• Du musst dich registrieren, bevor du Beiträge verfassen kannst. Klicke auf Jetzt registrieren!, um den Registrierungsprozess zu starten. Registrierte User surfen werbefrei, können Suchen durchführen und sehen die volle Darstellung des Forums mit vielen anderen Unterforen!!!

Aussenküche soll es werden

Kannst Du evtl. etwas detaillierter darauf eingehen?
Rezeptur, Vorgehensweise, Nachbearbeitung?
Womit hast Du es versiegelt?
Danke schon mal
 
Als einzige Alternative fällt mir nur Granit ein, den Preis muss ich noch eruieren.
Oder zwei Fermacellplatten übereinander, oder Estrichelemente, und darauf Feinsteinzeug kleben.
 
Auf die kommende Frage, warum man beide Dächer nicht vereinigt ist die Antwort, ich würde das max. umbaute genehmigungsfreie Volumen überschreiten.
Ist das wirklich so?
Ein Volumen kann man doch nur umbauen, wenn alle vier Wände geschlossen sind.
Hierzu würde ich nochmal im Landes- Baugesetz nachlesen ... zuviel Nachfrage beim Bauamt könnte ggf. für Dein Vorhaben kontraproduktiv sein.
 
Ein Volumen kann man doch nur umbauen, wenn alle vier Wände geschlossen sind.
Ich hatte wegen einem anderen Thema mit Grenzbebauung mit einem Gartenhaus mit dem Bauamt telefoniert.
Mein Gartenhaus hat ein Schleppdach vorne dran und dieses Volumen, was unter dem Dach ist, seitlich aber offen ist, hat zum Gesamtvolumen des Gartenhauses dazu gezählt.
Hierzu würde ich nochmal im Landes- Baugesetz nachlesen
Die Formulierungen in Landesbauverordnung lassen (für mich) immer sehr viel Spielraum für Interpretationen :)
 
Ich hatte wegen einem anderen Thema mit Grenzbebauung mit einem Gartenhaus mit dem Bauamt telefoniert.
Mein Gartenhaus hat ein Schleppdach vorne dran und dieses Volumen, was unter dem Dach ist, seitlich aber offen ist, hat zum Gesamtvolumen des Gartenhauses dazu gezählt.
Ist richtig, keine Sorge an der Stelle. Angesichts der Planung oben solltest du aber wirklich nicht zu oft mit dem Bauamt telefonieren :zaunpfahl:
 
Meinst Du die Trockenestrichelemente? Sind sie witterungsbeständig? Ich meine dort wo sie nicht durch die Fliessen oder ähnliches verdeckt sind?
Ja, ziemlich witterungsbeständig. Wochenlang unter Wasser haben die auch nicht so gern.
Diese Kombi wurde schon von einigen hier so realisiert.
 
Ja klar, mache ich später oder morgen eben 😉
@visual, könntest Du bitte Deine Rezeptur verdeutlichen?

Sollte mit Fermacell-Platten gearbeitet werden bei der Korpus bzw. Arbeitplattenherstellung, welche Platten genau bieten sich an?

Habe hier im Forum über eine Küche gelesen, die mit Trockenbau-Ständerprofille aufgebaut wurde, hört sich ganz gut an.

Ich werde die Küche auf den grossformatigen Terrassenplatten erstellen, die in Splitt-Trassenmörtel-Gemisch auf dem Frostschutz verlegt werden.
Soll ich hier bei der Verwendung der Ytong Steine Gewichtsprobleme erwarten? Zumal die Rückseite der Küche die Mauer ist, sprich ich muss nur Vordere Seite sowie Seitenteile und Trennwände ausarbeiten.
 
@visual, könntest Du bitte Deine Rezeptur verdeutlichen?
Oh verdammt, sorry da hab ich Dich glatt vergessen 😔
Für 1liter Beton:
200ml Wasser
1kg flowstone
1kg Sand
8gr.pigment Schwarz
5gr Flup Kombi 4


Sonst guck mal hier vorbei:
Beitrag im Thema 'Außenküche aus Beton' https://www.grillsportverein.de/forum/threads/aussenkueche-aus-beton.305159/post-3644008

Die Variante gefiel mir auch sehr gut



Komme aber besser nicht auf die glorreiche Idee das ganze per Hand oder mit der Bohrmaschine zu rühren.

Da wirst du Banane bei 😅



Du musst ungelogen gute 15minuten rühren bis das Zeug flüssig wird und nicht der Versuchung nachkommen, mehr Wasser zu nutzen...



Ohne Mischer (am Besten Zwangsmischer) würde ich das nicht mehr machen 😅
 
Merci.
Wie hast Du gegossen? Oberfläche zur glatten Schalung (Umdrehen nach dem Ausschalen) oder Unterseite auf die Schalung und Oberseite frei? (Quasi im Endzustand)
 
Merci. Hast Du Deine Vorgehensweise bzw. Küche irgendwo dokumentiert bevor ich dich tot ausfrage (z.B. über die Basaltmatten etc)?:-)
 
Servus und frohes Neues an alle.

Visual, geht es noch mit dem Bild im Bezug auf die Betonfarbe die sich mit 8gr Pigment ergibt?
Oha 🙈
Sorry da ich dich doch total vergessen 😔
Aber klar, reiche ich gerne noch nach.

Merci. Hast Du Deine Vorgehensweise bzw. Küche irgendwo dokumentiert bevor ich dich tot ausfrage (z.B. über die Basaltmatten etc)?:-)
Leider nicht, ärgert mich im Nachhinein aber auch selber.
 
Kleines Update meinerseits.
Es war eine Zangengeburt, der Platz für die Aussenküche ist aber soweit fertig gestellt. (da muss ich noch was gegen die Feuchtigkeit machen, ist aber andere Baustelle)

Überdachung 1.jpg

Überdachung Küche.jpg

Nun kann ich in die detaillierte Planungsphase gehen.
Was sicher feststeht, der Korpus der Küche wird aus Ytong-Steinen hergestellt. Dazu gibt es hier im Forum, etliche Beispiele, also gehen tut es.

Meine erste Frage bzgl. des Korpuses.

Die Küche kommt auf die fertige Terrasse, die nun mal ein Gefälle in beide Richtungen aufweist ( sieht man deutlich anhand der ersten Mauerfuge in den Bildern)
Wie würdet Ihr am besten vorgehen?
Die Umrisse der Wände mit Bitumenbahn Auslegen dann die ersten Ytong Schicht der Trennwände in den Dickmörtel (Kalk-Zement) im Wasser verlegen und durch die letzte Reihe die einheitliche Höhe der Abtrennungen erreichen und dann am Boden mit anderen Steinen ebenfalls im Wasser "ausfachen"?

Ober aber die erste Reihe z.B. mit den Beton Sturzen im Wasser auslegen (also sowohl an der Front als auch die Trennwände) und dann die Trennwände aus Ytong drauf stellen?

Oder eine andere Methode?

Ich möchte an der Front eine Art Sockel erstellen die gegenüber der Sichtbaren Front der Türe etwas nach hinten versetzt wird (analog zu den richtigen Küchen zuhause). Da habe ich u.a. die Hoffnung dass die Gefällebedingte keilförmige Ausführung des Sockels so weniger sichtbar wird.

Ausfachung.jpg
Umlaufender Sockel.jpg

Besten Dank und schönen Sonntag an Alle

Alex.
 
Hallo Alex,
Oder aber die erste Reihe z.B. mit den Beton Stürzen im Wasser auslegen (also sowohl an der Front als auch die Trennwände) und dann die Trennwände aus Ytong drauf stellen?
Diese Variante gefällt mir besser. Ytong hat was gegen Wasser, also mindestens untenrum alles mit Dichtschlämme beschmieren. Das wird bei Dir schwierig, weil von hinten kommst Du schlecht, oder gar nicht an die Mauer.
Ich möchte an der Front eine Art Sockel erstellen die gegenüber der Sichtbaren Front der Türe etwas nach hinten versetzt wird (analog zu den richtigen Küchen zuhause). Da habe ich u.a. die Hoffnung dass die Gefällebedingte keilförmige Ausführung des Sockels so weniger sichtbar wird.
Die rechte Variante würde ich machen. Das Gefälle wird mit Mörtel ausgeglichen. Wenn Du mauerst, einen Wassereimer extra mit einem Haushaltsschwächen (neu) daneben stellen. Damit wischt Du nach dem Mauern die Fugen sauber. Fang mal an einer Stelle an, wo man es später nicht sieht. Richtig gemacht, sieht man nach einem Anstrich fast keinen Unterschied zwischen Stein und Fuge.
 
Hallo Axel,

besten Dank für die Empfehlung, das wäre spontan auch mein Favorit.
Kommt dann die erste Reihe Ytong trotzdem im Dickschichtmörtel oder darf man direkt auf die Sturze flachbeet kleben?
Diese Variante gefällt mir besser. Ytong hat was gegen Wasser, also mindestens untenrum alles mit Dichtschlämme beschmieren. Das wird bei Dir schwierig, weil von hinten kommst Du schlecht, oder gar nicht an die Mauer.
In diesem Thread stand man vorm selben Problem. Scheinbar wurde die zur Wand anliegenden Steine im Vorfeld geschämt. Ich werde mich daran orientieren, glaube ich.
Dort sieht man auch Vertikal verlaufenden Trennstreifen, womit das Wändchen (die Wange) von der Wand getrennt wird.
Soll man das machen? Ich habe die Möglichkeit in die Wand zu bohren. Soll ich da einige Gewindestangen oder so vorsehen, für die Stabilität?
Wie korresponiert dann die Trennung mit dem Schaustoff? Streifen mit der Verankerung, bzgl Feuchtigkeitsausbreitung etc?

Bevor ich aber zum Mauern beginne, werde ich das Konzept erst in 3D ausarbeiten, planen und erst wenn keine gravierenden Fehler mehr sind und die Fragen geklärt sind, werde ich an die Umsetzung machen.

Gerätschaften.


Seit der Thread-Eröffnung ist viel Wasser Bach runtergeflossen.
Mir wurde klar, dass trotz 7lm Arbeitsfläche nicht alles erwünschte untergebracht werden kann.

Somit hat sich die Palette der Geräte verschlankt.

Das Herzstück der Küche wird der Gasgrill sein. Der, weil er bereits vorhanden ist. Meine Frau hat mir Geburtstagsgeschenk gemacht (ne, ne, ich habe erst in März, aber für die exakte Planung wollte ich schon das ding da haben). Ich nehme auch an, dass es Geschenk für mehrere Geburtstage hinteriander werden wird.
es ist Napoleon Phantom 500 geworden. Die matt anthrazit Farbe passt super zu den Überdachungen, zu unserem Still und sieht einfach Bombe aus.

Etwas zu schaffen macht mir gerade die Sizzle Zone, denn ursprünglich wollte ich auf den Oberflächengrill setzen (ist auch bereits vorhanden und eingemottet).
Nur ist es irgendwie doch doof, den Grill mit der Sizzle Zone zu holen und sie nicht nutzen. Jetzt kommt der Knackpunkt.
Die Seitenablage der Sizzle Zone ist vorn verrundet, was den Einbau in die Arbeitslatte sehr ungünstig macht. Darüber hinaus würde ich die Sizzle Zone wenn, dann solitär einbauen wollen, mit einem Abstand zum Grill. Dafür bräuchte man:

a. Das alternative Gehäuse für die eigentliche Sizzle Zone, welches sich besser in die Arbeitsplatte einbauen lässt

b. Verlängerung des Gasschlauches, was wohl von Napoleon nicht gern gesehen wird, denn dafür werden keine Teile angeboten. Dazu kommt erschwerend das sie ein komisches (wohl US) Gewinde verwenden. In diesem Thread: Brauche Hilfe zu Gasschlauch Sizzle Zone wird sogar eine Lösung präsentiert, leider melden sich die Jungs die es wohl umgesetzt haben nicht mehr zu Wort. Selbst um den Schlauch blind zu legen bräuchte man einen ausgeklügelten Stopfen.

Als nächstes kommt der Wok-Brenner KB5, den ich sowohl für den Wok als auch normale Kochstelle nutzen will.
Für seinen Betrieb benötige ich eine zweite Gasflasche, denn er wird mit 1,5bar betrieben.
In einigen Youtube Videos hat man für den Wok-Brenner eine tiefer liegende Arbeitsplatte vorgesehen, um optimale Arbeitshöhe zu erreichen.
Was meine Arbeitshöhe angeht, wird sie von der Grillhöhe bestimmt, das sind 94cm. Ich plane die Arbeitsplatte bei ca 93cm.
Ist es tatsächlich zu hoch für den Wok?

Als Kühlschrank habe ich den Klarstein Beersafe XXL mit 80L Fassungsvolumen ausgesucht. Den gibt es auch in schwarz was der allgemeinen Farbgebung mehr entsprechen würde, nur ist diese Farbe i.M. nicht lieferbar. Zeit habe ich, und warte ab.

Dazu kommt ein Granitwaschbecken und eigentlich wars das auch schon.

Ah so, fast vergessen, weil zu Selbstverständlichkeit geworden.
Mein jetzige Grill ist 15J junge Char-Griller. Den habe ich seit Anfang an und um ehrlich zu sein, fällt mir Umstig aufs Gas etwas schwer.
Zum Smoken etc werde ich ihn behalten und werde ihn abseits der Küche abstellen und bei Bedarf rausfahren.
Meine Frau war kategorisch dagegen, sie wollte einheitliche cleane Optik der Küche und ich sollte den Smoker integrieren, woran ich kläglich gescheitert bin. Ich habe keine plausible Möglichkeit gefunden, den Smoker mit der Side-Feuer Box in die Aussenküche einzubauen. Gewollt und nicht gekonnt sah das aus. Daher die Entscheidung, ihn einfach bei Seite zu stellen.

Ich möchte auch eine Gassteckdose in die Arbeitsplatte einzubauen um den eventuellen Einsatz vom Gaspizzaofen oder eben Beefer zu ermöglichen.

By the way, mal kurz zu meinem Feuchtigkeitsproblem an der Mauer. Mir kommt es vor als würden sich die poröse Waschbeton?? Abschlusssteine beim Niederschlag vollsaugen und transportiren dann Wasser ungehindert nach unten. Die Feuchtigkeit ist in der Ecke und an der Stirnseite am meisten aufgeblüht.
Kenn Jemand ein Impregnierungsmittel für derartige Abdecksteine um sie wasserundurchlässig zu machen? Wasserfleck am Boden kommt daher (nehme ich an) weil dei Noppenfolie zu tief abgeschnitten wurde und im Spalt zwischen der Belagplatte und Mauerstein nun fester Fugenmaterial ist, welches Feuchtigkeit transportiert.
Möglicherweise muss ich die ganze Mauer mit irgendwas behandeln.
Mauer_wasser.jpg

​

Bis dahin

LG

Alex.

 
Zurück
Oben Unten