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Beratung beim Messerkauf

manu92

Putenfleischesser
5+ Jahre im GSV
Ich bin Student wohne jedoch noch zu Hause.
Kochen und Grillen ist eine große Leidenschaft von mir und so möchte ich mir mein eigenes Kochmesser zulegen, weil die bisherigen die in der Küche vorhanden sind, werden manchmal mehr oder weniger vergewaltigt :hammer:
Da ich wie gesagt Student bin habe ich nicht unmengen an Geld zur verfügung, deshalb habe ich mir mal so den richtwert von 100€ vorgestellt.

Gesucht wird ein Messer, mit dem ich Gemüse, aber auch Fleisch schneiden kann.
Daher denke ich die Klingenform Santoku.
Optisch sind natürlich die Damastklingen etwas, die Frage ist, ob man für mein Budget etwas vernünftiges bekommt.

Gruß Manuel
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Manuel,

Die beiden Messer sind gut, wobei mein Herz für die deutschen Messer schlägt. Burgvogel oder Windmühle ist Geschmacksache. Schneiden tun beide wie Sau.
Damast für 100 Euro? Finger weg! Wenn Damast, dann was vom Rainer oder in ähnlicher Qualität. Das kostet aber mehr.
Dreilagig? Okay, siehe Tosa Hocho.

Ein Santoku ist für den Anfang gut. Du wirst dann schnell merken, dass Dir noch ein kleineres und größeres Messer fehlen ;-)

Liebe Grüße
Schlichi

PS: Im eigenen Thema kannst Du gerne eine Anrede verwenden. :anstoßen:
 
Für dich wären bestimmt auch die Messer der Marke Globel interessant. Gute Mittelklasse. Kann man mMn nichts mit falsch machen.
 
Dann lass lieber die Kirche im Dorf und fange mit einem guten 50-Euro-Messer an!
Dafür bekommst Du schon sehr gute Gebrauchsmesser aus Deutschland und kannst Dich im nächsten Schritt immer noch steigern.
 
Das T165 oder das B165 sind fantastische Messer für jeden Tag. Das Bunkaboocho ist hier bei den Mitgliedern sehr beliebt, bzw. wird immer wärmstens empfohlen.
Und für den Preis wäre auch noch ein 1000er Schleifstein drin :-)
Meine Erfahrung habe ich mit einem Zakuri gemacht. Sehr lekker!
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich möchte mal in meiner besten Tradition fast allen Vorrednern widersprechen:
Damast für 100 Euro? Finger weg! Wenn Damast, dann was vom Rainer oder in ähnlicher Qualität. Das kostet aber mehr.
Die Messer von Rainer sind hübsch, haben aber sonst keine Vorteile gegenüber normaler Handelsware.

Dreilagig? Okay, siehe Tosa Hocho
Tosa ist sicherlich nicht der Weisheit letzter Schluss. Für oft gequälte Arbeitsmesser? Ja. Sonst eher ein Messer mit dünnerer Geometrie.

Ein Santoku ist für den Anfang gut. Du wirst dann schnell merken, dass Dir noch ein kleineres und größeres Messer fehlen
Hierfür fehlt mir jede bestätigende Erfahrung. Ich kenne eine Menge Leute, die mit einem Santoku super hinkommen und außer einem Zubereitungsmesser nichts anderes brauchen. Eigentlich ist mir der von dir beschriebene Fall im Gegenteil noch nie untergekommen.

Für dich wären bestimmt auch die Messer der Marke Globel interessant. Gute Mittelklasse. Kann man mMn nichts mit falsch machen.
Bei Global bezahlt man gut für den Namen mit. Es gibt so viel besseres für das viele Geld.

Dann lass lieber die Kirche im Dorf und fange mit einem guten 50-Euro-Messer an!
Dafür bekommst Du schon sehr gute Gebrauchsmesser aus Deutschland und kannst Dich im nächsten Schritt immer noch steigern.
Auch da gibt's von mir ein großes Veto. Lieber jetzt 50 (oder ganz wild: sogar 100) Euro mehr auf den Tisch legen und dafür die nächsten dreißig Jahre was haben. Gibt nichts schlimmeres, als doppelt kaufen zu müssen, entweder weil man praktisch unzufrieden ist oder weil der kleine Mann im Kopf sitzt und sagt, dass man was besseres braucht.

An den Threadersteller: Es wäre wichtig zu wissen, ob Du ein japanisches oder europäisches Santoku haben möchtest. Die Unterschiede findest Du in der Einleitung dieses Artikels. Wichtig vor allem auch: Darf es Carbonstahl sein?
Wenn wir die Antworten haben, können wir loslegen.
 
@Mr. Pink: Findest du? Ich finde die Messer eigentlich vergleichsweise günstig. Ein sehr gutes ca. 20cm-Kochmesser bekommt man schon im 50-100€-Bereich. Qualität hat halt auch seinen Preis. Man darf nicht nach auf Zahlen auf dem Papier gehen sondern muss auch zB Verarbeitung, Garantie/Service berücksichtigen.
 
Auch da gibt's von mir ein großes Veto. Lieber jetzt 50 (oder ganz wild: sogar 100) Euro mehr auf den Tisch legen und dafür die nächsten dreißig Jahre was haben. Gibt nichts schlimmeres, als doppelt kaufen zu müssen, entweder weil man praktisch unzufrieden ist oder weil der kleine Mann im Kopf sitzt und sagt, dass man was besseres braucht.

An den Threadersteller: Es wäre wichtig zu wissen, ob Du ein japanisches oder europäisches Santoku haben möchtest. Die Unterschiede findest Du in der Einleitung dieses Artikels. Wichtig vor allem auch: Darf es Carbonstahl sein?
Wenn wir die Antworten haben, können wir loslegen.

Und gleich noch ein Veto von mir hinterher. Es stimmt zwar, dass es besser ist lieber einmal tiefer in die Tasche zu greifen, als zweimal. Allerdings sollte man sich da erst einmal über die Klingenform im klaren sein. Jetzt ein teures Messer zu kaufen um dann festzustellen, dass man mit einer anderen Klingenform besser zurecht komm ist dann noch einiges teurer.

Wir haben uns letztens auch ein Santoku (20€ aus der Metro zum versuchen) gekauft und dann festgestellt, dass uns die europäische Klingenform unseres 6 Jahre alten 20€ Ikea-Messers besser gefällt.
Das Ikea-Messer war unser Studentenmesser, es gibt zwar Pläne es zu ersetzen, aber durch vernünftige Pflege besteht noch kein bedarf, zumal ich es irgendwie sehr lieb gewonnen habe :helm:

@manu92: Vielleicht solltest du mal sagen, was ihr momentan für Messer habt. dann könnte man vielleicht besser sagen/vorschlagen womit du aufsteigen könntest.

MfG Sven
 
Dieses ist mein Lieblingsmesser, drauf steht:
Rösle / Molybdänstahl geschmiedet / Solingen / 96318

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Das Burgvogel Santoku natura linie ist doch voll in Ordnung und kostet hier auch bloß 50€ und keine 70€. Wenn dann der kleine Mann im Ohr sich meldet, dann ist es der Messervirus, aber nicht die Notwendigkeit. Dann sollte man aber warten bis der Virus ausbricht und ihn nicht noch vor der Zeit ausbrechen lassen. Wenn der Messervirus nämlich mal ausgebrochen ist, dann wird er auch nicht durch ein 150 oder 200€ Messer geheilt.
 
@ Mr. Pink:

Ich bin von deinem Link schockiert, mein Vertrauen in Zwilling ist erschüttert.
Da muss dann doch was anderes zum Geburtstag her :hammer:

MfG Sven
 
Ja, über die Klingenform und die geplante Schneidtechnik sollte man sich schon im Klaren sein... Dann gilt allerdings wie oben geschrieben.

Hallo Mr. Pink,

Wie soll sich denn ein Neuling klar über seine geplante Schneidtechnik sein?

Ich mag Deine fachlich exzellenten Posts und Kommentare. Aber manchmal frage ich mich, ob sie dazu führen, dass der Fragende oder Mitleser sich wie geplant ein Messer kauft, oder so verwirrt ist, das er nichts kauft, und dadurch nicht weiterkommt.

Guck Dir mal die Entwicklung dieses Themas an. Manu ist jetzt noch unsicherer als am Anfang und hat sich ein Messer für 9 Euro statt ein richtiges geholt, und Sven ist erschüttert.

Ich versuch nochmal meine Erfahrung zusammenzufassen:
Man kriegt für 50 Euro schon gute Messer. Einem Neuling oder jemandem mit wenig Erfahrung würde ich erst zu einem Messer dieser Preisklasse raten, als zu einem deutlich teureren Exemplar. Zum einen zum Schneiden lernen oder sich über die Scheidtechnik klar zu werden, und zum anderen zum Schleifen Üben.

Was meinst Du? :anstoßen:

Liebe Grüße
Schlichi
 
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