• Du musst dich registrieren, bevor du Beiträge verfassen kannst. Klicke auf Jetzt registrieren!, um den Registrierungsprozess zu starten. Registrierte User surfen werbefrei, können Suchen durchführen und sehen die volle Darstellung des Forums mit vielen anderen Unterforen!!!

Burger auf dem Gasgrill (E210)

ElRolfo

Militanter Veganer
Guten Morgen,

nachdem meine ersten Grillversuche mit "Fertigware" (Neonhühner von "Feinkost Albrecht" und diverse Würstchen) erfolgreich verliefen möchte ich am Sonntag Burger und Maiskolben grillen. Es werden 12cm-Burger mit ca. 2 cm Dicke - und beides (Burger und Mais) ist bei mir eine Premiere.

Was mit allerdings fehlt ist jegliche Erfahrung wie ich das möglichst ohne "Verluste" (Fehlgrillungen) hinbekommen kann und hoffe auf Euer Know-How.

Darf ich daher an dieser Stelle ein paar Fragen loswerden?

* Ich habe neben dem normalen Grill auch die Gußplatte auf dem Grill. Soll ich die Burger auf der Platte oder auf dem normalen Grill garen?
* Direkt oder indirekt Grillen?
* Deckel zu oder auf?
* Und ... wie lange bei welcher Temperatur? Die Burger sollen "well done" werden ...
* Die selben Fragen stelle ich mir und euch auch zum Thema "Maiskolben" ...

Jeder Profi hat irgendwann mal angefangen ... ich bin halt noch ein Rooky.

Auf Hinweise die zu einer erfolgreichen Grillung führen freue ich mich sehr!!

Viele Grüße
Rolf
 
Servus Rolf,

ich kann dir zwar keine konkreten Tipps zum Gasgrill geben - aber vlt. helfen dir generelle Tipps:

1) Maiskolben:

Hier verwende ich meist bereits vorgekochte Kolben (entweder selber kochen oder halt Convinience Produkte). Die kann man direkt auf den Grill packen - leicht Farbe annehmen lassen (das geht schnell) und dann auf den Teller.

Viele packen die auch in Alufolie und machen die dann quasi nur noch warm.

Bei firschen Kolben würde ich die ebenfalls in Folie einpacken. Etwas Wasser, Salz und Butter rein und das ganze dann halt entsprechend lange garen. Dauert mir aber meist zu lange. Daher koche ich die Kolben vor.

2) Burger:

Wichtig zu wissen - reden wir von TK Patties oder frischen? Bei TK ist es egal.... bei Frischen kann es passieren, dass die am Rost ankleben. Daher verwende ich für Burger auch keine Zange, sondern nen flachen Wender. Kannst dann auf dem Rost oder auf der Platte machen. Platte geht dann wohl einfacher. Aber steht auf der Glussplatte dann nicht das Fett wie in ner Pfanne?

LG
Sascha
 
* ob Gussplatte oder Grill ist persönliche Geschmackssache, finde ich, die Gussplatte macht mehr Röstaromen auf der Oberfläche, am Grill gehts aber genauso,
* direkt angrillen, indirekt nachziehen,
* Deckel zu
* nachdem sie "well-done" sein sollen, spielt das eine Rolle ??? drauflassen und irgendwann mal runternehmen :D :D
nunja, wennst sie bei 170° scharf angrillst und dann gute 10 min ziehen lässt, sind sie (je nach Größe/Dicke) ziemlich sicher well-done ...

:weizen:
 
Danke.

Die Patties will ich selber machen, gibt ja viele interessante Rezepte.

Dann werde ich die mal auf der Platte anbrutzeln (und ernenne hiermit die Gußplatte zur "direkten Zone" für diese Aktion). Den Grillrost lasse ich dann unbeheizt und ziehe sie dort gar.
Das mit dem "well done" ist wegen meiner Frau. Ich denke, wenn ich mit dem Grill irgendwann mal gut umgehen kann und sie Vertrauen faßt kann man da auch mutiger ran und saftige Patties machen.

Daß man den Mais vorkochen sollte oder vorgekochten kaufen sollte habe ich schon gelesen; ich würde mir fürs erste vorgekochten kaufen. Evtl. mache ich mir noch eine Gewürzbutter und lasse sie damit durchziehen.
 
Danke.

Die Patties will ich selber machen, gibt ja viele interessante Rezepte.

Dann werde ich die mal auf der Platte anbrutzeln (und ernenne hiermit die Gußplatte zur "direkten Zone" für diese Aktion). Den Grillrost lasse ich dann unbeheizt und ziehe sie dort gar.
Das mit dem "well done" ist wegen meiner Frau. Ich denke, wenn ich mit dem Grill irgendwann mal gut umgehen kann und sie Vertrauen faßt kann man da auch mutiger ran und saftige Patties machen.

Daß man den Mais vorkochen sollte oder vorgekochten kaufen sollte habe ich schon gelesen; ich würde mir fürs erste vorgekochten kaufen. Evtl. mache ich mir noch eine Gewürzbutter und lasse sie damit durchziehen.
Mal eine Frage, wieso willst du Sahara Burger machen?
Wenn du die Pattys sowieso selber machst (also so richtig selbst mit Fleisch wolfen?),
dann sollte das Thema doch keine Probleme darstellen.
Auf nem Burger gibts meiner Meinung nach nix schlimmeres als trockene Pattys.
Rezept für Pattys, nur S+P! ;) (Geschmacksache)

Hau die Pattys auf die Gussplatte, von beiden Seiten angrillen
und dann einfach nach Gusto ziehen lassen.
Vielleicht während des ziehen lassens noch jeweils ne Scheibe Cheddar drauf.
Du kannst ja deine eher runter nehmen! :)
 
Gute Idee (eher runternehmen). Werde ich so machen :D
 
Und hol dir das Rohmaterial beim MDV und lass es dir dort frisch runterdrehen (oder wolf es selbst wenn du kannst). Je nach Belieben kannst du 100% Rind oder mit einem Teil Schweinefleisch arbeiten. Nimm auf alle Fälle hochwertiges Material fürs Hack, bei Hackbraten oder so ist das unkritisch aber bei Burger willst du ja das Geschmackserlebnis von nem Steak in Form einer flachen Scheibe haben (ich jedenfalls) weil sonst kannst du auch gleich eine Fleischlaberlsemmel essen (Bulettenbrötchen würde man in DE wohl sagen?!). Schweinefleisch (nicht zu mager) kannst du beigeben um kein zusätzliches Öl zum Braten zu brauchen und um etwas mehr Geschmack zu haben. Du kannst auch mageres und fettes Rindfleisch mischen das ist Geschmackssache, ich finde Rinderfett aber oft geschmacklich zu "intensiv".

Dann wie schon gesagt wurde kurz auf der Platte beidseits scharf anbraten und dann mit Käse drauf ein paar Minuten ziehen lassen. So würd ich das machen, definitiv.

Die Maiskolben (wenn grillfertig) einfach auf den Warmhalterost legen und dort bräunen, wenn du die beim Aufneizen schon rauf legst wird es zeitlich gut passen nehme ich an, die Burger brauchen ja nicht lange.

Wie sieht es mit den Buns aus? Machst du die selbst? Und das kommt alles rein in den Burger? Ich hab die "geschmolzenen" Zwiebel sehr lecker gefunden die ich mir neulich zum Steaktoast gemacht habe. Als Sauce hab ich mir ne ganz einfache Mayo gerührt mit etwas schawrzen Curry, Mangoessig, Worcester sauce, Salz, Pfeffer und noch so paar Sachen die grade rum standen, hat super geschmeckt.

LG
 
Burger:
würde ich unbedingt die Platte empfehlen. Ist einfacher und schmeckt besser

Mit Well Done liegt er nicht so falsch. Auch beim selberwolfen bleibt ein Restrisiko. Nämlich, dass das Fleisch aussen kontaminiert ist (unsaubere Verhältnissse beim schlachten, verarbeiten, lagern usw..)
Als Steak werden Mikroorganismen auf der Aussenseite durch die Hitze abgetötet - kein Problem.
Beim wolfen kommt das Äußere nach innen und kommt, beim Anbraten, nicht mit der Hitzequelle in Kontakt. Ist es nicht durchgebraten besteht ein Restrisiko.
Da das Fleisch beim Burger schon vorgekaut ist (gewolft ist) finde ich Well Done geniesbar. Medium oder MediumRare schmecken mir die Burger besser, esse ich aber nicht mehr.

Maiskolben:
/polemik
in Deutschland? In Deutschland gibt es keine geniesbaren Mais, nur veredelten Futtermais
/polemik ende
 
Du hast schon recht was das betrifft, wobei man selbst gewolftes vom Metzger des Vertrauens nach dem man es ev. auch nosch abgewaschen hat durchaus noch medium genißen kann. Wir essen ja auch Carpaccio, Mett und Beef tartar und sterben nicht reihenweise dran ... ich würde es aber auch immer nur dort essen / kaufen wo ich entsprechendes Vertrauen habe. Wenn man das Fleisch nicht bei voller Hitze durchröstet sondern gar ziehen lässt ist es aber auch well immer noch saftiger als wenn man es auf der Platte dörrt ;-)

LG
 
Natürlich kann man Hack Medium oder Roh geniesen. Man sollte sich aber bewußt sein, dass immer ein Restrisiko (nicht reihenweise Tote) besteht.
Abwaschen (mit Wasser) vor dem wolfen dürfte kam helfen. Wenn schon denn eine Chlorlösung (wie bei den "Chlorhähnchen"). Ob das Zuhause machbar ist weiß ich aber nicht.
 
Also ich hab ehrlich gesagt mehr "Angst" vor dem Zeug was durch Fütterung und allgemein Haltung der Tiere heutzutage alles "im Fleisch" drinnen ist als vor dem was vielleicht am Fleisch dran ist.

Eine Außnahme diesbezüglich stellt für mich die US Fleischindsutrie dar, dort hab ich generell vor allem "Angst". Wer Food. Inc. gesehen hat wird wissen was ich meine. Dort wird das übrigens genau so gemacht ... Die Massentierhaltung und Massenverarbeitung führt zu Verunreinigung des Fleisches und die schlaue Industrie wäscht das Fleisch dann mit Chemie, großartig. Dort sterben leider auch wirklich Menschen an "verseuchten" Burgern. Ich kaufe daher auch konsequent kein US Fleisch, so gut es vielleicht sein mag (wobei ich das als hype empfinde denn die US Massentierhaltung ist imho gar nicht in der Lage Qualität zu produzieren). Ich kaufe heimisches Fleisch bei dem ich zumindest noch die HOFFNUNG haben kann, dass es halbwegs normal gefüttert, geschlachtet und verarbeietet wurde. Heimisch ist bei mir wohlgemerkt Österreich, in Deutschland schaut es da leider auch schon etwas anders aus, auch da geht der Trend richtung US Fleischindustrie, obgleich weit weniger rasch. Auch bei uns wird es mehr aber noch kann man Qualität kaufen und der Preis ist auch noch leistbar, die großen Preissprünge entstehen immer erst wenn die Massenproduktion voll einsetzt, nicht etwa weil das Massenprodukt so viel günstiger wird sondern weil der Kleine einfach viel mehr verlangen muss um sich seine "Liebhaberei" noch leisten zu können ... wie irrsinnig.

So genug jetzt, lasst uns über die schönen Dinge reden ... ESSEN ;-)
 
Mit Well Done liegt er nicht so falsch. Auch beim selberwolfen bleibt ein Restrisiko. Nämlich, dass das Fleisch aussen kontaminiert ist (unsaubere Verhältnissse beim schlachten, verarbeiten, lagern usw..)
Als Steak werden Mikroorganismen auf der Aussenseite durch die Hitze abgetötet - kein Problem.
Beim wolfen kommt das Äußere nach innen und kommt, beim Anbraten, nicht mit der Hitzequelle in Kontakt. Ist es nicht durchgebraten besteht ein Restrisiko.
Da das Fleisch beim Burger schon vorgekaut ist (gewolft ist) finde ich Well Done geniesbar. Medium oder MediumRare schmecken mir die Burger besser, esse ich aber nicht mehr.
Ich zitiere jetzt mal nur diesen Bereich.
Gehen wir mal davon aus das wir nur über die Salmonellen reden oder?
Diese sollten ab 70 Grad doch komplett abgetötet sein, dann ist das doch Medium.
Nur das meinte ich ja, denn Rare oder MediumRare wäre das wirklich etwas gefährlich.
Edit: WellDone wären dann ja 85Grad, was mir persönlich zu viel wäre.

Da ich morgen sowieso auch Burger mache, werde ich ein Patty mal mit dem Sensor ausstatten und dann ohne zu schauen
die Burger machen wie immer, mal sehen wie die Temp. aussieht! :D
 
Ich zitiere jetzt mal nur diesen Bereich.
Gehen wir mal davon aus das wir nur über die Salmonellen reden oder?
Diese sollten ab 70 Grad doch komplett abgetötet sein, dann ist das doch Medium.
Nur das meinte ich ja, denn Rare oder MediumRare wäre das wirklich etwas gefährlich.
Edit: WellDone wären dann ja 85Grad, was mir persönlich zu viel wäre.

Da ich morgen sowieso auch Burger mache, werde ich ein Patty mal mit dem Sensor ausstatten und dann ohne zu schauen
die Burger machen wie immer, mal sehen wie die Temp. aussieht! :D

Ich dachte mehr an E. Coli als an Salmonellen.
Vermutlich gibt es viele verschiedene Auffassungen was "welldone" bedeutet. Ich habe mich auf die Empfehlung der USDA bezogen.
Da werden für Burger 71°C (bzw 160°F) empfohlen. Das ist, nach deren Definition "Welldone" .
http://southernfood.about.com/od/foodsafety/a/internal-temperature-for-burgers.htm

Garstufen die ich kenne (85°C ist da gar nicht dabei):
https://www.certifiedangusbeef.com/kitchen/doneness.php
 
Ich dachte mehr an E. Coli als an Salmonellen.
Vermutlich gibt es viele verschiedene Auffassungen was "welldone" bedeutet. Ich habe mich auf die Empfehlung der USDA bezogen.
Da werden für Burger 71°C (bzw 160°F) empfohlen. Das ist, nach deren Definition "Welldone" .
http://southernfood.about.com/od/foodsafety/a/internal-temperature-for-burgers.htm

Garstufen die ich kenne (85°C ist da gar nicht dabei):
https://www.certifiedangusbeef.com/kitchen/doneness.php
Das habe ich einfach mal so ausgegeben, ich habe das mal irgendwo gelesen, das alles ab 85Grad Well done ist.
Ob das nun stimmt oder nicht!?

Nach diesem Thread bin ich wieder mal auf das Thema Druckregler gekommen, ich werde meinem Q220 mal nen neuen gönnen,
dort ist noch immer der werkseitig verbaute dran. Er bekommt jetzt nen GOK mit Manometer und Schlauchbruchsicherung! Anderes Thema! :D
 
Und ich habe eine Kühlbox im Auto, weil ich nach der Arbeit meine Bestellung US Beef abhole
Ca.
3kg Sirloin Flap Meat
2kg Outside Skirt
3kg Teres Major

Jedem das Seine

Mit dem Wissen über die Amerikanische Tier-Massenindustrie (die globale Auswirkungen zeigt ...) KANN ich einfach kein US Fleisch kaufen. Neben anderen Ökologischen und Ökonomischen Gründen. Ich bin sonst bei leibe keiner von der Sorte der links linken Weltverbesserer oder ein tief grüner Pflanzenfresser nur mir graust es wirklich vor dem Zeug was die da drüben den Menschen zum Fraß vorwerfen. Man könnte meinen die Massentierhaltung dient dort eigentlich nur noch der Futtergeinnung für die Massen-Menschenhaltung... vermutlich ist es auch genau so ;-) Geiz ist auch in den USA geil, dort wird am meisten beim Essen gespart, Deutschland ist auch auf diesem (abwärts) Trend unterwegs, nirgendwo in Europa sind Diskonter so gefragt.

Das hat viele Gründe und viele Leute können sich, auch wenn sie es wollen, nix anderes leisten und das finde ich am schlimmsten.

Nun gut, wenn du US Fleisch aus gesicherten Quellen beziehen kannst ist das sicher auch was anderes. Meine Argumente beziehen sich auf die Massenindustrie da drüben, es gibt eine (inzwischen zum Glück steigende) Nachfrage nach qualität und nachhaltigerer Tierhaltung in den Staaten und neben der Massentierhaltung gibt es auch dort kleine Betriebe die gutes Fleisch produzieren, damit hätte ich vermutlich auch keine Probleme aber ich bin skeptisch ob dieses Fleisch wirklich zu uns kommt?! Wo kaufst du denn?

LG
 
Diese Vision ist garnicht so falsch aber wie gesagt, bis zu uns kommt dieses Fleisch aus den Staaten wohl kaum.

Danke für den Link, guck ich mir mal an. Übrigens gibt es, zumindest in Österreich, auch ein paar heimische Betriebe die Wagyu und Kobe Rinder halten und hochwertiges Fleisch liefern. Natürlich nicht so günstig weil es hier ja durchaus Öko, Bio und Fair ist, zumindest sagen sie das. Ich habs noch nicht probiert muss ich sagen. Ich kauf beim Fleischer oder auch im Supermarkt wo ich die Herkunft kenne. Ist sicher auch etwas blauäugig zu glauben, dass hier alles eitel wonne ist aber immerhin ist es ein heimisches Produkt.

LG
 
Dann wie schon gesagt wurde kurz auf der Platte beidseits scharf anbraten und dann mit Käse drauf ein paar Minuten ziehen lassen. So würd ich das machen, definitiv.
Genau so mache ich es auch! Aber wirklich nur ein paar! Und die Patties sind doch aus Rinderhack! Das kann doch ruhig blutig sein - wie ein Steak!
Achte beim MdV darauf, dass es so 20% Fett hat. Dann sind sie saftiger. Oder aber Schwein untermengen, aber dann nicht mehr blutig.
Ich mag es medium rare! Oder (da ich gerade in der Bretagne bin) saignant, wie der Franzose sagt.

Edit: Oh Gott, habe ja gar nicht diese "American Beef"-Diskussion mitbkommen. Also ich kaufe frisches Rind beim MdV und lasse es da wolfen. Dann ab nach Hause und spätestens 1-2 Std. später hab ich es auf dem Grill. Wenn ich es am WE mache, wolfe ich es selbst aus vakuumiertem TK-Fleisch. In den ketzten 58 Jahren is ni was passiert
:ni:
 
Zurück
Oben Unten