Ein freudiges Hallo in die Runde.
Heute wurde malwieder der Häussler befeuert. Auf dem Programm stand diesesmal ein Brot mit Sauerteig. Ich hatte am Montag begonnen, mir einen eigenen Sauerteig zu züchten. Dazu am Montag Abend 100g 1050er Weizenmehl mit ca. 100 ml lauwarmem Wasser klümpchenfrei verrührt und an die Wärme gestellt. Am nächsten morgen kräftig durchgeschlagen und wieder Ruhe bis am Abend. Am Abend dann Fütterung: 100 g Mehl und 100 ml lauwarmes Wasser. Und kräftig verrührt... on so trieb ich das Spielchen bis gestern Abend.
Interessant war die Entwicklung, einerseits vom Aussehen, andererseits vom Geruch. Anfänglich roch das Gemisch richtig erdig, kräftig, nach Getreide. Mittlerweile überwiegt der saure Geruch, der mal etwas nach Essig, vielleicht sogar schon fast agressiv wie Nagellackentferner roch, mittlerweile aber sehr mild sauer riecht. Eine Geschmacksprobe habe ich natürlich auch entnommen: sauer, aber irgendwie nussig, mild.
Heute Morgen nahm ich dann 500g Sauerteig ab und habe es mit Mehl, Wasser, einer Prise frischen Hefe und Salz zu einem sehr feuchten Teig verarbeitet. Ursächlich wollte ich Weckle (Brötchen, für die nich Schwaben
) backen, ob der Konsistenz des Teiges sowie der eigenen Verfassung heute, entschied ich mich dann aber spontan für Ciabatta-ähnliche Brote.
So wurde dann ca. eine Stunde, bevor die Schnuckis in den Ofen durften, zwei Teile gemacht aus dem Teig, gedehnt, gefaltet, ins mit Roggenmehl bemehlte Bäckerleinen zur Gare gestellt. Dann eine Drehung und ab in den Ofen.
Der Sauerteig war noch nicht sonderlich triebstark, die Hefe auch nur minimal. Eine etwas größere Porung hätte ich mir gewünscht. Der Geschmack ist allerdings eine Wucht. Da bleib ich dran. Der Rest-Sauerteig wanderte in einem sauberen Joghurtglas in den Kühli und wird demnächst reaktiviert. Beim nächsten Versuch kommt noch etwas Honig oder Zucker in den Teig und evtl. ein wenig Öl - aber der Sauerteiggeschmack ist klasse.
Hier nun Bilder von den Erzeugnissen:
Fazit: ich habe die "Angst" vor dem Sauerteig erst mal verloren, das Ganze ist garnicht so schwierig und aufwändig wie ich immer dachte. Der Geschmack entlohnt auf jeden Fall für die "Arbeit".
Heute wurde malwieder der Häussler befeuert. Auf dem Programm stand diesesmal ein Brot mit Sauerteig. Ich hatte am Montag begonnen, mir einen eigenen Sauerteig zu züchten. Dazu am Montag Abend 100g 1050er Weizenmehl mit ca. 100 ml lauwarmem Wasser klümpchenfrei verrührt und an die Wärme gestellt. Am nächsten morgen kräftig durchgeschlagen und wieder Ruhe bis am Abend. Am Abend dann Fütterung: 100 g Mehl und 100 ml lauwarmes Wasser. Und kräftig verrührt... on so trieb ich das Spielchen bis gestern Abend.
Interessant war die Entwicklung, einerseits vom Aussehen, andererseits vom Geruch. Anfänglich roch das Gemisch richtig erdig, kräftig, nach Getreide. Mittlerweile überwiegt der saure Geruch, der mal etwas nach Essig, vielleicht sogar schon fast agressiv wie Nagellackentferner roch, mittlerweile aber sehr mild sauer riecht. Eine Geschmacksprobe habe ich natürlich auch entnommen: sauer, aber irgendwie nussig, mild.
Heute Morgen nahm ich dann 500g Sauerteig ab und habe es mit Mehl, Wasser, einer Prise frischen Hefe und Salz zu einem sehr feuchten Teig verarbeitet. Ursächlich wollte ich Weckle (Brötchen, für die nich Schwaben
So wurde dann ca. eine Stunde, bevor die Schnuckis in den Ofen durften, zwei Teile gemacht aus dem Teig, gedehnt, gefaltet, ins mit Roggenmehl bemehlte Bäckerleinen zur Gare gestellt. Dann eine Drehung und ab in den Ofen.
Der Sauerteig war noch nicht sonderlich triebstark, die Hefe auch nur minimal. Eine etwas größere Porung hätte ich mir gewünscht. Der Geschmack ist allerdings eine Wucht. Da bleib ich dran. Der Rest-Sauerteig wanderte in einem sauberen Joghurtglas in den Kühli und wird demnächst reaktiviert. Beim nächsten Versuch kommt noch etwas Honig oder Zucker in den Teig und evtl. ein wenig Öl - aber der Sauerteiggeschmack ist klasse.
Hier nun Bilder von den Erzeugnissen:
Fazit: ich habe die "Angst" vor dem Sauerteig erst mal verloren, das Ganze ist garnicht so schwierig und aufwändig wie ich immer dachte. Der Geschmack entlohnt auf jeden Fall für die "Arbeit".
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