• Du musst dich registrieren, bevor du Beiträge verfassen kannst. Klicke auf Jetzt registrieren!, um den Registrierungsprozess zu starten. Registrierte User surfen werbefrei, können Suchen durchführen und sehen die volle Darstellung des Forums mit vielen anderen Unterforen!!!

Besuch bei Ikea

danke für die ausführliche Antwort. Ich hab mich mittlerweile dann doch umorientiert und gestern Messer von Tosa Hocho bestellt.

Ich denke, das war eine gute Entscheidung.
50€ sind nun nicht mehr so furchtbar wenig für ein Messer. Ich persönlich würde da noch zehn oder zwanzig drauf legen, da gibt es dann schöne Messer aus Solingen oder aber schon ein richtig gutes Santoku von Watanabe. :biggrinsanta:
 
Ich denke, das war eine gute Entscheidung.
50€ sind nun nicht mehr so furchtbar wenig für ein Messer. Ich persönlich würde da noch zehn oder zwanzig drauf legen, da gibt es dann schöne Messer aus Solingen oder aber schon ein richtig gutes Santoku von Watanabe. :biggrinsanta:

Hallo Mr. Pink,


wahrscheinlich hast Du Recht.
Trotzdem möchte ich zu Deiner Aussage meinen Senf dazugeben.

Gusa hatte sich anfangs für das "Flaggschiff der Küchendolche" aus dem Hause IKEA interessiert sich dann auf ein japanisches Messer umorientiert.
Das ist ein Unterschied wie Tag und Nacht.

Versteh' mich nicht falsch, ich hasse IKEA, in dem Laden bekomme ich regelmässig Anfälle weil ich dort nicht so einkaufen kann, wie es der Natur des Mannes entspricht.

Reingehen, das nehmen was ich brauche, bezahlen, rausgehen.

Stattdessen bin ich gezwungen sämtliche Abteilungen voller Presspappe und Sperrholz zu durchqueren bis ich dann zu den wenigen nützlichen Dingen vorgedrungen bin, die man hier z.B. in der Küchenabteilung finden kann.

Das schwedische Küchenmesser ist ein Gebrauchsgegenstand und ungefähr so exotisch/erotisch wie ein Volvo Kombi.
Funktioniert aber auch so, unauffällig, unproblematisch, zuverlässig.
So etwas brauchte ich und habe es bei IKEA gefunden.

Das heisst nicht, daß ich nicht auch an Qualität aus Solingen oder Exotik aus Japan interessiert bin.
So etwas schafft man sich an, legt es in eine Schublade (sollte man jedenfalls) und freut sich über die Handwerkskunst des Schmieds sowie die überragende Schärfe.

Alltagstauglich ist so ein Messer zumindest in meiner Küche nicht.


:prost:

Gruß, Richie
 
Hallo Mr. Pink,



Versteh' mich nicht falsch, ich hasse IKEA, in dem Laden bekomme ich regelmässig Anfälle weil ich dort nicht so einkaufen kann, wie es der Natur des Mannes entspricht.

Reingehen, das nehmen was ich brauche, bezahlen, rausgehen.

:prost:

Gruß, Richie

ach was,
wenn man oft bei Ikea ist, kommt das der Natur des Mannes voll entgegen: man kennt sämtliche Abkürzungen und Schleichwege und hat stets das recht überschaubare Sortiment im Kopf. Ich hasse es, in so ein riesen Möbelhaus zu gehen wo es Möbel sortiert nach Hersteller gibt. Da kann man dann ganze Wochenenden zubringen und findet erst nix. Bei Ikea gehst rein, schaust dir an was du brauchts und gehts wieder.

Zur Zeit ist ein billig-Edelstahlmesser mein Liebling. Mit einem Schleifstein auf Schärfe gebracht ist es mir lieber als das vergleichsweise teure Zwilling-Santoku. Okay, nachschärfen muss man es öfters, aber der Ikea-Schleifstein taugt dafür ganz gut.

Grüße
 
Ich habe mir vor einiger Zeit das Messerset von Tupperware gegönnt und bin echt super zufrieden.:grin:
Klar sind sie preislich nicht die günstigsten, aber man bekommt gute Garantie dafür

hier
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Mr. Pink,


wahrscheinlich hast Du Recht.
Trotzdem möchte ich zu Deiner Aussage meinen Senf dazugeben.

Gusa hatte sich anfangs für das "Flaggschiff der Küchendolche" aus dem Hause IKEA interessiert sich dann auf ein japanisches Messer umorientiert.
Das ist ein Unterschied wie Tag und Nacht.

...

Das schwedische Küchenmesser ist ein Gebrauchsgegenstand und ungefähr so exotisch/erotisch wie ein Volvo Kombi.
Funktioniert aber auch so, unauffällig, unproblematisch, zuverlässig.
So etwas brauchte ich und habe es bei IKEA gefunden.

Das heisst nicht, daß ich nicht auch an Qualität aus Solingen oder Exotik aus Japan interessiert bin.
So etwas schafft man sich an, legt es in eine Schublade (sollte man jedenfalls) und freut sich über die Handwerkskunst des Schmieds sowie die überragende Schärfe.

Alltagstauglich ist so ein Messer zumindest in meiner Küche nicht.


:prost:

Gruß, Richie

Ich kann mir schon vorstellen, dass Manche Messer im Verwandschaftsgrad eher dem Hammer als der Präzisionsmessuhr nahe sehen :grin:
Hat auch durchaus seine Berechtigung.
Die Ikeadinger sind mit großer Sicherheit eh nur stauchgeschmiedet, ob da jetzt nen Kropf dran baumelt, macht keinen so großen Unterschied mehr für die Klinge, würd ich mal ausm Bauch raus sagen. Ich würde deshalb eher zu einem gestanzten Victorinox greifen, wenn ich vor der Wahl stünde. :ballaballa:
 
Ich kann mir schon vorstellen, dass Manche Messer im Verwandschaftsgrad eher dem Hammer als der Präzisionsmessuhr nahe sehen :grin:
Hat auch durchaus seine Berechtigung.
Die Ikeadinger sind mit großer Sicherheit eh nur stauchgeschmiedet, ob da jetzt nen Kropf dran baumelt, macht keinen so großen Unterschied mehr für die Klinge, würd ich mal ausm Bauch raus sagen. Ich würde deshalb eher zu einem gestanzten Victorinox greifen, wenn ich vor der Wahl stünde. :ballaballa:

:muhahaha:, schön geschrieben, so bekommt auch die Signatur Sinn.:lolaway:

Die Passage mit dem Kropf, der an der Klinge baumelt hab' ich aber jetzt nicht verstanden, es sei denn, sie wäre beleidigend gemeint...

Unser japanisches Messer war sehr schnell kaputt und das war für mich ernüchternd.


Gruß, Richie
 
Ich könnte vermutlich nicht mal mehr vernünftig schreiben, wenn ich wollte... Ich leide gerade an akutem Bahlsen-Syndrom: Nur weichen Keks inner Birne. :biggrinsanta:

Ähhhh ja. Wo war ich? Ach ja...
Schauen wir uns mal die Unterschiede zwischen Stanzen und Schmieden an. Beim Stanzen wird ein Rohling aus einem Blech herausgepresst und dann runtergeschliffen. Beim Gesenkschmieden wird ein Stück Stahl genommen und mittels Krach-Bumm-Prinzip in eine Negativform .. gebeten. Dann wird der Quark außen drummerumme abgestanzt und das Ding geschliffen. Schmieden ist gut für die Klinge, da das Gefüge verfeinert wird. Erkennen kann man diese Messer daran, dass hinten ein Kropf dran ist, also ein Metallstück, das ein ausgestanztes Blechteil nicht haben kann. Jetzt war das für hundert Jahre schön so, bis in unserer tollen durchmarkt-anal-ysierten Welt jemand auf den Trichter gekommen ist, dass "geschmiedet" ein Prädikat und mit Qualitätsvorstellung verbunden ist. Also wird jetzt ein Blechstück ausgestanzt, ein kurzer Teil der Klinge erhitzt und zu einem Kropf zusammengestaucht. Fertig ist ein Messer, das nicht besser ist als die Gestanzen, dafür aber geschmiedet aussieht und dieses Prädikat auch tragen darf - für viel weniger Produktionskosten. Es ist jetzt nicht so, als ob das nur im Niedrigpreissegment so wäre - Wüsthof und Zwilling gehen z.B. auch so vor.

Das ist der Grund, warum ich ein gestanztes Victorinox einem geschmiedeten Ikeamesser jederzeit vorziehen würde.

Und zu dem Japanmesser: Kommt drauf an, was es war und wie Du es behandelt hast. Einige sind einfach Müll. Aber ein gutes Japanmesser ist nun mal eine andere Konstruktion, wesentlich härter, dafür auch sensibler. Auf Glas, Stein, Knochen und Gefrorenem schneiden, die Klinge verkanten, auf die Platte hauen, fallen lassen oder übers Brett ziehen wird da gerne mal mit Ausbrüchen quittiert. Dafür sind die erreichbaren Schärfegrade erheblich höher.
 
Ich leide gerade an akutem Bahlsen-Syndrom: Nur weichen Keks inner Birne. :biggrinsanta:

Hmm, es gibt sicher Leute, die Dir da professionell helfen können.:ballaballa:

Ist ja nicht so weit von Münster bis zum diesjährigen OT, vielleicht bist Du ja bis dahin geheilt und wir besprechen das Ganze dann bei einem Bierchen.

Die Ikea-Messer habe ich mir zugelegt, nachdem ich mich ca. ein halbes Jahr in das Messerforum eingelesen habe.
Ich brauchte ein Messer, mit dem man z.B. auch mal Sowas machen kann :

P1010009.jpg


Unser japanisches Messer ist auf dem Bild zu sehen und bei der Aktion nicht kaputt gegangen. Es ist dieses hier :

Tadafusa Hocho | DICK GmbH - Fine Tools

Selbst nach diversen Materialausbrüchen ist es immer noch das Lieblingsmesser meiner Frau.
Ich mag's nicht mehr ansehen, irgendwann werde ich mir wohl so ein Bunkaboocho kaufen und es unter Verschluss halten.
 
Zurück
Oben Unten