Warum ist es eigentlich heute nicht mehr möglich sich zivilisiert zu unterhalten, auch wenn man anderer Meinung ist?
Ich kann mich noch gut an die Waldsterben Diskussion in meiner Jugend erinnern, wo es hieß: In 10 Jahren gibt es keine Wälder mehr.
Das ist jetzt bestimmt 40 Jahre her, gibt es noch Wälder? Ja gibt es.
Die Probleme mit Wäldern sind auch nicht der Klimawandel, sondern die Monokulturen.
Wurde an dem Thema was gemacht? Ich vermute nicht genug.
Ich bezweifle NICHT, dass der menschengemachte co2-Eintrag und der Verbrauch von Kohlenwasserstoffen zum verbrennen, ein Problem ist, da man Öl und Gas ja auch für viele andere Dinge wie die Kunststoffherstellung braucht und man was dagegen tun muss. Und der massive CO2 Eintrag in die Atmosphäre kann nicht gut sein.
Aber die Intensität der Diskussion und die Überheblichkeit derer, die diese Argumente vertreten, ist schon manchmal krass, vor allem wenn man sich die reale Politik anschaut.
Wenn dann beispielsweise auf Elektroautos gesetzt werden soll, während wir die Atomkraftwerke abschalten und die Elektroautos so produziert werden, damit sie möglichst nicht lange halten, wie auch der Rest vieler Produkte, vom Handy, über Elektrogeräte, Waschmaschinen, bis hin zu sogar Häusern.
Wenn man bedenkt dass diese Niedrigenergiesparhäuser auf 50 Jahre gerechnet sind und einen riesen Dreck beim Abriss produzieren und mein Fachwerkhaus inzwischen über 300 Jahre alt ist und bei Pflege auch noch mal 700 Jahre hält, muss man sich fragen, ob da in unserer Politik nicht gravierend was schief läuft.
Man darf demzufolge durchaus auch eine kritische Haltung dem ganzen Thema gegenüber haben, ohne sich direkt unterstellen zu lassen, dass man die Schule übersprungen hat...
Finde ich keine schöne Art...