Hallo zusammen,
habe mir in 07/12 den Brahma 5.2 Ceram gegönnt, der stach mich im örtlichen Hagebaumarkt doch an.
Bin eigentlich immer Holzkohle-Griller gewesen, d.h. Kohle heiß - Fleisch (fertig gekauft) drauf - Fleisch gar - essen, also hier im Forum Kulturbanause.
Mich hat aber immer der Dreck auf der Terasse gestört...
Der Banause bin ich noch immer, aber ich probier jetzt auch mal etwas aus.
Die Ausstattung des 5.2 finde ich geil, war auch ein mitentscheidender Kaufgrund.
Zum Grill:
Das Teil wiegt mal eben 65 kg, habe Schwierigkeiten gehabt, den vom Einkaufswagen in mein damaliges Fahrzeug (Kia Sorento I) zu wuchten. Zusammengebaut war er dann in 1,5-2 Stunden.
Grill auf die Terasse unter den Carport (mit Lammellen-Zaun-Elementen verkleidet) hinter der Garage geschoben, und los gings.
Als erstes einmal die Roste und Platte mit Öl eingebrannt und gleichzeitig getestet, wie heiß das Teil wird: nach gut 20 Minuten standen 340°C an (Deckel-Thermometer)
Dann wird, wie vorher immer, schnell was gekauftes draufgeschmissen:
Habe dann schnell gemerkt, daß der Grill verdammt schnell heiß ist, und dabei die Hitze ungleichmäßig verteilt ist (Hotspot u.a. unter der Grillplatte oben links).
Den "Toastbrot-Test" konnte ich mir ersparen, habe es auch so erfahren.
Als nächstes kam dann die Rubrik Hähnchen, um auch mal den Spieß inklusive Backburner zu testen:
Ne gute Stunde Karussell gefahren nur mit Backburner
Lecker, kann ich nur sagen. Wird's noch oft geben.
Nun wollte ich auch mal Spare Ribs ausprobieren:
Auch die sehr lecker, war ne 2-Stunden-Version, mir persönlich zuviel Aufwand für zu wenig Fleisch, wirds nicht mehr oft geben.
Jetzt mal nen Stück Schwein auffen Spieß stecken:
1,5 Stunden vorm Backburner drehen,
unheimlich geil, dat gibts öfters!
Jetzt wollte ich auch mal Pizza antesten, 2
Steine gekauft:
Zuerst ne Tiefkühlpizza, ging mächtig inne Hose, Boden war Kohle.
Danach selbstgemacht, auch da der Boden schwarz. Ich benutze auf den Steinen noch Pizza-Schalen, die waren Schei..!!
Jetzt habe ich mir welche von einem mir bekannten Dönermann besorgt, und siehe da, es funktioniert einfach geil, bin aber auch mit der Temperatur auf 250°C (Deckel-Thermometer) runtergegangen, mein Jüngster (10 Jahre) sagte wortwörtlich, "die schmecken besser, als die von deinem Mentor (das ist der Dönermann)

:
Auch den Vatertag konnte ich mal schnell so gestalten, wie es mir gefällt:
Alles in Allem ist die Anschaffung gerechtfertigt, wobei in meinen Augen der Grill einen Konstruktionsfehler hat:
Die Aroma-Bars sollte man ja bei Nichtbenutzung entfernen, jedoch sind dann natürlich die Einschublöcher da und überfllüssiges Fett/Öl sucht sich seinen Weg durch diese Löcher, sodas es im Unterschrank direkt hinter den Türen hinuntertropft.
Heute habe ich die beiden Löcher mit Alufolie (Ja, ich habe dieses Wort benutzt) abgedichtet, scheint so besser zu sein. Zumindest habe ich heute keine Sauerei auf den Terassenplatten gehabt. Es gab kleine Bacon-Bombs, irgendwelche Hähnchen-Spieße (hat meine Frau vorbereitet) und fertig-gekaufte Holzfäller-Steaks:
Was mich wirklich stört, ist die Temperatur(Gas)-Regelung: man braucht viel Feingefühl, ansonsten nur kleine Flamme oder Full-Power.
Und durch die ungleichmäßige Hitzeverteilung (Hotspots) laß ich das Grillgut immer über die ganze Fläche wandern, ansonsten hat man teilweise Kohle auf dem Rost.
Ich bin kein Grill-Sportler, werde auch nie einer werden, der einzige Sport dabei ist für mich, kein Grillgut anbrennen zu lassen, und das Bier muß gut gekühlt sein.
Dadurch, daß der Grill geschützt steht, habe ich dieses Jahr schon vor Ostern das erste Mal Essen auf offenem Feuer gemacht,...es lag draußen noch Schnee!
Die Unschärfe einiger Bilder bitte ich zu entschuldigen, sind vom Handy.
...und wenn ich zuviel Stuss geschrieben habe: ich habe gerade gegrillt, und dazu gehören auch ein paar Flaschen Bier

