Hallo zusammen,
ich bin ja jetzt schon länger hier registriert, habe aber noch nie etwas geschrieben. Das möchte ich nun mit einem Erfahrungsbericht ändern.
Im Frühling letzten Jahres wollte ich mir einen Gasgrill anschaffen, und nach langem recherchieren, real herumschauen und überlegen fiel meine Wahl dann auf einen Burny Sizzler 320. Grund: Von den Grills in dieser Größen- und Leistungsklasse hat er mir einfach optisch am besten gefallen (Holz und Metall), und die Leistungsdaten und Preis klangen auch zufriedenstellend. Erfahrungsberichte dazu gab es zwar kaum, aber das hat mich nicht abgehalten.
So war er also die ganze letzte Saison häufig in Benutzung, mehrmals wöchentlich. Zufrieden war ich so mittelmäßig: Indirekt Grillen ging gut, zum direkt Grillen war einfach der relativ dünne, emaillierte Blechrost nicht so richtig toll. Außerdem gab es einen merklichen Leistungsabfall der drei Brenner von links nach rechts. Konnte ich aber damit leben.
Aber....
Als ich den Grill nach der Winterpause vor der Inbetriebnahme ein wenig säubern wollte - Spinnweben, Staub entfernen und was sich eben so ansammelt, wenn er 4 Monate im Schuppen steht - bröselten mir beim Abbürsten der drei "Edelstahl"brenner selbige entgegen - völlig durchgerostet! So dass dann statt der kleinen Gasdüsen breite Risse klafften.
Ich setzte mich dann mit dem Händler in Verbindung, dieser leitete die Reklamation an Burny weiter (von denen nie eine Reaktion kam, zumindest nicht zu mir). Ich wollte aber ohnehin keine Instandsetzung oder Austausch gegen das gleiche Modell, da ich befürchten musste, dass ich dann in einem Jahr das selbe Problem wieder haben würde. Also einigte ich mit dem Händler, dass ich ihm den Grill zurückgebe und stattdessen einen Weber Q300 nehme, unter Zuzahlung von Wertausgleich und Abnutzungentschädigung. Er schlug ein, allerdings ist der Q300 z.Z. nicht lieferbar, deshalb schwenkte ich auf den 320 um. Und nun habe ich ihn, den Weber Q320 Black Line!
Und was soll ich sagen: Es ist ein Unterschied wie Tag und Nacht, ein völlig neues Grillerlebnis! Direkt Grillen geht dank des massiven Gussrosts ganz großartig, kein Vergleich mit dem Burny. Vorheizen geht superschnell, Temperatur lässt sich gut regeln, und es brennt nichts: Bei dem Burny war ich bei fettigen Sachen (z.B. Hühnerschenkel) ständig am löschen, da sich das Fett auf den Hitzeleitblechen entzündete, beim Weber brannte beim Stresstest mit Hühnerschenkeln fast gar nichts.
Fazit: Rundum zufrieden. Hätte ich auch gleich machen können. Lehrgeld bezahlt, abgehakt.
Grüße aus Berlin
Harry
ich bin ja jetzt schon länger hier registriert, habe aber noch nie etwas geschrieben. Das möchte ich nun mit einem Erfahrungsbericht ändern.
Im Frühling letzten Jahres wollte ich mir einen Gasgrill anschaffen, und nach langem recherchieren, real herumschauen und überlegen fiel meine Wahl dann auf einen Burny Sizzler 320. Grund: Von den Grills in dieser Größen- und Leistungsklasse hat er mir einfach optisch am besten gefallen (Holz und Metall), und die Leistungsdaten und Preis klangen auch zufriedenstellend. Erfahrungsberichte dazu gab es zwar kaum, aber das hat mich nicht abgehalten.
So war er also die ganze letzte Saison häufig in Benutzung, mehrmals wöchentlich. Zufrieden war ich so mittelmäßig: Indirekt Grillen ging gut, zum direkt Grillen war einfach der relativ dünne, emaillierte Blechrost nicht so richtig toll. Außerdem gab es einen merklichen Leistungsabfall der drei Brenner von links nach rechts. Konnte ich aber damit leben.
Aber....
Als ich den Grill nach der Winterpause vor der Inbetriebnahme ein wenig säubern wollte - Spinnweben, Staub entfernen und was sich eben so ansammelt, wenn er 4 Monate im Schuppen steht - bröselten mir beim Abbürsten der drei "Edelstahl"brenner selbige entgegen - völlig durchgerostet! So dass dann statt der kleinen Gasdüsen breite Risse klafften.
Ich setzte mich dann mit dem Händler in Verbindung, dieser leitete die Reklamation an Burny weiter (von denen nie eine Reaktion kam, zumindest nicht zu mir). Ich wollte aber ohnehin keine Instandsetzung oder Austausch gegen das gleiche Modell, da ich befürchten musste, dass ich dann in einem Jahr das selbe Problem wieder haben würde. Also einigte ich mit dem Händler, dass ich ihm den Grill zurückgebe und stattdessen einen Weber Q300 nehme, unter Zuzahlung von Wertausgleich und Abnutzungentschädigung. Er schlug ein, allerdings ist der Q300 z.Z. nicht lieferbar, deshalb schwenkte ich auf den 320 um. Und nun habe ich ihn, den Weber Q320 Black Line!
Und was soll ich sagen: Es ist ein Unterschied wie Tag und Nacht, ein völlig neues Grillerlebnis! Direkt Grillen geht dank des massiven Gussrosts ganz großartig, kein Vergleich mit dem Burny. Vorheizen geht superschnell, Temperatur lässt sich gut regeln, und es brennt nichts: Bei dem Burny war ich bei fettigen Sachen (z.B. Hühnerschenkel) ständig am löschen, da sich das Fett auf den Hitzeleitblechen entzündete, beim Weber brannte beim Stresstest mit Hühnerschenkeln fast gar nichts.
Fazit: Rundum zufrieden. Hätte ich auch gleich machen können. Lehrgeld bezahlt, abgehakt.
Grüße aus Berlin
Harry



