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De Buyer Eisenpfanne wird eingebrannt

Bei meinen Recherchen "endlich mal eine Eisenpfanne" bin ich auch immer wieder auf die Beschichtung des DeBuyer Griffs Mineral B gestossen und dies kritisch im Backofen sei.

Da bliebe ja dann tatsächlich nur die Variante Mineral B Pro mit Edelstahlgriff. Die gibt es aber nicht in allen Grössen.

Weiss jemand sicher welche Art Griffbeschichtung dies bei den Mineral B ist .... bzw. für was ist die Beschichtung gut/notwendig?

Gruss Christian
 
Ich würde gleich zur Pro greifen. Nicht nur weil der Griff ofenfest ist, sondern auch, weil sie mir besser in der Hand liegt. Die paar Euro mehr sind vernachlässigbar, wenn man bedenkt dass das Ding praktisch ewig hält.
Wenn du ein kleines Budget hast oder erst mal ausprobieren willst, dann würde ich gleich zur Acier Carbone (5110.x) greifen. Die ist nochmals günstiger als die Mineral B. Der einzige Unterschied, welchen ich feststellen konnte, ist die fehldende Biene auf dem Pfannenboden und dem Griff.
Ich habe die 30cm Version davon fast täglich im Einsatz und bin sehr zufrieden. 180° im Backofen hält sie problemlos aus.
Achte beim Durchmesser darauf, dass er zu deinem Kochfeld passt. Da Stahl die Wärme viel schlechter leitet wie Aluminium, ist es wichtig, dass die Platte mindestens so gross wie der Pfannenboden ist.
 
Auf der Suche nach Alternativen fand ich dann ein Video, wo dazu der Grill genutzt wurde und kaum Rauch entstand. Und da ein Grill sowieso der nächste Punkt auf der Liste war, hab ich die Pfanne liegen lassen bis der neue Grill da ist. Heute hab ich sie endlich eingebrannt.

Vielen Dank für die detaillierte Beschreibung.

Ich habe mir jetzt auch die erste Eisenpfanne zugelegt und mich für die de Buyer MINERAL B PRO 28 cm (5680.28) entschieden.
Interessant habe ich hier den Edelstahlgriff gefunden. Der soll bei der Benutzung ja deutlich kühler bleiben und es erleichtert auch das Einbrennen, da man keine Rücksicht auf schmelzende Beschichtungen nehmen muss.

Ich habe die Pfanne mit Waschmittel und heißem Wasser gereinigt und getrocknet.
Danach habe ich sie sehr dünn mit Rapsöl eingerieben.
Dann ging es für 15 Minuten in den Gasgrill. Die Deckeltemperatur habe ich bei ca. 300 °C eingeregelt.
Um wenig Auflagepunkte auf dem Rost zu haben, habe ich die Pfanne mit der Unterseite nach oben auf das Rost gestellt.

Nach dem ersten Durchgang konnte man kaum Patina erkennen.
Das Material hat sich eher bläulich verfärbt.

Für die nächsten Durchgänge habe ich daher etwas mehr von dem Rapsöl an der Pfanne gelassen.
Das hat dann deutlich besser funktioniert und nach 3 bis 4 Durchgängen sah sie dann ganz brauchbar aus.

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Jetzt bin ich schon gespannt, wie sie beim ersten Einsatz funktionieren wird.
 
Für mein Empfinden sieht die Bombe aus. Klasse gemacht.

Meine sieht dagegen übel aus. Habe immer wieder kleine Abplatzer der eingebrannten Schicht. Ich weiss ... keine Säuren wie Wein, Tomaten etc. Ich schaffe es trotzdem keine einheitliche Schicht mit dem Braten / Kochen zu bewahren.
 
Das Patina kommt und geht, ist bei mir normal.
Solange die Pfanne gut kocht, ist alles prima.
So sieht meine gerade aus und die kocht fantastisch. Ich mache darin Crepes ohne nen Tropfen Öl zu verwenden (was vor allem an der Temperaturkontrolle liegt und weniger an der Patina.)

1000030423.jpg


Wer schöne Pfannen will, sollte eher zu Guss oder Edelstahl greifen.
 
Vielen Dank für die detaillierte Beschreibung.

Ich habe mir jetzt auch die erste Eisenpfanne zugelegt und mich für die de Buyer MINERAL B PRO 28 cm (5680.28) entschieden.
Interessant habe ich hier den Edelstahlgriff gefunden. Der soll bei der Benutzung ja deutlich kühler bleiben und es erleichtert auch das Einbrennen, da man keine Rücksicht auf schmelzende Beschichtungen nehmen muss.

Ich habe die Pfanne mit Waschmittel und heißem Wasser gereinigt und getrocknet.
Danach habe ich sie sehr dünn mit Rapsöl eingerieben.
Dann ging es für 15 Minuten in den Gasgrill. Die Deckeltemperatur habe ich bei ca. 300 °C eingeregelt.
Um wenig Auflagepunkte auf dem Rost zu haben, habe ich die Pfanne mit der Unterseite nach oben auf das Rost gestellt.

Nach dem ersten Durchgang konnte man kaum Patina erkennen.
Das Material hat sich eher bläulich verfärbt.

Für die nächsten Durchgänge habe ich daher etwas mehr von dem Rapsöl an der Pfanne gelassen.
Das hat dann deutlich besser funktioniert und nach 3 bis 4 Durchgängen sah sie dann ganz brauchbar aus.

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Jetzt bin ich schon gespannt, wie sie beim ersten Einsatz funktionieren wird.
Wenn sie etwas schöner bleiben soll, dann mach erst einmal keine Kartoffeln oder andere Kohlenhydrate, keine Eier und keine Säuren in der Pfanne. Fleisch mit viel Fett, Gemüseund mach die Pfanne nicht zu heiß!

Funktionieren tut sie auch, wenn sie aussieht wie oben gezeigt.
 
Nachdem ich heute Hackfleisch angebraten habe, ist ein Großteil der Patina auch schon wieder weg.

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Die Bolognese Soße habe ich vorsichtshalber nicht in der Pfanne angerührt, sondern das Hackfleisch dazu in einen Kochtopf umgefüllt.
Auf Dauer würde ich das aber eigentlich gerne direkt in der Pfannen machen.

Beim Anbraten hat man an einigen Stellen schon gemerkt, dass das Fleisch etwas am Boden "klebte".
An anderen Stellen war es wiederum deutlich besser.

Ich hatte mich nur gewundert, dass sie auf dem Induktionskochfeld nicht so heiß wurde, wie ich erwartet hatte.
Nach allem, was ich so gelesen habe, sollte bei einer Eisenpfanne eine deutlich niedrigere Einstellung notwendig sein als bei allen anderen Pfannentypen. So ganz habe ich das jetzt nicht gemerkt. Bei möglichen Stufen von 1-14 musste ich schon zeitweise auf 13 hochgehen.

Ich glaube, jetzt muss ich sie wirklich einfach benutzen und schauen, ob ich damit zurechtkomme.
 
Auf Dauer würde ich das aber eigentlich gerne direkt in der Pfannen machen.
Stundenlang säurehaltige Speisen kochen würde ich lassen.

Beim Anbraten hat man an einigen Stellen schon gemerkt, dass das Fleisch etwas am Boden "klebte".
Das löst sich meist von alleine wieder.
Bei Bolognese will ich das sogar, um mehr Röstaromen zu erzeugen. Deshalb brate ich Hackfleisch in der Edelstahlpfanne an.


Nach allem, was ich so gelesen habe, sollte bei einer Eisenpfanne eine deutlich niedrigere Einstellung notwendig sein als bei allen anderen Pfannentypen. So ganz habe ich das jetzt nicht gemerkt. Bei möglichen Stufen von 1-14 musste ich schon zeitweise auf 13 hochgehen.
Man sollte vor allem am Anfang nicht zu hoch schalten, damit sich die Pfanne nicht verzieht.
Soll das Wasser, welches aus dem Hack austritt verdampfen, braucht das immer viel Energie. Die Eisenpfanne gibt dir vor allem nen grösseren Puffer (mehr Masse), ist aber nicht viel effizienter als ne gute Edelstahl- oder Teflonpfanne.
 
Nachdem ich heute Hackfleisch angebraten habe, ist ein Großteil der Patina auch schon wieder weg.

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Die Bolognese Soße habe ich vorsichtshalber nicht in der Pfanne angerührt, sondern das Hackfleisch dazu in einen Kochtopf umgefüllt.
Auf Dauer würde ich das aber eigentlich gerne direkt in der Pfannen machen.

Beim Anbraten hat man an einigen Stellen schon gemerkt, dass das Fleisch etwas am Boden "klebte".
An anderen Stellen war es wiederum deutlich besser.

Ich hatte mich nur gewundert, dass sie auf dem Induktionskochfeld nicht so heiß wurde, wie ich erwartet hatte.
Nach allem, was ich so gelesen habe, sollte bei einer Eisenpfanne eine deutlich niedrigere Einstellung notwendig sein als bei allen anderen Pfannentypen. So ganz habe ich das jetzt nicht gemerkt. Bei möglichen Stufen von 1-14 musste ich schon zeitweise auf 13 hochgehen.

Ich glaube, jetzt muss ich sie wirklich einfach benutzen und schauen, ob ich damit zurechtkomme.
Schöne Patina ist eh überbewertet. Meine Turk ist auch fleckig und ungleichmäßig, tut aber was sie soll.
Bei meiner Paella Pfanne ist fast die komplette Patina beim ersten Gebrauch wieder abgegangen. Voll sieht sie trotzdem gut aus.
 
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