Werte Grillfreunde,
die Temperaturen quälen sich zwar noch über die 20 Grad, aber ansonsten hat hier im Norden der Herbst Einzug gehalten. Sturm und Regen machen es draußen so langsam ungemütlich. Höchste Zeit, den Dopf aus dem Schrank zu holen.
Beim Blick auf meine ToDo-Liste fiel mir ein Gericht auf, das Mammut und einige andere hier schon sehr schön umgesetzt haben. Das Italian Beef Drip Sandwich. Also habe ich mir bei Selgros Falsches Filet besorgt. Von den rund 1,7 kg habe ich vier Steaks abgeschnitten, die demnächst mal auf dem Pilgerpfad benötigt werden. Den Rest habe ich in Scheiben geschnitten und mit Salz gewürzt.
Hier nochmal alle Zutaten im Überblick.
Zunächst habe ich das Fleisch ein wenig im Dopf angebraten.
Dann kamen die Stücke erstmal an den Rand und die restlichen Zutaten wurden kurz angeröstet.
In Ermangelung echter Chilis habe ich mit @Spiccy s Fruchtiger Chili und Cayenne-Pfeffer gewürzt. Das brachte ordentlich Pep in die Geschichte.
9 Grillis drunter, 15 oben drauf und dann zurücklehnen.
Aber Mist. Der schon angesprochene Wind ließ die Grillis überdurchschnittlich schnell abbrennen. Also musste ich alle 1,5 Stunden neue nachlegen, insgesamt drei Ladungen.
Beim ersten Luschern.
Erstmal dem Dampf sich verziehen lassen.
Das wird.
Nach 5 Stunden habe ich das Fleisch für zart genug befunden. Also raus damit.
So sollte es sein, schon beim herausheben zerfiel es teilweise. Ein gutes Qualitätskriterium.
Das Zupfen war ein Kinderspiel. Es gab schlicht keinen Widerstand.
Und wieder rein in den Dopf für eine weitere halbe Stunde.
Eigentlich hatte ich geplant, diese Leckerei mit Salzkartoffeln zu machen, die die herrliche Sauce aufnehmen. Aber dann habe ich mich doch entschieden, mich ans Originalrezept zu halten. Allerdings hatten wir nur noch Fertig-Buns im Haus. Schande über mein Haupt. Aber ich kann euch eins sagen: Vollkommen egal, was ihr nehmt. Der Geschmack vom Fleisch, angenehm scharf, leicht säuerlich vom Saft der Peperoni und herrlich würzig von der Gemüsebrühe ist dermaßen dominant, dass das Drumherum dagegen vollkommen unter geht. Und das ist auch gut so.
Gouda drüber gerieben und ab in den Ofen zum schmelzen lassen.
Und dann noch das obligatorische Anbissfoto. Herrlich. Einfach nur genial lecker.
Grüßle
Martin
die Temperaturen quälen sich zwar noch über die 20 Grad, aber ansonsten hat hier im Norden der Herbst Einzug gehalten. Sturm und Regen machen es draußen so langsam ungemütlich. Höchste Zeit, den Dopf aus dem Schrank zu holen.
Beim Blick auf meine ToDo-Liste fiel mir ein Gericht auf, das Mammut und einige andere hier schon sehr schön umgesetzt haben. Das Italian Beef Drip Sandwich. Also habe ich mir bei Selgros Falsches Filet besorgt. Von den rund 1,7 kg habe ich vier Steaks abgeschnitten, die demnächst mal auf dem Pilgerpfad benötigt werden. Den Rest habe ich in Scheiben geschnitten und mit Salz gewürzt.
Hier nochmal alle Zutaten im Überblick.
Zunächst habe ich das Fleisch ein wenig im Dopf angebraten.
Dann kamen die Stücke erstmal an den Rand und die restlichen Zutaten wurden kurz angeröstet.
In Ermangelung echter Chilis habe ich mit @Spiccy s Fruchtiger Chili und Cayenne-Pfeffer gewürzt. Das brachte ordentlich Pep in die Geschichte.
9 Grillis drunter, 15 oben drauf und dann zurücklehnen.
Aber Mist. Der schon angesprochene Wind ließ die Grillis überdurchschnittlich schnell abbrennen. Also musste ich alle 1,5 Stunden neue nachlegen, insgesamt drei Ladungen.
Beim ersten Luschern.
Erstmal dem Dampf sich verziehen lassen.
Das wird.
Nach 5 Stunden habe ich das Fleisch für zart genug befunden. Also raus damit.
So sollte es sein, schon beim herausheben zerfiel es teilweise. Ein gutes Qualitätskriterium.
Das Zupfen war ein Kinderspiel. Es gab schlicht keinen Widerstand.
Und wieder rein in den Dopf für eine weitere halbe Stunde.
Eigentlich hatte ich geplant, diese Leckerei mit Salzkartoffeln zu machen, die die herrliche Sauce aufnehmen. Aber dann habe ich mich doch entschieden, mich ans Originalrezept zu halten. Allerdings hatten wir nur noch Fertig-Buns im Haus. Schande über mein Haupt. Aber ich kann euch eins sagen: Vollkommen egal, was ihr nehmt. Der Geschmack vom Fleisch, angenehm scharf, leicht säuerlich vom Saft der Peperoni und herrlich würzig von der Gemüsebrühe ist dermaßen dominant, dass das Drumherum dagegen vollkommen unter geht. Und das ist auch gut so.
Gouda drüber gerieben und ab in den Ofen zum schmelzen lassen.
Und dann noch das obligatorische Anbissfoto. Herrlich. Einfach nur genial lecker.
Grüßle
Martin
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