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Der blaue Kachelmann

… Göga hat in der Apotheke irgendwas von „Sucht“ erzählt…
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…versteh ich nicht…😳…🤪…😂
 
…OK, ich hab‘s versucht…

Durch die 1,0er Kanüle war das Zeug recht gut in die Risse zu befördern…
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…und es sackte auch direkt nach unten weg…
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Wie kapillargängig das Harz ist sieht man hier:
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…diese Risse hat man vorher garnicht gesehen. Erst jetzt, wo sie vom Harz feucht sind, sieht man sie….krass…😳

Leider sollte aber @Mi-Pi recht behalten. Trotz aller Sorgfalt hat meine „Schalung“ nicht überall gehalten…
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…also abgewischt solange es noch ging und morgen nochmal nachfüllen…

Grüße
Christian
 
…innen hängt auch noch alles an der Wand…
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…damit bin ich bis jetzt ganz zufrieden…😊
 
Da tun sich jedes mal neue Löcher auf und du flickst alle mit deiner eselsgedult.
Richtig cool finde ich wieviele User hilfreiche Tips geben, sei es durch beruflichen hintergrund oder privater Erfahrung. fairerweise sei erwähnt dass ich dieses auch schon in anderen DiY beobachten konnte.
 
RJ hat halt ins falsche Material investiert .....
.... und sich etwas unbeliebt gemacht ....
.... trotzdem sind diese Kamados ein Stück Kamado Geschichte und gerade weil sie zerfallen erhaltenswert .....

In Indonesien werden auch alte Vespen "restauriert" und nach Europa gebracht um dann für horrende Preise verkauft zu werden (das sind dann zusammengefrickelte Pfuschkisten die aus 3- Vespen zusammengetackert werden und auf den ersten Blick optisch ansprechend aussehen sollen)
 
…alle losen Teile und Bruchstücke sind fest verbunden. Da wackelt nix mehr…😊…Aber Hohlräume hab ich wohl nach wie vor und das große abgebrochene Stück muss auch wieder irgendwie ans Bein…😳

Damit ich für die Fliesen und den Kleber wieder einen tragfähigen Untergrund bekomme, habe ich erst einmal das flächig ausgetretene Kunstharz - erkennbar am „nassen“ Aussehen - wieder abgeschliffen…
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Jetzt überlege ich gerade ob es nicht vielleicht auch eine Lösung wäre, die Risse an der Oberfläche mit Fliesenkleber bzw. Fugenmasse zu verfüllen und dann erst mit Harz zu vergießen. Bei dem Vorgehen sehe ich aber am Ende nicht, ob das alles so funktioniert hat, wie ich mir das vorstelle. Es könnte sein, dass die Luft aus den Rissen dann nicht mehr entweichen kann und das Harz nicht überall hinläuft…🥴…ich hirne noch…:blinky:
 
…alle losen Teile und Bruchstücke sind fest verbunden. Da wackelt nix mehr…😊…Aber Hohlräume hab ich wohl nach wie vor und das große abgebrochene Stück muss auch wieder irgendwie ans Bein…😳

Damit ich für die Fliesen und den Kleber wieder einen tragfähigen Untergrund bekomme, habe ich erst einmal das flächig ausgetretene Kunstharz - erkennbar am „nassen“ Aussehen - wieder abgeschliffen…Anhang anzeigen 2645824Anhang anzeigen 2645825Anhang anzeigen 2645826Anhang anzeigen 2645827Anhang anzeigen 2645828Anhang anzeigen 2645829
Jetzt überlege ich gerade ob es nicht vielleicht auch eine Lösung wäre, die Risse an der Oberfläche mit Fliesenkleber bzw. Fugenmasse zu verfüllen und dann erst mit Harz zu vergießen. Bei dem Vorgehen sehe ich aber am Ende nicht, ob das alles so funktioniert hat, wie ich mir das vorstelle. Es könnte sein, dass die Luft aus den Rissen dann nicht mehr entweichen kann und das Harz nicht überall hinläuft…🥴…ich hirne noch…:blinky:
Kannst ja auch mit Plastelin abdichten.
War da nicht mal was mit 4 mal Harzen?:hmmmm:
Gruß Christian
 
Nee, das war Hartz4, mit 't'.
Beziehe es Gott sei Dank nicht und bin mir vielleicht auch deswegen bewusst wie man es schreibt.
War nur ein Hinweis, dass mehrmaliges Harzen bei den kleinen Risse irgendwann, auf Grund der Schwerkraft von unten nach oben, ein vollständiges verkleben statt findet.
Die größeren Fehlstellen können auch mit Injektionmörtel ausgespritzt werden, eventuell sogar mit Hinterschnitten in Belastungsrichtung.
 
…damit es nicht so auffällt, war Göga heute in einer anderen Apotheke….
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🤣
 
Kleine Hinweise zur Verarbeitung von Epoxidharzen

1. Tipp


Werden Bauharze (Epoxidharze - nicht Baumharze…!) verarbeitet, dann ist es ratsam die Oberflächen die mit Bauharz kontaminiert wurden, mit Quarzsand abzusanden, damit man eine raue Oberfläche bekommt.

Auf den sehr glatten und erhärteten Epoxidharzflächen haften nachträglich aufgebrachte mineralischen Mörtel und Dünnbettmörtel sehr schlecht, wenn nicht abgesandet wurde. Man erspart sich auch nach dem Erhärten des Epoxidharzes das Anschleifen der Oberfläche.

Empfehlung: Quarzsand mit einer Körnung 0,1 - 0,4 mm

In das frische Epoxidharz so viel Quarzsand einstreuen bis alle Flächen mit trockenem Quarzsand „satt“ abgedeckt sind. Nach dem Erhärten des Epoxidharzes den überschüssigen losen Quarzsand abfegen oder absaugen.


2. Tipp

Mit Quarzsand und Epoxidharz kann man auch einen Epoxidharzmörtel (EP-Mörtel) erstellen.


Einfach in das angemachte Epoxidharz (Harz und Härter miteinander verrührt) 1-2 Raumteile Quarzsand zumischen, bis es eine Konsistenz ergibt, die sich gut verarbeiten lässt. Bevor man den EP-Mörtel verarbeitet, sind alle Flächen vorab mit dem unverschnittenen Epoxidharz vorzustreichen. Dieser Voranstrich ist wie eine Grundierung und der EP-Mörtel wird „frisch in frisch“ darauf verarbeitet.

Um auszuprobieren wie es funktioniert, empfiehlt es sich vorab eine kleine Mustermenge anzumischen.


3. Tipp

Man muss nicht immer eine Einwegspritze zum Verfüllen von Hohlräumen nehmen. Es funktioniert auch sehr gut wenn man eine leere Silikonkartusche dazu nimmt.


Eine gebrauchte und leere Silikonkartusche säubern und den losen PVC Boden der Kartusche der ja nach oben gedrückt wurde aus der Kartusche entfernen. Eine neue unbenutzte Tülle auf die leere und gereinigte Silikonkartusche aufschrauben. Einen Schweißdraht nehmen und vom offenen Kartuschenboden durchschieben bis er aus der vorderen Tülle rauskommt. Das ist sozusagen der „flexible“ Verschluss. Der Draht sollte so dick sein, dass er „eng“ anliegend durch die Tülle passt. Nun kann man das flüssige Epoxidharz in die Kartusche einfüllen. Sobald man den Draht aus der vorderen Tüllenöffnung zieht, fließt das Epoxidharz aus der Kartusche. Zum Verschließen der Tülle wird der Draht wieder durch die Tüllenöffnung geschoben.

p.s.: Es ist gar nicht so einfach ein Stachelschwein zu bürsten...
 
Kleine Hinweise zur Verarbeitung von Epoxidharzen

1. Tipp


Werden Bauharze (Epoxidharze - nicht Baumharze…!) verarbeitet, dann ist es ratsam die Oberflächen die mit Bauharz kontaminiert wurden, mit Quarzsand abzusanden, damit man eine raue Oberfläche bekommt.

Auf den sehr glatten und erhärteten Epoxidharzflächen haften nachträglich aufgebrachte mineralischen Mörtel und Dünnbettmörtel sehr schlecht, wenn nicht abgesandet wurde. Man erspart sich auch nach dem Erhärten des Epoxidharzes das Anschleifen der Oberfläche.

Empfehlung: Quarzsand mit einer Körnung 0,1 - 0,4 mm

In das frische Epoxidharz so viel Quarzsand einstreuen bis alle Flächen mit trockenem Quarzsand „satt“ abgedeckt sind. Nach dem Erhärten des Epoxidharzes den überschüssigen losen Quarzsand abfegen oder absaugen.


2. Tipp

Mit Quarzsand und Epoxidharz kann man auch einen Epoxidharzmörtel (EP-Mörtel) erstellen.


Einfach in das angemachte Epoxidharz (Harz und Härter miteinander verrührt) 1-2 Raumteile Quarzsand zumischen, bis es eine Konsistenz ergibt, die sich gut verarbeiten lässt. Bevor man den EP-Mörtel verarbeitet, sind alle Flächen vorab mit dem unverschnittenen Epoxidharz vorzustreichen. Dieser Voranstrich ist wie eine Grundierung und der EP-Mörtel wird „frisch in frisch“ darauf verarbeitet.

Um auszuprobieren wie es funktioniert, empfiehlt es sich vorab eine kleine Mustermenge anzumischen.


3. Tipp

Man muss nicht immer eine Einwegspritze zum Verfüllen von Hohlräumen nehmen. Es funktioniert auch sehr gut wenn man eine leere Silikonkartusche dazu nimmt.


Eine gebrauchte und leere Silikonkartusche säubern und den losen PVC Boden der Kartusche der ja nach oben gedrückt wurde aus der Kartusche entfernen. Eine neue unbenutzte Tülle auf die leere und gereinigte Silikonkartusche aufschrauben. Einen Schweißdraht nehmen und vom offenen Kartuschenboden durchschieben bis er aus der vorderen Tülle rauskommt. Das ist sozusagen der „flexible“ Verschluss. Der Draht sollte so dick sein, dass er „eng“ anliegend durch die Tülle passt. Nun kann man das flüssige Epoxidharz in die Kartusche einfüllen. Sobald man den Draht aus der vorderen Tüllenöffnung zieht, fließt das Epoxidharz aus der Kartusche. Zum Verschließen der Tülle wird der Draht wieder durch die Tüllenöffnung geschoben.

p.s.: Es ist gar nicht so einfach ein Stachelschwein zu bürsten...
Danke für Deine grundsätzlichen Tipps, an die ich mich hoffentlich erinnere, wenn ich mal mit größeren Mengen umgehen muss.

Hier geht es wirklich nur um Kleinstmengen, weshalb ich mit den Einwegspritzen eigentlich ganz gut bedient bin. Insgesamt habe ich gestern nur 50 Gramm angerührt und verarbeitet und viel mehr wird es morgen auch nicht werden müssen. Das 1,25kg Gebinde (1kg Grundmaterial und 0,25kg Härter) ist mit rund 60€ auch nicht so günstig, dass ich damit verschwenderisch umgehen will. Ich rühr soviel an, wie ich benötige. Zum Wegschmeißen ist es mir zu teuer…😉

Grüße
Christian
 
Danke für Deine grundsätzlichen Tipps, an die ich mich hoffentlich erinnere, wenn ich mal mit größeren Mengen umgehen muss.

Hier geht es wirklich nur um Kleinstmengen, weshalb ich mit den Einwegspritzen eigentlich ganz gut bedient bin. Insgesamt habe ich gestern nur 50 Gramm angerührt und verarbeitet und viel mehr wird es morgen auch nicht werden müssen. Das 1,25kg Gebinde (1kg Grundmaterial und 0,25kg Härter) ist mit rund 60€ auch nicht so günstig, dass ich damit verschwenderisch umgehen will. Ich rühr soviel an, wie ich benötige. Zum Wegschmeißen ist es mir zu teuer…😉

Grüße
Christian

Der Preis von 60,- € für das 1,25 Kg Gebinde = 48,- € / Kg ist tatsächlich sehr sportlich.


Falls zukünftig noch Bauharz (Epoxidharz) benötigt wird!
Qualitativ hochwertige und gut zu verarbeitende Bauharze gibt es im WEB für ca. 30,- € /kg im 1,0 kg Gebinde. Entsprechend größere 3 Kg oder 5 Kg Gebinde im Preis noch deutlich darunter.
 
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