackpatty schon gefragt, wen meine Frau denn wohl noch eingeladen hat. Denn das wir das mit Wuki 1 und Wuki 2 schaffen würden, war völlig ausgeschlossen.
Nun gut. Also dem Gerät mit Kohlen bestückt und warten.
Mit den Kohlen habe ich nach dem ersten Blick unter die Haube ein wenig spielen müssen. Der Deckel tendierte langsam aber sicher die in Richtung RAL9005. Also die nach Handbuch geplanten 220°Grad für ein 35-50 Minuten hatte ich wahrscheinlich temporär überschritten. Was ich nicht sah oder sehen konnte, unten war der Kollege ebenfalls schon knusprig. Naja, so dramatisch war es nun nicht. Die Gesamtmasse erlaubte es, durchaus auf die farblich auffälligen Stellen zu verzichten.
Übrig geblieben ist auch ein bisschen...
Lecker war es trotzdem! Die Meute war zufrieden. Und so gab es heute dann noch Reste.
Als Manöverkritik würde ich ein bisschen weniger dickes Bun bevorzugen und möglicherweise würde ich das Hackfleischpatty doch nicht als Patty, sondern als loses Hack einbauen. Denke das könnte noch mal auflockern und auch die Burgersauce besser verteilen. Außerdem würde ich beim nächsten Mal ein paar kräftige Esser mit einladen.
Kann man auf jeden Fall wieder machen, wenngleich das Ganze aus meiner Sicht nicht so richtig, auch geschmacklich was mit einem Burger zu tun hat. Daher tue ich mich schwer damit das Ding "Burger" zu nennen. So what, lecker war er trotzdem, unser Apparillo!
Danke noch mal für diese geile Idee!

Gruß aus Ostfriesland
Sven
gestern Vormittag fragte meine Göttergattin was wir wohl essen wollten und quasi im gleichen Satz hat sie angefügt, dass ich doch mal von diesem Burger aus dem DOpf gesprochen hätte. @Ganse: Vielen lieben Dank für die Inspiration!
Also schnell die Zutatenliste gecheckt und alles besorgt.
Die Zutaten habe ich hemdsärmelig etwas hoch gerechnet, weil @Ganse sein Burger in einem 4,5ft DOpf gebacken wurde, ich aber leider nur einen 9ft DOpf habe. Vielleicht muss ich größentechnisch noch mal aufrüsten...

Auf jeden Fall erst mal, wie empfohlen, die Sauce angesetzt.
Das war schon mal leicht. Und das spontane Zwischen-Verschmecken war auch lecker.
Also das Zeugs in den Kühlschrank und ich musste noch mal raus in den Garten.
Teig! So ein DOpf-Burger will ein bisschen Bun. Mal eben was in meine Kitchen Aid geworfen und Abfahrt. 1kg Mehl als Ausgangsgrundlage hatte ich so bummelig auf den 9ft DOpf hoch gerechnet. War dann vielleicht doch großzügig bemessen.
Kneten kann ja so ein KitchenAid. Auch hier wieder einen schönen Teig geknetet. Leider hat die Maschine hier auf der Zielgeraden kapituliert. Getriebeschaden...


Garantie müsste noch drauf sein, also mal die Rechnung raus kramen. Aber da kümmere ich mich die Tage drum.
Weiter im Film. Teig ist fertig und geht. Und wie der geht!
Die Zeit genutzt und schon mal ein Patty gebraten. Hack vorbereitet mit Ei und Gewürz und so. Man kennt das. Ganz schöner Brummer...
Die Dicke passte mit bummeligen 3,5cm auch zum Rest des Aparillos.
Neulich habe ich hier jemanden gesehen, der Zwiebeln mit Zuckerrübensirup versüßt hat. Fand ich irgendwie sexy und einen Versuch wert. Goldsaft war mir immer schon ein Mysterium. Ich habe keinerlei Idee was man damit macht, weil aufs Brot oder so käme mir das persönlich nicht. Einzig, und darum haben wir das überhaupt in greifbarer Nähe, kommt das in unsere Speckendicken!
Aber gut, man ist ja offen und bei Zwiebeln schien mir das irgendwie ne gute Sache werden zu können.
Der Teig drohte sich schon selbstständig machen zu wollen und quoll fast aus dem Pott, also mal schnell aufgeteilt und alles der Reihe nach in den DOpf eingebaut. Ein Stück Backpapier habe ich spendiert, würde ich aber wohl beim nächsten Mal drauf verzichten.
Bisschen Ketchup als Grundierung unter mein Patty...
Burgersauce
Tomaten aus dem Gewächshaus und Gurkensalat aus dem Glas

Käse in der Streuvariante. War halt noch im Kühlschrank.
Dann Deckel druff, mit Ei angestrichen und ne Hand voll Sesam spendiert.
Beim Transport nach draußen, hab ich mir fast den Rücken verhoben. Donnerwetter!
Ich hatte mich bei dem Hackpatty schon gefragt, wen meine Frau denn wohl noch eingeladen hat. Denn das wir das mit Wuki 1 und Wuki 2 schaffen würden, war völlig ausgeschlossen.
Nun gut. Also dem Gerät mit Kohlen bestückt und warten.
Mit den Kohlen habe ich nach dem ersten Blick unter die Haube ein wenig spielen müssen. Der Deckel tendierte langsam aber sicher die in Richtung RAL9005. Also die nach Handbuch geplanten 220°Grad für ein 35-50 Minuten hatte ich wahrscheinlich temporär überschritten. Was ich nicht sah oder sehen konnte, unten war der Kollege ebenfalls schon knusprig. Naja, so dramatisch war es nun nicht. Die Gesamtmasse erlaubte es, durchaus auf die farblich auffälligen Stellen zu verzichten.
Übrig geblieben ist auch ein bisschen...
Lecker war es trotzdem! Die Meute war zufrieden. Und so gab es heute dann noch Reste.
Als Manöverkritik würde ich ein bisschen weniger dickes Bun bevorzugen und möglicherweise würde ich das Hackfleischpatty doch nicht als Patty, sondern als loses Hack einbauen. Denke das könnte noch mal auflockern und auch die Burgersauce besser verteilen. Außerdem würde ich beim nächsten Mal ein paar kräftige Esser mit einladen.
Kann man auf jeden Fall wieder machen, wenngleich das Ganze aus meiner Sicht nicht so richtig, auch geschmacklich was mit einem Burger zu tun hat. Daher tue ich mich schwer damit das Ding "Burger" zu nennen. So what, lecker war er trotzdem, unser Apparillo!

Danke noch mal für diese geile Idee!


Gruß aus Ostfriesland
Sven





