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borgie's Chilis 2011

borgie

Grillkönig
Hallo Chiligärtner! In der Hoffnung das der Holzterrassenausbau noch bis mitte Mai gelingt und damit der Platz für den diesjährigen Garagendach-Chilianbau geschaffen ist, wurden wieder ein paar Samen in Seramis gebettet. Rocoto und Scotch Bonnet mitte Januar, die anderen ca. 2 Wochen später.
Erstes Vereinzeln am 28. 02.

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Am 09.03. folgten die Nachzügler

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Stand heute, 26.03.

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In den beiden größeren Töpfen sind Habaneros. Die Samen sind erst im Sommer gesäät worden. Sie verblieben in den relativ kleinen Pflanzbehältern zum Überwintern in meinem Zimmer. Vielleicht treiben die beiden neu aus und können in größere Pötte umgetopft werden. Leider gab es zum Ende der letzten Saison einen extremen Befall mit Blattläusen. Die Minihabbis hatten fast alle Blätter verloren, die Verbleibenden sehen recht krüppelig aus. Na ja, vielleicht wird es noch was...
Nachdem sich in den Töpfen draussen noch Trauermücken eingenistet hatten, wurde das Problem mit einer 1 - 2 cm Schicht Seramis auf der Erde beseitigt. Da kommen keine Viecher mehr rein oder raus. Funktioniert wunderbar ohne viel Aufwand und Chemie.
Die Sonne wird erst im April über den Hügel hinter unserem Haus steigen;bis dahin brauch ich noch die 865er LSR's.
Ich wünsch euch allen eine ertragreiche und Schädlingsfreie Saison 2011!

:anstoßen:
 

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Sehen gut aus Deine neuen Pflanzen!

Und wgegen der Habbi, die treibt bestimmt noch ohne Ende nach.
Hatte auch eine Überwintert, da war blos noch ein c.a 15 cm großer Stengel geblieben und die geht ab wie Luzie!:grin:

Grüße
 
So, nach 2 Wochen ein kleines update von mir. Glücklicherweise steht die Sonne mittlerweile so hoch das sie über die Hindernisse am Hügel hinwegscheint und, wenigstens für 2 Stunden, in die Fenster strahlt. Die Wirkung auf die Pflänzchen ist enorm. Das volle Lichtspektrum und die Wärme wirken Wunder. Am WE standen die Kleinen das erste Mal draussen. 2 Stunden Morgensonne, danach schattig damit sie nicht verbrennen. Es geht voran...
Die überwinterten Mini-Habbi's wollten nicht so recht austreiben. Erst nachdem ich ca. 50% der alten Blätter abgeknipst hatte gab es einen schönen Neuaustrieb.

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Hast du Löcher in den Plastebechern oder wie verhinderst du Staunässe?
Muss demnächst pikieren und bin mir noch nicht so sicher worein un wie!

Danke!
 
Ich hab so 5-6 Becher ineinander gesteckt, Öffnung nach unten und Boden nach oben. Das ist ein einigermaßen stabiles Türmchen. Dann mit einem scharfen Holzbohrer (der hat in der Mitte eine hervorstehende kleine Spitze, ähnlich einer Nadel) 4 Löcher a 6mm gebohrt. So ist das ist einfacher weil ineinandergesteckt ist es nicht so labberig zum Bohren.
Die Becher stehen auf Styroporplatten die in einer billigen Plastikbox vom "Biber" liegen. Am Besten reihum einmal einen kleinen Schluck Wasser in die Becher giessen. Nach einem Moment ist das Wasser von der trockenen Oberfläche aufgenommen worden.( Danach ist die Erde aufnahmefähiger und das Wasser fließt nicht nur von der trockenen Oberfläche an der Seite in den Spalt zwischen Erde und Becherwand nach unten ab.) Danach richtig giessen... der Überschuss läuft über das Styropor in die Box. Dort verdunstet es und erzeugt noch eine leicht feuchte Atmosphäre in diesem Bereich.
Aus Platzmangel wurde erst in die 0,2l Becher pikiert. Nach einer Weile kann man die Pflanzen mit verkrüppelten Blättern aussondern, oder die, die wegen Wurzelverlust beim Pikieren eingehen oder nicht mehr wachsen wollen.
Danach bekommen GöGaEltern einen Teil der Pflänzchen, der Rest ist für mich.
Umsetzen in 10cm Töpfe, zum Auswildern in 10 - 15 Liter Gefäße.

Wenn du Platz hast würde ich direkt in 500ml Jogurtbecher oä. pikieren!
Von 0,2l in 0,5l umtopfen ist wegen dem geringen Volumenunterschied sehr fummelig... und die Höhe der 0,2 und 0,5 ist fast identisch.

:prost:
 
Ach ja, das "wie"...
Ich mache es nach der Seramis Methode. Die Keimlinge bilden eine lange (!) Hauptwurzel und viele, sehr feine Nebenwurzeln. Ist das erste echte Blattpaar bei den letzten Keimlingen da ( auch wenn die Anderen in dem Topf schon weiter sind) schütte ich den Topf vorsichtig, seitlich haltend, auf eine Plastiktüte aus. Ebenso vorsichtig die Keimlinge und die Seramiskörner voneinander trennen. Hat sich eine Wurzel mit einem Körnchen verbunden, bitte dranlassen, das hat einen Vorteil!

Pflanztöpfe mit Erde füllen - immer ein bisschen, dann leicht andrücken. So entstehen keine Hohlräume. Bis ca. 1 cm vor der Oberkante des Pflanzgefäßes auffüllen. Mit dem Pikierstab ein Loch in die Mitte des Topfes in die Erde stechen... oder einen dicken Kreuzschraubendreher in die Mitte einstechen und durch kreisförmige Bewegung ein konisches Loch erzeugen :grin:
Ein Pflänzchen in das Loch stecken, bis knapp (1 cm) unterhalb der Keimblätter. Sind Seramiskörnchen an den Wurzeln, zieht das Eigengewicht die Wurzeln runter. Wenn nicht, vorsichtig mit einem glatten, dünnem Gegenstand in das Loch schieben. (Kugelschreibermine?) Bei einem hölzernen Schaschlikspiess verfangen sich manchmal die dünnen Wurzeln und reissen ab.
Mit den Fingern vom Becherand zur Mitte hin das Loch zuschieben, leicht andrücken. Evtl. erst mit dem glatten, dünnen Gegenstand mit etwas Erde das Loch in der Tiefe zuschieben.
Vorteil Seramis zu Erde: manchmal sind viele der dünnen Wurzeln in einem massiven Erdklumpen. Durch das Gewicht des Klumpens reissen die feinen Wurzeln beim Trennen der Keimlinge ab. Je nach Verlust der Wurzelmasse bedeutet das Totalausfall oder Wachstumsstilltand für längere Zeit bis die Wurzeln nachgebildet werden können.
Je sorgsamer pikiert wird, je größer ist der Erfolg.
Danach gut angiessen! Bei den zarten Pflanzen mit reichlich Wasser und wenig Druck alles gut durchnässen. Hohlräume schwemmen zu, der Kontakt Wurzel-Substrat wird wieder hergestellt.
Pikieren bedeutet Stress für die Pflanze... das diese für eine gewisse Zeit die Blätter hängen lässt ist normal. Nach spätestens 2 Tagen sollten sich die Blätter wieder aufgerichtet haben. Ein Wachstumsstillstand für kurze Zeit ist auch normal. Feine Wurzeln werden nachgebildet. Nachdem die Pflanze merkt, das mehr Platz und Nährstoffe zur Verfügung stehen, geht es auch Oberirdisch weiter.
 
Da spricht nichts gegen. Im Gegenteil! Sobald die Pflanze mit ihren Wurzeln keine räumlichen Einschränkungen "fühlt", wird ihr oberirdisches Wachstum artgerecht ausfallen. Wenig Platz und/oder wenig Nährstoffe führen zu einem Bonsai :grin:
Das Verhältnis von Licht und Temperatur müssen natürlich auch stimmen. Wenn du den Platz, das Licht und die Temp hast, pikiere direkt in die 10 Liter Kübel. Kein Stress für dich und die Pflanze beim Umtopfen.
Es ist meist ein Platzproblem... große Kübel auf der sonnigen Fensterbank unterbringen braucht eine große Fensterbank am großen Fenster.

:prost:
 
Update vom 29. 04.
In dieser Woche ist die Holzbeplankung des Garagendaches fertiggeworden. Wurde höchste Zeit, denn die Pflänzchen entwickelten sich in den Becherchen nicht mehr weiter. Konnte wegen meiner Arbeit leider auch nicht die Kleinen täglich in die Sonne tragen :mad:
Heute war es möglich etwas früher von der Arbeit zu verschwinden und es gab nur hin und wieder etwas Regen. Das Trampolin für klein WuKi steht, das Foliengewächshaus ebenfalls - nun noch Umtopfen...

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Danach alle Pötte ins Häuschen schleppen....

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Passt doch prima

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Die Habbis vom letzen Jahr. Die Hintere treibt gut aus, die vorne im Bild musste ich wegen starker Vertrocknung massiv beschneiden. Ob das noch wird?

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Die Cayenne sind, wie in den letzten beiden Jahren, in Führung. Einfache und recht anspruchslose Pflanze. Danach kommen die Blockpaprikas aus dem Supermarkt. Die beiden Sorten entwickeln sich recht schnell.

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Obwohl alle Chilis die gleiche Menge Sonnenlicht bekommen haben zeigen nur die Scotch Bonnet und die Rocoto einen Sonnenbrand, zu erkennen an den hellen Stellen an den Blättern wo das Blattgrün durch UV-Licht zerstört wurde. Vielleicht liegt es an den dickeren Blättern die mehr Licht absorbieren können?

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Ab jetzt die Wettervorhersage im Auge behalten. Sollte es wieder Frosten, müssen die Töpfe in Sicherheit gebracht werden...
Hoffentlich wird es nicht so kalt und nass wie letztes Jahr!
 

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@weinboerg
Wenn zuviel Blattgrün am Blatt zerstört ist wird das Blatt welk und absterben. Die Blätter sind der Motor. Blattgrün macht aus dem Sonnenlicht die Energie zur Entwicklung, das Blatt nimmt CO2 auf. C (Kohlenstoff) wird als "Nahrung" verwendet, O (also Sauerstoff) wird zurückgegeben. Kleinere Stellen an den Blättern sind nicht so tragisch. Schlimm ist nur wenn es einen großen Teil aller Blätter erwischt hat. Schlimmstenfalls geht die Pflanze ein, im günstigsten Fall gibt es einen Wachstumsstillstand - das verbleibende Blattgrün hält die Pflanze solange auf Sparkurs bis neue Blätter die zerstörte Blattmasse ersetzt. Könnte einen Zeitverlust in der Entwicklung von ein paar Wochen bedeuten.
Besonders moderne Fensterscheiben filtern die UV-Strahlen zum Teil aus. Selbst Pflanzen die im Zimmer schon an Sonnenlicht gewöhnt sind bekommen einen Sonnenbrand im Freien. Der UV Schutz in den Pflanzenteilen muß sich erst durch Sonneneinstrahlung entwickeln. Entweder durch transportieren der Töpfe in die Morgensonne, dann wieder in den Schatten, oder einen Standort wählen der morgens in der Sonne liegt, danach im Schatten. Wichtig ist das über den Pflanzen freier Himmel ist, d.h. was den Schatten spendet sollte neben den Pflanzen sein, nicht darüber.
Wegen der Sonne solltest du Pflanzen nur morgens oder abends giessen. Wassertropfen auf der Pflanze wirken wie Brenngläser. Selbst Gewächse mit entwickeltem UV-Schutz verbrennen dort wo die Wassertropfen waren. Das gibt kleine, runde weiße Stellen. Wenn möglich also nur direkt unten die Erde wässern.
Letztendlich ist ein Sonnenbrand für ein Lebewesen (ob Mensch, Tier oder Pflanze) immer schädlich... hängt von der Stärke ab und wieviel der
Oberfläche betroffen ist. Geht von unangenehm bis tödlich.
Ich hoffe bei deinen Pflanzen ist es nur unangenehm!

:prost:
 
bei mir ist es leider umgekehrt.

Die Temperaturen der vorletzten Nacht haben fast alle Blätter angefranzt und an den Enden bräunlich-zerfeztzt aussehen lassen. Nun habe ich erstmal die Pflänzchen in den Schuppen geordert, um diese weg aus dem frischen Nordseewind zu nehmen.

Ich hoffe die Chilies erholen sich wieder .... ich bezweifel es aber ...
 
Nach längerer Zeit wieder mal ein paar Bilder zum Wachstumsfortschritt der Chilis. Die müssen demnächst in die 10 Liter Pötte. Einige haben schon Blüten, andere wollen noch nicht so recht...

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So, mal wieder ein Update. Letztes WE wurden die Pflanzen in ihre Kübel umgetopft. Ein paar auf das kleine Vordach, die meisten auf das, nun frisch beplankte, Garagendach. Die letzten 3 auf die Terrasse neben 3 Tomaten und dem Erdbeerpflanzsack. Im Vergleich zum Vorjahr liege ich ca. 5 Wochen zurück.
Und dann habe ich noch vergessen Physalis vorzuziehen... :x

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Während einer kleinen Pause bei der Gartenarbeit bemerkte ich einen heimlichen Beobachter. Das Mini-Futterhäuschen auf den Pflanzsteinen wird nicht nur von den Vögeln besucht. Hatte den Fotoapperat gerade in der Hand, deshalb gelang mir dieses Bild aus ca. 1,5 Metern Entfernung. Ist zwar ein wenig OT, gehört aber schliesslich auch zu Natur und Garten :sonne:

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3 Wochen sind vergangen, wie schaut es jetzt aus? Ein paar neue Bilder
für euch vom Garagendach aus dem Ruhrgebiet:

So haben sich die Pflanzen entwickelt

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Etwas näher ran

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Die Chilis auf dem Vordach gedeihen ebenfalls gut

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Was den Pflanzen allerdings zu schaffen macht sind plötzliche
Starkregenschauer und Gewitter mit Hagel :x
Danach liegen leider viele Blüten abgerissen in den Töpfen.
 

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So wirklich viel hat sich bei dem Mist-wetter nicht getan.
Morgens um 9 Grad... brrrr, die 2 Tage Affenhitze haben
es auch nicht gebracht. Cayenne, Ziegenhorn und Pepperoni
hängen zahlreich an den Pflanzen. Blockpaprika, Sib. Hauspaprika,
Jalas sind noch rar, von Rocoto, Habbi und Scotch Bonnet sehe
ich jeweils nur eine Frucht. Hier die Bilder die ich heute
morgen gemacht habe:

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