Und weiter geht's mit ein paar Bildern:
Ds Paket nimmt so langsam Form an und die Zeiten in der Esse werden immer kürzer.
Zwischendurch gibt es dann ein kleines Feuerwerk, weil JJT den provisorischen Griff abflext.
Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, die Angel, mit der das Messer später mit dem Griff verbunden wird, auszuschmieden. Das macht JJT händisch am Amboss. Am Federhammer kann man Stahl auf de gewünschte Länge bringen, gezielt in Form auszuschneiden kann man ihn aber viel besser auf dem Horn eines Amboss.
Et voilà: Da ist die Angel schon erkennbar:
Kurzer Check mit der Schablone...
Bei dieser Länge erhitzt JJT das werdende Messer lieber in der Holzkohle-Esse, denn im Gegensatz zur Gasesse, kann er dort gezielt bestimmte Bereiche zum Glühen bringen.
JJT hat noch einen weiteren Arbeitsplatz mit einem motorisierten Zehnkilohammer. Der hat wiederum eine ganz andere Wirkung wie der große Federstahlhammer, erleichtert bestimmte Prozesse aber immens...
Zwischen den beiden nächsten Bildern liegen nur Sekunden, es ist aber faszinierend, wie schnell sich das Metall innerhalb kürzester Zeit unter dem Gewicht des Schmiedehammers verändert.
Zwischendurch und immer wieder geht es zum Glühen in eine der beiden Essen.
Deutlich zu sehen sind die Hammerschläge in der Flanke.
Noch ein weiterer Check, ob die Sollvorgaben eingehalten werden können. Länge und Höhe passen problemlos.
Die Schablone auf den Rohling gelegt und mit präzisen Strichen ritzt JJT die Outline der Klinge ein...
...bevor die gröbsten Überstände mit der riesigen Stahlschere grob abgeschnitten werden...
...und die Kontur danach am Bandschleifer fein ausgearbeitet wird.
Das ist der Rohling: Zu diesem Zeitpunkt ist die Klinge bei einer Länge von 240 mm, einer Höhe von 58 mm und einer Breite von 5 mm an der Angel noch etwa 180 Gramm schwer.
Und das Beste daran: Es ist gerade