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Der Jungjägerblog...

Waidmannsheil.

Einfach ringlen. Braucht man auch kein Waidlochauslöser dazu.
Mir wurde das Aufbrechen / zerwirken von meinem damaligen "Jagdherrn" (ich mag das Wort Herrn ned) gezeigt. Metzgermeister von Beruf.

Als ich dann das erste mal allein daheim stand parallel zur Sicherheit nebenbei ein youtube-Video mitverfolgt. War dann ziemlich unspektakulär (außer dass es "ewig" gedauert hat)

Auch das anschließende "aus-der-Decke-schlagen" und zerwirken ging problemlos.

Wobei ich immer zuhause aufbreche (da gibt´s Licht - Wasser - und passendes Werkzeug) - Luxus wenn man im Revier wohnt.

Horrido
 
Waidmannsheil.

Einfach ringlen. Braucht man auch kein Waidlochauslöser dazu.
Mir wurde das Aufbrechen / zerwirken von meinem damaligen "Jagdherrn" (ich mag das Wort Herrn ned) gezeigt. Metzgermeister von Beruf.

Als ich dann das erste mal allein daheim stand parallel zur Sicherheit nebenbei ein youtube-Video mitverfolgt. War dann ziemlich unspektakulär (außer dass es "ewig" gedauert hat)

Auch das anschließende "aus-der-Decke-schlagen" und zerwirken ging problemlos.

Wobei ich immer zuhause aufbreche (da gibt´s Licht - Wasser - und passendes Werkzeug) - Luxus wenn man im Revier wohnt.

Horrido
Gott sei Dank haben wir eine Wildkamera und Kühlung auf einem Hof im Revier, direkt an meinem Jagdbogen, keine drei Minuten mit dem Auto.
Wie gesagt, ringeln werd ich wohl beibehalten denke ich, mit dem Hilfsgerät wohl alleime wegen der fehlenden Übung.

@erwinelch es war gestern das SchwedenCap, was ich aber im Wolkenbruch beim gerödel verladen und Aufbruch wegbringen ziemlich bereut hab!
Ich hasse es wenn es mir in den Nacken regnet! 😣
 
Auch von mir Waidmannsheil.

Schloss öffnen ist gar nicht so wild, mit dem richtigen Trick 😉. (manchmal praktisch, wenn man noch nen erfahrenen Lehrprinzen hat 🙈)

Naht suchen, Messer ansetzen und dann mit nem Hammer auf den Messerrücken klopfen. Geht Einwandfrei.
 
von mir ebenfalls ein kräftiges Waidmannsheil.

ich kann nur jedem zum Aufbrechen so etwas hier empfehlen:
https://www.amazon.de/Aufbrechmesser-Messerscheide-geschweift-Anschnittwelle-MagicGrip/dp/B07C632918

Man tut sich viel leichter als mit einem normalen Messer, man schont seine teureren Messer und wenn es nach ein paar Jahren stumpf sein sollte, kauft man sich ein neues. Zusätzlich öffnet man wegen der runden Spitze auch nicht ausversehen irgendwelche Gedärme o.ä.
Ich hatte es früher auch nicht, mitlerweile hab ich es aber immer im Rucksack dabei und nutze es bei jedem Aufbrechen.
 
Waidmannsheil zum Bock! Das war ja eine lange Durststrecke bis zum ersten Stück. Lass dir das Ringeln mal von einem Erfahrenen Jäger zeigen. So schwer ist es nicht, auch ohne irgendwelche Hilfen. Als Messer nemhe ich am liebsten ein Swingblade, mit dem Gekrösemesser lässt sich so die Bauchdecke gefahrlos aufschärfen.
 
Gekrösemesser ist natürlich vorhanden, Ringeln war bisher nie der Plan, deshalb war sie Ringelhilfe schon ganz gut! Aber ich werd mich bei passender Gelegenheit mal an nen Mitjäger dranhängen.

Und ja lange Durststrwcke, aber dafür mit mir im reinen weil es beim ersten Stück für mich ohne jedwede Kompromisse ging.
 
Nach einer tatsächlichen Ewigkeit hat es nun gestern abend endlich geklappt.

Zwei jahre verschenkt bei den Staatsforsten, ein Jagdjahr erfolglos in dem jetzigen Revier mit diversen rückschlägen im Privaten.

Gestern ging es bei extrem drückendem Wetter raus auf meinen Lieblingssitz an den Weiher, gegen 8 gesessen passiert erstmal, wie immer, nichts!😏
Ein dicker Feldhase und ein umtriebiger Bussard haben zwar die ganze Zeit über ihr ding gemacht, aber sowas bin ich ja bereit gewohnt.
Also Surplus ins Ohr und Podcast an.

In der beginnenden Dämmerung kommen auf gut 150 bis 200 m Geis und der Bock hinterher. Er treibt die Geis runterwärts zu mir aber ohne Stillstand wieder in das kleine Holz an den Weihern. :(
Klasse, also Lage der allerbesten Göga mitgeteilt, und eigentlich damig abgeschlossen das es wieder nicht klappt.
Aber: im allerletzten Licht kamen die beiden, es dauerte etwas sich mit dem letzten Licht davon zu überzeugen, wieder den gleichen Weg wie zuvor. Diesmal aber nicht ins Holz sondern auf den abgemähten Raps. :-)
Und jetzt weiß ich eigentlich gar nicht mehr was passiert ist, ob oder wie ich geatmet habe, wie ich im anschlag war, nur noch das der Leutpunkt auf der Kammer saß... und dann hats Boom gemacht!😯
Und ich habe funktioniert, ich habe durchs Feuer geschaut, den Bock zeichnen sehen, den Dreck dahinter spritzen bin bei der kurzen Flucht draufgeblieben und habe Repetiert.
Alles ohne Denken....

Danach war es dann aus.
Göga konnte ich noch schreiben dann waren meine Hände taub, die Pumpe hat gerödelt und ich war mir auf einmal gar nicht mehr sicher ob ich jetzt wirklich auf den Bock geschossen hatte😱
Einzig gezittert habe ich nicht.

Im nachhinein erkenne ich den zustand wieder aus der ein oder anderen Situation in der es mal brenzlig wurde und ich mit meinen tauben Hände gearbeitet habe als ob sie mir nicht ganz gehören.🥶

Über das bergen und aufbrechen hüllen wir nun aber den Mantel des schweigens, nur das ich zumindest nichts dramatisches kaputt gemacht habe. Aber der große Schloßknacker werde ich wohl so schnell nicht. 🤫

Anhang anzeigen 2893787
Ungefähr da wo die Mündung ist auf dem Bild stand der Bock scheibenbreit auf ca. 80m

Anhang anzeigen 2893789

Weidmannsheil Wuidl!
Freut mich riesig für dich, hab mich selten so über eine fremde Erlegung gefreut!

Ich lese ja hier schon sehr lange still mit und konnte deine "Leidensgeschichte" live mitverfolgen - dass du trotz so einer langen Durststrecke dran geblieben bist zeigt deine Leidenschaft - dranbleiben!

Das war schon die ganz harte Schule, durch die du durch musstest....

Klasse das es jetzt endlich geklappt hat.

Zum Aufbrechen: mit Routine wird es besser und auch aus Reh-Hack kann man tolle Sachen machen 😉
 
statt swingblade in der "Wildkammer" / zuhause einfach ein paar Dick-Messer (inkl. Gekrösemesser) anschaffen.
Kosten nicht die Welt, sind einfach nur zweckmäßig und vor allem leicht zu reinigen.

Bei diesen ganzen Swingblade etc. Messern mit den beweglichen Teilen setzt sich gern mal "siff" fest.

Für den Gebrauch im Revier / für Unterwegs haben sie natürlich ihre Vorteile, da man ja ned unbedingt nen ganzen Besteckkasten mitschleppt. ....
 
Weidmannsheil Wuidl!
Freut mich riesig für dich, hab mich selten so über eine fremde Erlegung gefreut!

Ich lese ja hier schon sehr lange still mit und konnte deine "Leidensgeschichte" live mitverfolgen - dass du trotz so einer langen Durststrecke dran geblieben bist zeigt deine Leidenschaft - dranbleiben!

Das war schon die ganz harte Schule, durch die du durch musstest....

Klasse das es jetzt endlich geklappt hat.

Zum Aufbrechen: mit Routine wird es besser und auch aus Reh-Hack kann man tolle Sachen machen 😉
Vielen dank, es musste eben genau so sein wie es dann war.:-)

Und zerwirkt wird morgen, grob im Revier und den rest dann in kontrollierter Umgebung daheim. Vorteil das ich da bereits öfter dabei war bzw. unter Anleitung ran durfte als beim aufbrechen.

Plan:
🟢eine Keule ganz bzw nur ohne Knochen
🟢eine Keule fein zwerirken für Kurzgebratenes
🟢Rücken klassisch auslösen
🟢Vorderläufe Gulasch bzw Hack für Burgerpatties
🟢Knochen für Fond
statt swingblade in der "Wildkammer" / zuhause einfach ein paar Dick-Messer (inkl. Gekrösemesser) anschaffen.
Kosten nicht die Welt, sind einfach nur zweckmäßig und vor allem leicht zu reinigen.

Bei diesen ganzen Swingblade etc. Messern mit den beweglichen Teilen setzt sich gern mal "siff" fest.

Für den Gebrauch im Revier / für Unterwegs haben sie natürlich ihre Vorteile, da man ja ned unbedingt nen ganzen Besteckkasten mitschleppt. ....

Ich hab das Victorinox Hunter, die kleine Klinge klassisch fürs aufschärfen der Decke und die normale bisher rein als Brotzeitklinge.
Aber das wird nach gebrauch auch penibel gereinigt, mehrfach auf Siff kontrolliert und dann nochmal sicherheitsgereinigt. ☣️
Ansonsten hab ich mir eine kleine Aufbrech- und Zerwirktasche zusammengestellt die immer dabei ist und im zweifel innen und aussen auch leicht zu reinigen ist (aus dem medizinischen Bereich).

Ich hoffe nur nie das irgenwann jemand meint das wäre meine Notfalltasche
Serious Silence Of The Lambs GIF
 
statt swingblade in der "Wildkammer" / zuhause einfach ein paar Dick-Messer (inkl. Gekrösemesser) anschaffen.
Kosten nicht die Welt, sind einfach nur zweckmäßig und vor allem leicht zu reinigen.

Bei diesen ganzen Swingblade etc. Messern mit den beweglichen Teilen setzt sich gern mal "siff" fest.

Für den Gebrauch im Revier / für Unterwegs haben sie natürlich ihre Vorteile, da man ja ned unbedingt nen ganzen Besteckkasten mitschleppt. ....

Da gebe ich dir recht. Fürn Anfang reicht jedoch das Swingblade. Bei mir ist es im Jagdrucksack und kommt auf der DJ oder bei Jagden, bei denen ich nicht mit dem eigenen Auto vor Ort bin zum Einsatz. Im Auto liegt das Zerwirkset von Dick, das kommt im heimischen Reveier oft zum Einsatz. In der Wildkammer geht es dann sowieso mit den Dick Messern weiter.
 
von mir ebenfalls ein kräftiges Waidmannsheil.

ich kann nur jedem zum Aufbrechen so etwas hier empfehlen:
https://www.amazon.de/Aufbrechmesser-Messerscheide-geschweift-Anschnittwelle-MagicGrip/dp/B07C632918

Man tut sich viel leichter als mit einem normalen Messer, man schont seine teureren Messer und wenn es nach ein paar Jahren stumpf sein sollte, kauft man sich ein neues. Zusätzlich öffnet man wegen der runden Spitze auch nicht ausversehen irgendwelche Gedärme o.ä.
Ich hatte es früher auch nicht, mitlerweile hab ich es aber immer im Rucksack dabei und nutze es bei jedem Aufbrechen.
Ich benutze dieses hier zum Aufbrechen, Ringeln etc von Rehwild.

https://www.victorinox.com/de/de/Pr...Ps_z4VekWnlo-RqeJXQaAl9vEALw_wcB&gclsrc=aw.ds
 
Heute in die Blattjagd-Saison eingestiegen. Und wie. Bekanntlich ist ja Neumond und da sollen die Böcke ja leichter springen. Also nach der Arbeit auf den ausgewählten Sitz. 16:55 Uhr gesessen. Rascheln / Plätzen im Bestand. 17:00 Uhr ca 5x Kitzfiep. 17:02 Uhr Bock im Anblick im Bestand. Nochmal 3x Kitzfiep. Bock tritt aus und kommt näher. Nochmal ansprechen. 17:05 Uhr Bock erlegt.

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