Ich würde es an deiner Stelle mal so versuchen.
Zuallererst würde ich auch auf das zurückblicken was ich bereits geleistet habe und stolz darauf sein.
Wenn man zu viele Aufgaben vor sich hat, vergißt man gerne mal die Rückschau.
Teile deine Aufgaben in wichtig, nicht so wichtig und sch...egal ein und befreie dich erst einmal von all dem Druck.
Überprüfe den eigenen Anspuch an dich selbst. Ist der realistisch, vielleicht doch zu hoch?
Mach dir überschaubare und realistische Tagespläne. Haushalte mit deinen Kräften.
Vergiß die Erholungs- und Entspannungsphasen nicht und plane auch Dinge ein, die dir gut tun. Belohn dich am Ende des Tages für deine Mühen und freu dich darauf!
Halte dich an deine Pläne. Du bestimmst den Tag, der Tag sollte nicht dich bestimmen.
Hole dir Hilfe und scheue dich nicht Freunde nach Unterstützung zu fragen. Gib ab, was du abgeben kannst.
Wenn was nicht fertig wird - es gibt immer eine Lösung, bzw. einen Plan B.
Stolperst du des öfteren über dich selber und hält der Zustand des Ausgebranntseins zu lange an, unbedingt professionelle Hilfe holen.
Warte nicht, bis es zu spät ist. Mit schneller Hilfe kannst du dann fast nicht rechnen.
Therapeutenplätze sind schwer zu bekommen. Such dir einen und lass dich jetzt schon auf Warteliste nehmen.
Du kennst dich selbst am Besten und weißt, welche Themen du wann und wie für dich angehen solltest.
Die Lösung liegt - wie fast immer - in dir.
Und noch was: Es ist nicht schlimm, Dinge mal nicht zu schaffen. Du bist nicht Superman.

Fehler sind menschlich und meist dazu da, aus ihnen zu lernen. Ich denke "fehlerfrei" kann niemand sein. Schon mal überlegt, dass du auch auf der Abschußliste stehen könntest, obwohl du keine Fehler gemacht hast? Das hast du nicht in der Hand. Aber wie es dir geht und was du gibst, das schon.
Gib auf dich acht!
Grüßle
Beate