Sorry, aber das kommt bei mir jetzt schon sehr seltsam an. Ich glaube da zu lesen:
Chorizo ist zwar eine spanisch/mexikanische Spezialität, aber erst der deutscher Metzger hat was vernünftiges daraus gemacht, weil nur er die Würzung im Griff hat (zum Beispiel bei der Chorizo den Pimento de la vera durch normalen Paprika ersetzt oder bei der Merguez das Lammfleisch weg läßt. Schmeckt ja sonst so ungewöhlich)
Ich will Chorizo schmecken wenn ich Chorizo kaufe und Merquez schmecken wenn ich Merquez kaufe und nicht irgendwas das dass das Aussehen von Chorizo bzw. Merguez imitiert und so schmeckt, dass dre deutsche Michel nicht überrascht sind beim reinbeissen. Was nützt mir Vielfalt, wenn eh alles so schmeckt wie man es gewohnt ist?
Nein so ist es nicht gemeint, das Produkt ist nunmal eher auf den deutschen Markt zugeschnitten.
Der Südländer an sich überwürzt seine Produkte nunmal gerne, der Südländer steht drauf.
Wie z.b. der Mexikaner mit seinen scharfen Speisen.
Der deutsche Markt sieht da aber anders aus.
Der Metzger richtet sich ja im groben nach seinen Kunden, und würzt demensprechend seine Produkte so.
Sind ja alles Erfahrungswerte.
Und es ist leider nunmal so das wenn du Würste etc. zu stark würzt das darauf die Kunden im Laden stehen und sich beschweren.
Auch muss nen Produkt nicht wie das Orginal schmecken, es gibt zahlreiche Konzerne die bieten in jedem Land das selbe Produkt an
aber mit ner angepassten Rezeptur. So schmeckt Produkt A in Deutschland ganz anders als z.b. in Kanada.
Bei Rindfleisch ist meine Erfahrung leider, dass das Riskio bei deutschen Steaks einfach sehr groß ist. Man kann ein sehr gutes Steak aus deutscher Zucht bekommen, nur scheint mir das halt sehr zufällig zu sein. Es ist nicht planbar. Heute kaufe ich super Fleisch bei Metzger x und die nächsten 10 Monate hat er nur Steaks die ihr Geld nicht wert sind.
Ich kann mir nicht helfen, aber ich kaufe wesentlich lieber Rindfleisch aus den US, Kanada, Argentinien, Frankreich, Italien, Spanien...
Ich weis nicht, was die anders machen. Andere Rinderrassen, anders Futter, andere Qualitätsmaßstäbe (US: mehr Marorierung = mehr Qualität = teuerer)?
Hier sehen Steaks oft so mager aus, das ich denke das Rind muß verhungert sein.
Ausserdem glaube ich das der längere Transportweg dem Fleisch die notwenige Zeit gibt zu reifen. In den hiesigen Metzgerauslagen sieht das Fleisch leider oft so aus als sei es gerade aus der Kuh geschnitten worden.
Das wird dann auch noch beworden:
"Heute im Angebot: Magere Rindersteaks - ganz frisch"
Nein danke.
Naja hier versetzt der Glaube gerne mal Berge, ich könnte dir als Metzger Problemlos Deutsches Rindfleisch vorsetzen und dir erzählen das is Premium US Beef.... du würdest es auch höchstwarscheinlich so schmecken. Vorrausgesetzt ich lege dir nen optisch gleichwertiges Steak hin.
Andersrum setze ich dir Premium US Beef vor und sage das is Deutsches Rindfleisch wirst es auch so wahrnehmen.
Genrell ist es ja eh immer so das alles aus dem Ausland bei manchen Leuten eh als besser angesehen wird, da rennst halt gegen Mauern.
Ich hab z.b. schon genug hochgepriesenes Argentinisches Roastbeef in meinen Händen gehabt, ganz im Ernst ich hab in meiner gesamten
Berufslaufbahn noch nie so dermaßen beschissenes Fleisch in den Händen gehabt. Du hast zwar Fett dran aber vom Fleisch her ist kaum was dran
und das hat auch noch ne miese Qualität ist überlagert beim schneiden sehr fest und schmierig.
Aber egal der Kunde glaubt dran, der Kunde nimmt es halt als klasse Produkt wahr.
So geht er ins Steakhouse und zahlt nen Vermögen für so nen Fleisch.
Das richtige Marketing ist halt wirklich Gold wert.
Das deutsches Rindfleisch meist eher mager ist kann ich aber so unterschreiben,
auch hier liegt es denke ich am deutschen Markt und auch an der Rasse die angeboten wird.
Ist bei Schweinen ja nicht anders, während der Italiener und Spanier möglichst fette Schweine bevorzugt.
Ist es hier wieder andersrum da viele Deutsche sehr maulig auf zuviel Fett reagieren.
Für den Griller ist das in diesem Fall natürlich doof.
Ausserdem glaube ich das der längere Transportweg dem Fleisch die notwenige Zeit gibt zu reifen. In den hiesigen Metzgerauslagen sieht das Fleisch leider oft so aus als sei es gerade aus der Kuh geschnitten worden.
Genau hier wird das Problem liegen, grade bei Nassgereiftem Fleisch ist es halt schwer immer aussreichend perfekt gereiftes Fleisch zur Verfügung zu haben.
Umso kleiner der Metzger umso schwerer wird es. Das was man machen könnte ist sich beim Kauf das Schlachtdatum nennen zu lassen, und es anschließend zuhause je nach Bedarf weiterreifen zu lassen.
Bei importierten Fleisch hast du aber auch gerne mal das Problem das es oft überlagert ist durch den langen Transportweg, zudem ist dieses Fleisch stets ein Massenprodukt.
Und bei Massenprodukten hast du meist eher den Nachteil das die Haltungsbedingungen für das Tier nicht so gut waren.
Und das das Fleisch so frisch aussieht ist kein wunder, die Theken haben meist extra Neonröhren drinne die das Fleisch besonders farbig und frisch aussehen lassen.
Auch wird das Fleisch auch so zurechtgeschnitten das es nunmal frisch aussieht.Lass mal nen Filet zwei tage offen im Kühlschrank liegen... es wird trocken und dunkel,
Das würde so keiner mehr kaufen wollen.