Vorab,
Ich weiß, in Texas wird man geteert und gefedert ( hier wahrscheinlich auch ), wenn man Brisket auf einem Gasgrill zubereite, aber ich habe es trotzdem mal riskiert
Das vorbestellte Rinderbruststück von meinem Metzger, ist größer ausgefallen als erwartet, nämliche stattlich 4 Kilogramm, konnte aber durch Hilfe des Forums ( Danke an Grillteller und Aschenka ) einigermaßen vom mir zerlegt und geteilt werden.
Damit das Fleisch beim grillen schön feucht und saftig bleibt, wurde an der Fettschicht nichts abgeschnitten.
Die Rinderbrust wurde dann am Vorabend mit dem Rub al a Raichlen eingerieben und gut eingepackt in den Kühlschrank gestellt.
Am Morgen gingen die beiden auf den Grill und wurden alle Stunde regelmäßig mit einer Mopp Sauce (250ml Branntweinessig, 250ml Bier, 1 EL Knoblauchsalz, 1 El brauner Zucker, 1 TL Chiliflocken und 1 TL schwarzer Pfeffer) bepinselt.
Bei der Gardauer war ich etwas unsicher, bin dann aber von 1 1/2 Stunden pro Pfund ausgegangen, und wollte auf ca. 88-90 C Kerntemperatur kommen.
Im Endeffekt war das Fleisch schon viel schneller fertig als gedacht, aber der Q300 fährt als Minimuntemperatur nicht unter 130 C.
Da das Fleisch nun mehr als 2 Stunden vor Ankunft der Gäste startklar war, gingen die beiden Stücke noch mal für die restliche Zeit in Alu gehüllt in die Kühlbox zum ruhen.
Genug Zeit um die Beilage zu zubereiten: Röstkartoffeln.
Die gewaschenen und ungeschälten Knollen mit einer Gabel ein paar mal einstechen, und mit erhitzter Butter (vorher gut salzen und pfeffern!) bestreichen.
Dann ab auf den Boliden und indirekt bei starker Hitze ungefähr 1 ½ Stunden grillen.
Sehr einfach, aber auch sehr lecker. Dazu servier ich meistens Sauerrahm und ausgelassenen Speck, oder halt alles was man sonst gerne zu einer Ofen- bzw Folienkartoffel reicht.
Das Fleisch hat hervorragend geschmeckt, es war zart, würzig und mega saftig!
Bis auf einige Endteile die zu dunkel und dadurch auch trocken geworden sind, wirklich gut.
Davor hatte ich am meisten Bammel, ein Stück Fleisch zu servieren, was zäh wie Leder wird.
Glück gehabt…
Ich bin mir aber nicht sicher, ob es wirklich das geworden ist, was man unter Beef Brisket versteht, da ich es noch nie im Original gegessen habe, und das Fleisch schon noch etwas fasrig war, wie es halt sonst bei Suppenfleisch oder Tafelspitz üblich ist?
Egal, war klasse.
Ich weiß, in Texas wird man geteert und gefedert ( hier wahrscheinlich auch ), wenn man Brisket auf einem Gasgrill zubereite, aber ich habe es trotzdem mal riskiert
Das vorbestellte Rinderbruststück von meinem Metzger, ist größer ausgefallen als erwartet, nämliche stattlich 4 Kilogramm, konnte aber durch Hilfe des Forums ( Danke an Grillteller und Aschenka ) einigermaßen vom mir zerlegt und geteilt werden.
Damit das Fleisch beim grillen schön feucht und saftig bleibt, wurde an der Fettschicht nichts abgeschnitten.
Die Rinderbrust wurde dann am Vorabend mit dem Rub al a Raichlen eingerieben und gut eingepackt in den Kühlschrank gestellt.
Am Morgen gingen die beiden auf den Grill und wurden alle Stunde regelmäßig mit einer Mopp Sauce (250ml Branntweinessig, 250ml Bier, 1 EL Knoblauchsalz, 1 El brauner Zucker, 1 TL Chiliflocken und 1 TL schwarzer Pfeffer) bepinselt.
Bei der Gardauer war ich etwas unsicher, bin dann aber von 1 1/2 Stunden pro Pfund ausgegangen, und wollte auf ca. 88-90 C Kerntemperatur kommen.
Im Endeffekt war das Fleisch schon viel schneller fertig als gedacht, aber der Q300 fährt als Minimuntemperatur nicht unter 130 C.
Da das Fleisch nun mehr als 2 Stunden vor Ankunft der Gäste startklar war, gingen die beiden Stücke noch mal für die restliche Zeit in Alu gehüllt in die Kühlbox zum ruhen.
Genug Zeit um die Beilage zu zubereiten: Röstkartoffeln.
Die gewaschenen und ungeschälten Knollen mit einer Gabel ein paar mal einstechen, und mit erhitzter Butter (vorher gut salzen und pfeffern!) bestreichen.
Dann ab auf den Boliden und indirekt bei starker Hitze ungefähr 1 ½ Stunden grillen.
Sehr einfach, aber auch sehr lecker. Dazu servier ich meistens Sauerrahm und ausgelassenen Speck, oder halt alles was man sonst gerne zu einer Ofen- bzw Folienkartoffel reicht.
Das Fleisch hat hervorragend geschmeckt, es war zart, würzig und mega saftig!
Bis auf einige Endteile die zu dunkel und dadurch auch trocken geworden sind, wirklich gut.
Davor hatte ich am meisten Bammel, ein Stück Fleisch zu servieren, was zäh wie Leder wird.
Glück gehabt…
Ich bin mir aber nicht sicher, ob es wirklich das geworden ist, was man unter Beef Brisket versteht, da ich es noch nie im Original gegessen habe, und das Fleisch schon noch etwas fasrig war, wie es halt sonst bei Suppenfleisch oder Tafelspitz üblich ist?
Egal, war klasse.

Schaut doch lecker aus

das erste kann sich doch schon mal sehen lassen. Ich werde mich da auch bald mal ranwagen. 