Irgendwie findet man dazu gar nix

Das Rezept hab ich heim googeln auch gefunden

Hier n Bild vom Schwamm, da sieht man den Unterschied den ich meine.
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Quelle:
www.schwamm.com
Schwamm ist ein gräßlicher Industriefleischwurstpanschanrührer, alles schmeckt gleich, genau der Grund, warum ich angefangen habe, meine Wurst selber zu machen. Nur in Momenten allerhöchster Not besorge ich mir dort die Grundstoffe. Ehrlich, da muß die Not sehr groß sein.
Aber es ist schon richtig, was das Hinkelsbein sagt. Man erkennt klar den optischen Unterschied.
Boudin, oder auch Budäng vom gemeinen Saarländer genannt, ist in Frankreich glaube ich sowas wie ein Kulturgut. Jede Region macht sie anders.
Alles was wir hier bisher an Rezepten zu lesen bekommen haben, weicht ja ziemlich von dem ab, was mir der alte Bitcherländer Metzger erzählt hat.
Der nimmt 50% Fleisch, 20% Blut und 30% Schwarte. Allein durch die 30% Schwarte hat die Wurst im kalten Zustand eine sehr konsistente Form. Kannste aufschneiden und auf´s Brot legen. Nur zum Vergleich, wenn ich Blutwurst mache, nehme ich je ein Fünftel Schwarte und Blut.
Bei dem Rezept aus den Pyrenäen nimmt der ja Kopffleisch, was ja wieder in Richtung Schwartenanteil geht. Fällt mir so auf.
Ich werde das auf jeden Fall so ausprobieren, wie ich es eingangs beschrieben hab. Berichte dann.
Grundsätzlich scheint mir Boudin quasi eine Resteverwertung aus früheren Zeiten zu sein. Oftmals ja nur mit Blut und ein paar "bindenden" Zugaben, ohne Fleischanteil. Nannte man sowas nicht auch mal "Armeleuteessen"? Hab ich nicht auch schon irgendwo mal Rezepte aus dem Norden der Bunten Republik gelesen, wo da noch Grütze reinkommt?
Ich mach gleich die Wildsau vom Sonntag klein, je nach dem wie das unter dem Pelz aussieht, werde ich die Rippen ziehen und das nehmen, was man bei der rosa Sau gemeinhin den Schweinebauch nennt. Blut besorge ich mir beim Biometzger von der Lebenshilfe, Schwarte hab ich noch von denen.....