Mein erstes BBC nach Admin Art.
Das beste und zarteste Hähnchen was ich jemals gegessen habe
war das jedenfalls nicht.
Ich will hier mal warnend meine Fehler beschreiben die den einen oder anderen vor allzu großer Enttäuschung bewahren können.
Als erstes zur Rezeptur, was die Marinade und die trockene Würzmischung betrifft war ich zufrieden. Wenn man Gäste hat die den Geschmack eines traditionellen halben Hähnchens erwarten dann sollte man bei der trockenen Würze den braunen Zucker weglassen, das als kleiner Tipp.
Mein erster und größter Fehler war, die Hähnchen in eine Saftschale/ Auflaufform zu stellen.
Man kann die Hähnchen so zwar leicht transportieren und sie stehen auch sicherer als auf dem Rost, aber durch die austretende Flüssigkeit und den aufsteigenden Dampf war die Haut im unteren Drittel nicht knusprig, sondern echt labberig.
Fehler Nummer 2 war die Kerntemperatur am Bruststück zu messen ( die angegeben 72° vom Admin Rezept sind wohl etwas niedrig? )
Nach über 100 Min. war die Kerntemperatur von 81°C erreicht und der Vogel wurde zerlegt. Das Brustfleisch war auch wie erwartet oder besser gesagt erhofft, gar und Saftig. Der Schenkel war leider nur sehr Saftig, was hautsächlich daran lag das er nicht kpl. durchgegart war ( hat aber einen bestimmten Gast nicht vom sofortigen Verzehr abgehalten ).
So, dass war also der erste Versuch. Man könnte meinen der Grill war nicht heiß genug, aber 1. war die Kerntemp. O.K. aber wohl an der falschen Stelle gemessen, 2. War die Temp. In der ersten halben Stunde Konstant auf 177°C, danach wurde zum ersten und einzigen Mal der Deckel geöffnet um Kohlen nach zu legen, danach hatten wir eine Temp. Von 200°C für eine weitere halbe Stunde, danach abfallend auf min 190°C für den Rest der Grillzeit.
3. Wir hatten 3 Thermometer (in Worten Drei ) im Einsatz, wobei auch das hier im Forum favorisierte Outdoorchef zum Einsatz kam, nach dessen Werten dann letztendlich gegart wurde.
Bleibt noch die Theorie das der Hahn mit 1,2 Kg zu groß war um in dieser Zeit durchzugaren, dem widerspricht ja aber die Kerntemperatur. Aber vielleicht hatte das Vieh einfach zu dicke Beine, evtl. Trombose von einem langen Flug.
Werde also einen neuen Versuch starten diesmal auf einem Rost und die Saftschale darunter, die Kerntemperatur werde ich am Schenkel messen, dadurch wird mit großer Sicherheit das Brustfleisch trockener aber das Tier ist dann wenigstens appetitlich und genießbar.
Das beste und zarteste Hähnchen was ich jemals gegessen habe
war das jedenfalls nicht.
Ich will hier mal warnend meine Fehler beschreiben die den einen oder anderen vor allzu großer Enttäuschung bewahren können.
Als erstes zur Rezeptur, was die Marinade und die trockene Würzmischung betrifft war ich zufrieden. Wenn man Gäste hat die den Geschmack eines traditionellen halben Hähnchens erwarten dann sollte man bei der trockenen Würze den braunen Zucker weglassen, das als kleiner Tipp.
Mein erster und größter Fehler war, die Hähnchen in eine Saftschale/ Auflaufform zu stellen.
Man kann die Hähnchen so zwar leicht transportieren und sie stehen auch sicherer als auf dem Rost, aber durch die austretende Flüssigkeit und den aufsteigenden Dampf war die Haut im unteren Drittel nicht knusprig, sondern echt labberig.
Fehler Nummer 2 war die Kerntemperatur am Bruststück zu messen ( die angegeben 72° vom Admin Rezept sind wohl etwas niedrig? )
Nach über 100 Min. war die Kerntemperatur von 81°C erreicht und der Vogel wurde zerlegt. Das Brustfleisch war auch wie erwartet oder besser gesagt erhofft, gar und Saftig. Der Schenkel war leider nur sehr Saftig, was hautsächlich daran lag das er nicht kpl. durchgegart war ( hat aber einen bestimmten Gast nicht vom sofortigen Verzehr abgehalten ).
So, dass war also der erste Versuch. Man könnte meinen der Grill war nicht heiß genug, aber 1. war die Kerntemp. O.K. aber wohl an der falschen Stelle gemessen, 2. War die Temp. In der ersten halben Stunde Konstant auf 177°C, danach wurde zum ersten und einzigen Mal der Deckel geöffnet um Kohlen nach zu legen, danach hatten wir eine Temp. Von 200°C für eine weitere halbe Stunde, danach abfallend auf min 190°C für den Rest der Grillzeit.
3. Wir hatten 3 Thermometer (in Worten Drei ) im Einsatz, wobei auch das hier im Forum favorisierte Outdoorchef zum Einsatz kam, nach dessen Werten dann letztendlich gegart wurde.
Bleibt noch die Theorie das der Hahn mit 1,2 Kg zu groß war um in dieser Zeit durchzugaren, dem widerspricht ja aber die Kerntemperatur. Aber vielleicht hatte das Vieh einfach zu dicke Beine, evtl. Trombose von einem langen Flug.
Werde also einen neuen Versuch starten diesmal auf einem Rost und die Saftschale darunter, die Kerntemperatur werde ich am Schenkel messen, dadurch wird mit großer Sicherheit das Brustfleisch trockener aber das Tier ist dann wenigstens appetitlich und genießbar.



Jetzt wo wjm es sagt, die sitzen ja direkt in der Schale. 