• Du musst dich registrieren, bevor du Beiträge verfassen kannst. Klicke auf Jetzt registrieren!, um den Registrierungsprozess zu starten. Registrierte User surfen werbefrei, können Suchen durchführen und sehen die volle Darstellung des Forums!!!

Bausatz Holzbackofen aus Stahl

Grandesse

Militanter Veganer
Holz-Backofen




Holzbackofen selbst gebaut

Nicht nur in Corona-Zeiten ist es hilfreich, wenn man unabhängig ist und viele Dinge selbst machen kann. Außerdem, das ist sattsam bekannt, sind selbstgemachte Lebensmittel und Speisen meist besser als Industrieprodukte. Das gilt besonders auch für Brot.

Unser täglich Brot gib uns heute, so heißt es in dem wohl bekanntesten Gebet der Christen. Dabei müsste man wohl heute besser beten: Gib uns gutes Brot, ohne Chemie und Dutzende von Zusätzen.

Es ist Fakt, dass nur noch wenige Bäcker selbst ihren Teig kreieren und ansetzen. Die meisten Bäcker kaufen Backmischungen, denen dann meist nur Wasser zugesetzt werden muss. Und fertig ist unser Einheitsbrot, bestückt mit vielen Zusätzen.

Die Alternative heißt selbst Brot backen, mit gutem Mehl und ohne Chemie. Das ist gar nicht so schwer und es gibt Tausende von Publikationen darüber. Natürlich fördert auch die derzeitige Pandemie den Wunsch der Menschen Dinge selber machen zu können und wenn es noch schlimmer kommt, unabhängig zu sein.

Ich möchte ihnen heute nichts über die „Software“ sprich das Brot erzählen, sondern die „Hardware“, den Backofen. Gutes Brot kann man in (fast) jeder Backröhre backen. Oft hilft da schon eine Schüssel heißes Wasser mit in den Ofen zu stellen, um perfekte Backergebnisse zu erzielen. Aber da ist da noch die Königsdisziplin, gemeint ist Stein- oder Holzofenbrot. Brot aus solchen Öfen hat einen ganz besonderen Geschmack. So ein Holzbackofen im Garten ist der Traum vieler Hobbybäcker. Darin kann man nicht nur Brot und Kuchen, sondern auch Pizzen, Flammkuchen oder größere Braten machen. In den traditionellen Backöfen aus Lehm oder Schamotte-Steinen gemauert, wird das Feuer im Backraum entfacht. Solche Öfen kennen die meisten sicher aus einer guten Pizzeria. Auf der Seite brennt das Feuer und der Bäcker legt die Pizza daneben auf den heißen Stein. Nach nur wenigen Minuten ist die Pizza fertig. Hier kann man so kein normales Brot, z.B. Schwarzbrot oder Bauernbrot backen, weil die Temperatur zu hoch ist. Um in so einem Ofen Brotlaibe abzubacken, wird der Ofen angeheizt und wenn das Holz verbrannt ist, die Asche ausgefegt. Dann schiebt man die Brotlaibe hinein, verschließt den Ofen gut, damit die Hitze nicht zu schnell entweicht und irgendwann ist das Brot fertig. Aber wann ist irgendwann? Wie hoch muss die Temperatur sein, soll heißen, wie lange muss ich den Ofen vorheizen? Um in so einem Ofen ein perfektes Brot zu zaubern, braucht es Erfahrung und Fingerspitzengefühl. Wurde der Ofen nicht genügend eingeheizt, bleibt das Brot teigig und war der Ofen zu heiß, dann wird es schwarz wie ein Brikett. Für Einsteiger und Hobbybäcker ein recht schwierig lösbares Problem. Außerdem sind solche Öfen auch meist sehr groß und lohnen nur, wenn man für mehrere Haushalte backen will.

Feuer- und Backraum
Einfacher wird es da für Anfänger, wenn der Backofen einen getrennten Feuer- und Backraum hat. Ist die Temperatur zu hoch, wartet man einfach ab, bis sie auf den gewünschten Wert gefallen ist. Fällt die Temperatur im Backraum, kann man Holz nachlegen und die Hitze zudem über die Luftzufuhr im Brennraum regeln.

Also nichts wie ran. Wer im Garten den Platz für so einen Ofen hat, für den ist der Traum vom guten Brot nicht mehr weit entfernt. Doch wo Licht ist, gibt es bekanntlich auch Schatten. Soll heißen, solche Öfen sind oft sehr schwer und nur mit einem Kran in den Garten zu hieven. Und da wäre dann auch noch der Preis, der leicht mehrere Tausend Euro erreichen kann. Ich erzähle hier für Interessierte nichts Neues und auf die Idee, selbst so einen Ofen zu bauen, sind auch schon ganz viele Menschen gekommen. Nicht umsonst werden unzählige, oft recht günstige Bausätze, vielfach aus Polen, angeboten. Setzt aber voraus, dass gut mit der Maurerkelle umgehen kann. Danach hat man in der Regel einen recht großen Klotz im Garten stehen. Die Alternative ist ein mobiler Backofen, meistens aus Stahlblech gefertigt und innen mit feuerfesten (Schamotte-) Platten ausgekleidet. Den kann man unter Umständen sogar auf einem Balkon, auf jeden Fall aber auf einer Terrasse betreiben. Und im Winter kann man ihn im Gartenhaus unterstellen.

Fertige mobile „Backöfen“ gibt es schon für kleines Geld, sprich ab rund 200€. Ich habe mir diverse Billigöfen angesehen. Das waren keine Backöfen, sondern klapprige Blechhaufen, allemal geeignet, darin einen Flammkuchen oder eine Pizza anbrennen zu lassen. In so einem Teil kann nur ein Künstler (vielleicht) ein richtiges Brot backen. Aber es geht auch gut und preiswert, man muss nur suchen. Fündig bin ich schließlich bei dem bekannten Kleinanzeigenportal geworden. Ein stabiler Stahlbausatz für einen Holzbackofen für nur 270,00€. Dieser Bausatz setzt voraus, dass man(n) oder Frau schweißen kann oder zumindest jemanden kennt, der dieses Handwerk beherrscht. Wer hier freudig ja sagen kann, der sollte jetzt weiter lesen. Praktisch kann man aber, bis auf die Türscharniere und Schornstein, den Ofen unter Zuhilfenahme von Stahlwinkeln auch zusammenschrauben - oder aber den Ofen fertig (ca 150€ mehr) kaufen. Der Anbieter/ Hersteller, Sascha Neu, ist nicht nur sehr freundlich, sondern auch flexibel und erfüllt Sonderwünsche.

Doch bleiben wir bei unserem Bausatz. Bevor es zu der Bauanleitung und der Beschreibung über den Bau geht, noch ein paar grundsätzliche Anmerkungen. So ist der Ofen erst mal nur ein recht stabiler Stahlkasten mit einem Ofenrohr obendrauf. In der minimalsten Form werden zusätzlich 2 Schamotteplatten 40x20x3 cm benötigt, die den Feuerraum vom Backraum trennen. Jetzt ist er (bedingt) geeignet, darin Flammkuchen oder Pizza zu backen. Aber Stahl erwärmt sich schnell und verliert genauso schnell wieder die Hitze. Wer vernünftig darin backen will, muss den Ofen mit weiteren Schamotteplatten auskleiden. Mit Schamotte-Platten in der Größe 40x20x3 cm kann der Ofen recht komplett ausgekleidet werden und es sind nur wenige Zuschnitte erforderlich. Für die volle Auskleidung werden laut Hersteller insgesamt 9 Platten benötigt. Ich habe den Ofen bis unter das Dach ausgekleidet und knapp 12 Schamotteplatten verbraucht. Diese sollte man sich, so empfiehlt der Hersteller, vor Ort besorgen, da das Gewicht die Transportkosten für den Bausatz erheblich erhöhen würde. Aber vor Ort, das muss nicht billiger sein. Im örtlichen Baumarkt wollte man für 1 Platte fast 18,00€ haben. Ein wenig im Internet recherchieren hilft viel Geld zu sparen. Mein Tipp: Kaminpofi24, hier kosten 6 Platten 44,10€ zzgl. 5.90 für den Versand. Für die wenigen Zuschnitte bei den Schamotteplatten reicht eine normale Diamant-Trennscheibe. Kleine Lücken habe ich später mit Kessel-Kitt gefüllt.

Die Pakete sind angekommen - Unboxing
Dieses Wort habe ich von meinem Sohn gelernt. Ich erspare es mir, das Auspacken des Paketes und der Komponenten zu beschreiben. Wer hier schon Anleitung braucht, der sollte den Bau des Ofens gar nicht versuchen. Was man allerdings braucht, sind zwei kräftige Arme. Der Backofen kommt in zwei größeren Paketen und die sind beide gelinde gesagt „sauschwer“.

Der erste Eindruck hat bekanntlich keine zweite Chance. Und dieser erste Eindruck ist gut. Die Bauteile für den Ofen sind sauber mit dem Laser geschnitten und alles macht
einen soliden und robusten Eindruck. Hier wurde kein billiges Blechspielzeug geliefert, sondern hochwertiges Material. Die Montageanleitung scheint verständlich und setzt kein Studium voraus, könnte aber in einigen Bereichen - für technisch nicht so Begabte - detaillierter sein. Noch bin ich nicht ganz glücklich, da vorgesehen ist, dass der Ofen komplett zusammengeschweißt werden muss. Sauber geschweißt, das will ich betonen. Davor graust es mir etwas. Ich habe zwar ein sehr gutes Schweißgerät von Stahlwerk und auch dieses Handwerk in mehren Kursen erlernt. Doch werden meine amateurhaften Kenntnisse ausreichen, diesen Backofen vernünftig zusammenzuschweißen? Zwar verzeiht der solide 3mm-Stahl der Bauteile kleine Fehler, setzt aber auch voraus, dass ein Schweißgerät mit genug Power vorhanden ist, damit man vernünftige Kehlnähte hinbekommt. Aus eigener leidvoller Erfahrung kann ich bestätigen, dass so Billiggeräte aus dem Discounter da sehr schnell an ihre Grenzen kommen.

Was könnte der Plan B sein, wenn das mit dem Schweißen von durchgehenden Nähten nicht so klappt? Spontan dachte ich an Stahlwinkel in den Ecken, die man sogar schrauben kann. Das ist technisch sicher kein Problem, doch nicht ganz einfach, wenn es um die Befestigung des gebogenen Dachblech geht. Doch nach der Devise, es gibt keine Probleme, sondern nur Lösungen, ist auch das recht einfach lösbar. Auch hätte ich gern die Vorderseite des Ofens abnehmbar. Der Grund ist einfach erklärt. Ich will den Backofen ummauern / einbauen. Wenn es dann mal zu Reparaturen kommen sollte, ein Problem, das bei einer abnehmbaren (geschraubten) Vorderwand besser zu lösen scheint.

Plan A und B
Folgt man dem Hersteller, dann muss man die Teile nur einfach zusammenschweißen. Hat also - rein theoretisch - nach ein paar Stunden einen fertigen Backofen auf der Werkbank stehen. Dann, nach dem Schweißen, erfolgt die Auskleidung mit den Schamotte-Platten. Es mag meiner mangelnden Erfahrung geschuldet sein, doch das stelle ich mir nicht so ganz einfach vor, muss man das dann durch die Feuerraum-, bzw. Backraum-Öffnung erledigen. Nun, Chirurgen, machen mittels eines Endoskops und eines winzigen Schnittes beim Patienten große Operationen. Ich bin jedoch kein Chirurg und auch nur ein normaler Heimwerker. Die Fragen, die sich da bei mir stellten, wie werden die Platten sicher befestigt, damit sie nicht von den Wänden kippen? Für mich ein Fragezeichen zu viel. Außerdem, nicht jeder hat helfende Hände, die den Ofen, der fertig weit über 100 Kilo wiegen wird, dann an den Aufstellort zu transportieren. Es soll ja auch Menschen geben, die alleine, oder wie in meinem Fall schon älter sind und Rückenprobleme haben. Dann waren da meine Bauchschmerzen, ob sich der Ofen nicht bei so vielen Schweißnähten verzieht und man hinterher eine windschiefe Blechkiste da stehen hat. Es mag sein, dass das alles nur Bedenken eines Laien sind. Aber, ich bin kein Schweißprofi.

Mein Plan B, da ich keinen für nicht mehr händelbaren Klotz da stehen haben wollte, ich baue ein Stahlgerüst, an dem die Wände und das Dach, auch für spätere Wartungen oder Reparaturen, geschraubt werden. Da zur Auskleidung 30 mm Schamotteplatten verwendet werden sollen, macht es natürlich Sinn, für das Stahlgerüst auch 30x30 mm Stahlprofile einzusetzen. Eine Alternative wäre die Verwendung von Winkelprofil-Leisten gewesen, die an den Kanten (Innen oder Außen) eingesetzt werden. Das hätte dann für mich aber immer noch nicht das Problem der kippsicheren Befestigung der Schamotteplatten gelöst. Also wurde ein Stahlgerüst gebaut. Setzt voraus, dass man solche Vierkantstahlrohre sauber winkelig schneiden kann. Ich habe in meiner Werkstatt eine Kaltkreissäge von Güde und damit sind saubere, präzise Schnitte kein Problem. Das Stahlgerüst bietet auch für nicht so perfekte Schweißer den Vorteil, dass keine langen Nähte geschweißt werden müssen. So entstand recht einfach ein Fachwerk ähnlicher Kasten, dessen Felder sauber die Schamotte-Platten aufnehmen können. Damit die Platten hinterher nicht doch noch rauspurzeln können, habe ich einfach Flacheisen (20x2 mm) als Halterungen angebracht. In diesem Fall geschraubt, damit man ggf. später einmal recht einfach defekte Platten austauschen kann. Es gibt sicher einige, die mich für einen Pedanten halten, aber ich habe die Kanten der Platten zusätzlich mit Kessel-Kit verfugt.

Inzwischen hatte ich auf den Terrasse den späteren Platz für den Backofen vorbereitet. Die Terrasse ist überdacht und so ist der Ofen später nicht dem häufig nicht so guten Wetter hier im Norden ausgesetzt. Das „Untergestell“ besteht aus Pflanzsteinen (30x20x20 cm) und darauf liegen 2 Granitplatten 80x30x3 cm. Die sehen nicht nur edel aus, sondern sind auch sehr stabil. Später werden dann auch noch solche Platten an den beiden Seiten des Ofens aufgestellt und oben wird, der besseren Optik wegen, ein Dach montiert werden. Solche Granitplatten sind nicht so teuer. Sie werden häufig als Treppenstufen eingesetzt und sind dann in der Regel 25 - 30 cm breit. Schauen sie sich bei regionalen Natursteinhändlern um. Oft gibt es Restposten, die man günstig erwerben kann. Für die Seitenwände (erforderliche Größe 60 hoch, 55 cm breit) habe ich jeweils 2 Platten 55 x 30 cm verwendet und diese Platten an der Schnittkante mit Sikaflex geklebt. Außerdem halten zwei an die Wand geschraubte U-Profile die seitlichen Platten und verhinderten ein umkippen.

Doch zurück zum Zusammnbau des Ofens. Bleibt noch die Befestigung der Außenwände und des Daches. Ich habe mich für das Schrauben mit 4,8x19 mm selbstschneidenden Stahlschrauben entschieden. Dazu war es erforderlich, zunächst 5mm Löcher in Seitenwände und Dach zu bohren. Wer Standbohrmaschine hat, ist hier klar im Vorteil. Hilfreich ist auch der Einsatz von Bohröl. Das spart gewaltig Bohrer. Ein Tipp: Vorher sauber anzeichnen und genaue Abstände und eine grade Linie der Bohrlöcher. Sonst sieht das Ganze hinterher unsauber aus. Bei den genannten Schrauben muss man später nicht auch noch in den Untergrund, sprich die Stahlrohre Löcher vorbohren. Mittel eines Akkuschraubers ist es recht einfach die Schrauben so in den Untergrund einzuschrauben. Rein theoretisch könnte man auch Blindnieten verwenden. Doch ob normale Nieten dauerhaft höhere Temperaturen aushalten, da bin ich mir nicht sicher.

Damit man das Dach sicher und dicht befestigen kann, habe ich Flachstahl (20x2mm) in der Rundung von Vorder- und Rückwand gebogen. Dazu braucht man keine Biegemaschine. Ein Schraubstock und ein wenig Geschick und man bekommt die Rundung gut hin. Diese vorgebogenen Flacheisen werden bündig an die Innenseiten der beiden Teile geschweißt und an den Seiten dann ebenfalls grade Flacheisen mit einem leichten Winkel nach oben, der die Dachneigung berücksichtigt. Darauf liegt das Dach dann später gut auf und wer ganz sicher gehen will, der legt vor dem Verschrauben noch eine feuerfeste Dichtschnur auf die Flacheisen auf.

Vergessen zu erwähnen habe ich noch, dass das Schornsteinteil mit Drosselklappe, das zum Bausatz gehört, eingeschweißt werden muss. Das Rohr wird durch die vorhandene Öffnung im Dach gesteckt, ausgerichtet (da sind magnetische Schweißwinkel hilfreich) und von Außen mit 2 Schweißpunkten fixiert. Dann wird das Rohr an der Innenseite des Dachbleches durchgehend verschweißt.

Was noch fehlt
Damit bei Betrieb der Rauch nicht in das Gesicht weht, muss man noch ein Ofenrohr aufsetzen. Ich denke 1 Meter ist da Minimum. Auch eine Regenhaube auf dem Rohr ist hilfreich, damit, wenn der Ofen im Freien steht, kein Wasser hineinlaufen kann. Am Ende des Rohres kann man etwas engmaschigen Draht einsetzen. Der hilft Funkenflug zu vermeiden.

Wer den Ofen rundherum verkleidet und noch ein zusätzliches Dach aufsetzt, muss nicht nur auf entsprechendes feuerfestes Material achten. Auch ist es sinnvoll, wenn der Ofen zu Brotbacken genutzt wird, ihn noch von Außen zu isolieren. Das geht mit hitzebeständigen Isoliermatten oder einem Dämmstoff, wie er im Schornsteinbau eingesetzt wird.

Dass Eisen, besonders wenn es mit Feuchtigkeit in Berührung kommt, rostet, dürfte bekannt sein. Ein einfacher Weg vor Rost zu schützen, ist das Spritzen mit feuerfestem Ofenlack. Sprühdosen gibt es bei „Action“ schon unter 3,00€. Diese Farbe schützt aber auf Dauer nicht zuverlässig vor Rost. Das Einölen von Außen mit Leinöl/Leinölfirnis ist eine weitere gute Möglichkeit. Stinkt am Anfang, aber gibt zusätzlich zur Farbe guten Schutz.

Fazit:
Ein guter Bausatz, der seinen Preis wert ist. Bei der Kalkulation muss man berechnen, dass neben dem Bausatz noch Schamotte-Platten, Ofenrohr, Farbe und eventuell Material für ein Innengerüst und gewünschte Verkleidung benötigt werden. Aber trotzdem, preiswerter uns schneller kommt man kaum an einen guten und funktionstüchtigen Brotbackofen.

Aber, auch das muss ich erwähnen, für Menschen mit zwei linken Händen ist dieser Bausatz nicht geeignet. Erfahrungen im Metallbau sind erforderlich. Wer nur ein schwächliches Schweißgerät vom Discounter hat, mit dem man nur Bleche zusammentupfen kann, der sollte auch die Finger davon lassen. Wer eine recht gut bestückte Hobbywerkstatt hat, für den ist dieser Bausatz eine Herausforderung, die viel Spaß macht.

Und wie backt es sich in dem Ofen?
Erst einmal ist langsames und vorsichtiges Anheizen erforderlich. Am nächsten Tag dann „Feuer frei“. Ein Flammkuchenteig ist schnell gemacht und beim ersten Versuch war der Flammkuchen zu lange drin und fast ein Brikett. Im Laufe des Abends wurden die Flammkuchen immer perfekter, obwohl ich den „Flammenüberschlag“ nicht hinbekommen habe. Inzwischen gab es köstliche Pizza, Ciabatta, Roggenbrot und Spareribs aus dem Ofen. Allesamt sehr lecker. Wenn man das richtige befeuern von so einem Ofen gelernt hat, bekommt man köstliche Ergebnisse. Es ist, wie gesagt, etwas Übung erforderlich, damit die Ergebnisse perfekt werden.

Bezugsquellen

https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/bausatz-flammkuchenofen-pizzaofen- holzbackofen/1685790636-87-17324? utm_source=sharesheet&utm_medium=social&utm_campaign=socialbuttons&utm_conten t=app_android

oder https://www.flammkuchenofen-neu.de/

Schamotte-Platten: - https://www.kaminprofi24.de/baustoffe-ofenbau/schamotte/ schamotteplatte-400-x-200-x-30-mm.html -

IMG_1644 2.jpeg


IMG_1647.jpeg


IMG_1649 4.jpeg


IMG_1654 3.jpeg


IMG_1656 3.jpeg


IMG_1662.jpeg


IMG_1665 3.jpeg


IMG_1667 3.jpeg


IMG_1669.jpeg


IMG_1680.jpeg


IMG_1691.jpeg


IMG_1695.jpeg


IMG_1734.jpeg


IMG_1759.jpeg


IMG_1767.jpeg


IMG_1774.jpeg


IMG_1873 2.jpeg


IMG_1875 2.jpeg


IMG_1887 2.jpeg


IMG_1905.jpeg


IMG_1921 2.jpeg


IMG_1934.jpeg


IMG_1961.jpeg
 
Oben Unten