@ fastride und dodgeman,
Ich habe einen
Gast Küchenherd. Er ist Herd, Feuerung für den Kachelofen und macht Warmwasser (wir haben sonst keine Heizung, eigentlich ist er damit die Zentralheizung).
Leistung: 10kW Wasserseite 18kW Kachelofen.
Jetzt zu den von euch favorisierten Öfen.
Der Brennraum ist aus Guß, der Gast hat Schamotte, sogar der Rost besteht aus Schamotte. Dadurch ist er schnell heiß und hält die Wärme im Brennraum. Damit habe ich sehr wenig Rauchentwicklung. Da wir am Hang wohnen sehe ich immer wenn Holzöfen angeheizt werden da es für 10 - 20 Minuten deutliche Rauchentwicklung gibt, über die Zeit die gefeuert wird, immer wieder sichtbaren Rauch. Bei mir sind das nur wenige Minuten und auch deutlich weniger Rauch. Nach 10 Minuten ist nichts mehr zu sehen.
Wenn der Brennraum abends mit glühender Holzkohle voll ist, so mache ich die Schieber zu. Morgens: Rütteln, Holz auflegen, fertig. Von der Holzkohle ist noch etwas die Hälfte da und glüht auch noch.
Da die Verbrennung sauber ist (ich verwende natürlich auch sehr trockenes Holz) fällt auch sehr wenig Asche an. Die Asche wird einmal in der Woche entfernt, öfter ist nicht notwendig. In der Übergangszeit (also jetzt) reicht einmal in 2 - 3 Wochen.
An diesem Tag wird auch der Wärmetauscher sauber gemacht, da die Belagsstärke den Wirkungsgrad massiv beeinflusst.
Zum Anschließen:
Mein Rat - Such Dir einen Ofenbauer der mit einem Heizungsbauer kooperiert und bestelle den Ofen bei ihm mit Einbau.
Die machen dann auch die Behördensachen und zwar richtig. Als Laie kann man da leicht Fehler machen die das Projekt unmöglich machen obwohl es funktionieren würden wenn man weis wen man wie fragen und einbinden muß.
@ Dodgeman
Holzherd ist genial - schon mal was kritisches wie Mousse au Chocolat gemacht? Da braucht man nur für die Hauptmasse Wasserbad, die anderen Schmelzen gehen direkt auf der kühleren Seite.
Gruß Johannes