• Du musst dich registrieren, bevor du Beiträge verfassen kannst. Klicke auf Jetzt registrieren!, um den Registrierungsprozess zu starten. Registrierte User surfen werbefrei, können Suchen durchführen und sehen die volle Darstellung des Forums mit vielen anderen Unterforen!!!

Der Jungjägerblog...

Danke für die vielfältigen Rückmeldungen. Mir ging es tatsächlich nur um das Sparen von Urlaubstagen wenn man dafür auch die gesetzlich zugesicherten Tage nutzen kann. Nach reiflichem Studium der Listen die die Bezirksregierungen in NRW veröffentlichen, gibt es aber keinen Anbieter bei dem das möglich ist. 🤷

Eure anderen Hinweise bezüglich Zeitbedarf werde ich mir zu Herzen nehmen und überschlafen. Wirklich danke dafür.
 
Ich war seinerzeit mit dem Unterricht bei meiner KJS sehr zufrieden! Es waren harte 6 Monate aber ich war zufrieden und es hat auch den jagdlichen Anschluss erweitert! Aaaaber zumindest „damals“(25 Jahre) war man in diesem halben Jahr nicht besonders flexibel….
 
Ich war seinerzeit mit dem Unterricht bei meiner KJS sehr zufrieden! Es waren harte 6 Monate aber ich war zufrieden und es hat auch den jagdlichen Anschluss erweitert! Aaaaber zumindest „damals“(25 Jahre) war man in diesem halben Jahr nicht besonders flexibel….
Das ist auch heute noch so - Bei Kursbeginn im August gehts noch - aber ab November/Dezember erhöht sich die Schlagzahl beträchtlich und es wird dann ab Januar, wenn die Schiessausbildung parallel läuft und die Lerngruppen Fahrt aufnehmen doch zu einer nicht zu vernachlässigenden Belastung.
D
 
Ich habe ebenfalls bei der KJS den Langkurs gemacht und würde das immer wieder tun. War zwar schon zeitaufwendiger als eine zweiwöchige Druckbetankung, aber mir war es wichtig möglichst viel und gründlich zu lernen. Die Gelegenheit z. B, auf vielen Drückjagden als Treiber mitzugehen und dann einige Stücke unaufgebrochen an den Streckenplatz zu bekommen, damit man Aufbrechen üben kann, war echt super. Zudem knüpft man gleich Kontakte zu den Jägern in der Nähe, was sehr hilfreich bei der Suche nach Jagdmöglichkeiten ist. Die Ausbilder aus der KJS sind idR ehrenamtlich unterwegs und entsprechend interessiert, ihr Wissen gut und vollständig weiterzugeben.

Und ein Jahr lang jeden Freitag abend ein paar Stunden zu investieren (plus Wochenendtermine und Schießübungen natürlich) gibt einem "ein bisschen" Vorgeschmack darauf, was einen zeitlich erwartet - so man denn wirklich jagdlich tätig werden will.

Das muss man natürlich auch bedenken: Nicht jeder, der den Jagdschein macht, wird gleich zum Hardcore Jäger. Ob es allerdings gut ist, nur alle Jubeljahre mal auf eine Jagd zu gehen - eher nicht. Erfahrung braucht es am allermeisten, das sind wir den Tieren, die wir jagen, schuldig.
Dass ich die verschiedenen Enten nicht mehr so dolle unterscheiden kann: Ja, mei. Die darf ich in meinem Pirschbezirk sowieso nicht jagen. So was vergisst man dann halt wieder.

Ich war dieses Jahr auf der Jagd und Hund Messe in Dortmund und die Anzahl der Jagdschulen (privat und Jagdverbände) ist enorm. Kann ja nicht alles schlecht sein, was die an Kursen anbieten.
 
Moin Zusammen,

seit letztem Samstag bin ich auch Jungjäger in spe. Prüfung bestanden.
Hatte einen Kurs in einer Jagdschule der ab dem 20.1. gestartet ist.
War ein sehr heißer Ritt. Hatte schon ein bisschen Vorkenntnis, aber es war immer noch sehr anspruchsvoll und anstrengend.
Kein freies Wochenende bzw. 12h Unterrichtstage an Samstagen und Sonntagen. Die letzten 2,5 Wochen waren dann in Vollzeit.
In unserem Kurs gab es Kollegen/innen die inhaltlich besser waren als ich, aber trotzdem durchgefallen sind.
Etwas Glück gehört auch dazu eine solche Prüfung zu bestehen. :clap2:

So. Ich überlege mir nun erstmal, neben einem Waffenschrank der Klasse 1, eine Büchse zu kaufen.
Stelle mir eine Tikka T3X CTR im Kaliber .308 vor. Führt jemand von euch so eine Büchse?
Wenn ja, was sind eure Erfahrungswerte? Was empfehlt ihr für ein Zielfernrohr, wenn man hauptsächlich auf eine Ansitzjagd geht?

Über eure Rückmeldungen würde ich mich freuen.

VG HSV
 
Dann herzlichen Glückwunsch und Weidmannsheil! Beim Waffenschrank, kauf Dir gleich einen mit Zahlencode/Fingerabdruckscanner ohne Schlüssel. Da ist grad eine mächtige Diskussion im Gange zur sicheren Verwahrung des Schlüssels aufgrund eines OLG Urteils.
Mit einer Büchse in .308 macht man nichts falsch, das langt für alles Haarwild in Deutschland. Ich würde mir gleich einen Schalldämpfer dazu holen und die Büchse gleich damit einschießen lassen, ist einfach angenehmer zwecks Lärmpegel und Rückstoß
Als Optik habe ich mir als Jungjäger ein Zeiss Conquest V6 2,5-15x56 mit Dentler Basis Schiene auf eine Haenel Jäger 10 montieren lassen. Mein Büchsenmacher hat ein Herz für Jungjäger, ist auch selber Ausbilder, und hat einen guten Komplettpreis gemacht. Frag da mal in Deiner Umgebung rum, es ist eh gut einen Büchsenmacher vor Ort zu haben, zu dem man bei einem kleinen Problem mal einfach hingehen kann. Da ich recht groß bin und lange Arme habe, war auch noch eine Schaftverlängerung nötig, ging alles ohne Probleme.
Zusammengefasst: Waffenschrank mit Zahlenschloss, 308 super Kaliber, Mittelklasseoptik tut's, 56er Objektiv gut bei Dämmerung. :-)
Noch ein Rat eines meiner Ausbilder mit >50 Jahren Jagderfahrung: Lieber mehr Geld in die Optik stecken, die billigen Büchsen aus Italien oder der Türkei schießen auch gut (genug).
Traummodus ein: Wenn ich etwas Spielgeld übrig hätte, würde ich mir eine Blaser R8 mit durchbrochenem Schaft und Integralschalldämpfer holen. Die Waffe baut einfach genial kurz und ist führig. Wie gesagt, bin groß und da ist eine lange Waffe samt Schalldämpfer manchmal sperrig, wenn man durch den Wald spaziert. Dazu kommt noch die Handspannung und das schnellere Repetieren bei der R8. Aber da zahlt man halt a weng mehr...
 
Guter Beitrag @crashlander! Bei der ZF-Montage kann man auch einen Blick auf Innomount riskieren. Bei der Optik sollte man auch Kahles auf dem Zettel haben. Lochschaft muss sein.
 
So. Ich überlege mir nun erstmal, neben einem Waffenschrank der Klasse 1, eine Büchse zu kaufen.
Stelle mir eine Tikka T3X CTR im Kaliber .308 vor. Führt jemand von euch so eine Büchse?
Wenn ja, was sind eure Erfahrungswerte? Was empfehlt ihr für ein Zielfernrohr, wenn man hauptsächlich auf eine Ansitzjagd geht?

Über eure Rückmeldungen würde ich mich freuen.

VG HSV
Herzlichen Glückwunsch und allezeit Weidmannsheil!

Mit einer CTR machst nix falsch - im Gegenteil!
Wenn du die Möglichkeit hast, nimm die Variante mit dem verstellbaren Schaftrücken.
Damit hast du für den Anfang eine präzise Waffe, die du später auf Wunsch noch erweitern kannst.
Ich hab mit einem Kahles K318i begonnen und einer Spuhr-Montage; wahrscheinlich würde ich heute eine Eratac nehmen.
Ja, das Glas ist deutlich teurer als die Waffe - das hat auch einen Grund.....
Schalldämpfer würde ich auch von Anfang an mit anschaffen - Svemko bietet gute Einsteigermodelle, die bereits einen Titankern haben und damit relativ robust sind.

Zur Erweiterung: Ich habe meiner Waffe irgendwann einen Carbon-Schaft von PSE spendiert - und ein Glas von ZCO.

Siehe Bilder - beides dieselbe CTR.
IMG_9497.jpeg
IMG_1242 (1).jpeg
 
Weidmannsheil zur Prüfung.
Ein Jagdfreund führt die Tikka und ist rundum zufrieden.
In der Preislage solltest Du die Haenel Jäger 10 und die Winchester X-Bolt noch ins Auge fassen. Stets mit Mündungsgewinde und Schalldämpfer. Bei Neuerwerb sollte man hierauf nicht mehr verzichten. Als Kaliberalternative 8x57 berücksichtigen. Ansonsten ist die Kaliberfrage eine Religion, obwohl in Europa bei Beachtung der gesetzlichen Vorschriften für 90% des Jagdalltags irrelevant. Mit 308 oder 8x57 machst Du jedoch nichts falsch, bei absehbarer Bergjagd die .270 Win oder 7x64 berücksichtigen.
Angesichts der steigenden Zulässigkeit von Nachtsicht- bzw. Wärmebildtechnik halte ich heute ein Mittelklasseglas von Zeiss, Svaro, Kahles, S+B oder Steiner für ausreichend. Optimal wäre ein Glas mit einem Vergrößerungsbereich von (kleiner als) 2 bis X, dann könntest Du es gut für eine Drückjagd verwenden. Ggf. hat der Händler ein Auslaufmodell da. Bei der Optik eher mehr Geld ausgeben als bei der Waffe.

Viel Spaß bei der Entscheidungsfindung.
 
Zahlenschloß. Gefährliche Sache. Zu Zeiten, in denen ich noch in D. zur Jagd bin, hatte ich einen kleinen Tresor mit Zahlenschloß. Da war Munition und der Schlüssel vom Waffenschrank drin. Irgendwann hat es das elektronische Zahlenschloß zerlegt. Ich habe diesen kleinen Tresor mehr oder weniger mit brutaler Gewalt aus der Wand reißen müssen, um ihn dann von der Rückseite her mit der Flex aufzuschneiden. Seitdem bin ich mit Zahlenschlössern eher zurückhaltend.

Tikka machste nix verkehrt, die Frage ist halt, wie "gut" ein ZF in Zeiten von Nachtsicht überhaupt noch sein muß? Muß man 2.5k+ für ein 56er Zeiss ausgeben? Ich bin mir da iwi nicht mehr so ganz sicher....
 
Vielen lieben Dank für die zahlreichen Antworten.
Jeder sagt den Waffenschrank nicht zu klein kaufen.
Aber einer mit Platz für 9 Langwaffen sollte doch reichen.

Ein gutes Zielfernrohr ist sicherlich ein muss.
Werde demnächst mal zu Frankonia nach Würzburg/Rottendorf fahren.
Da kann man im Schießkino alles mal testen. Bin gespannt.

VG HSV
 
WMH zum JS

Viel Spaß im Schießkino, war bislang nur im neuen Laden. Persönlich fand ich den alten allerdings schöner. Ansonsten gibt es in der Umgebung noch ein paar gute BüMas.
 
Waidmannsheil zur grünen Abitur und viel Freude in diesem prägenden Lebensabschnitt. Seit Generationen raten die alten Jäger den "Jungen", gleich einmal was Gescheites zu kaufen. Die wenigsten mach(t)en es. Bei Zielfernrohren ist Swaro oder Zeiss immer noch State of the Art. Tikka schießt gut, hat aber keine Schlagbolzensicherung. Alternative in dem Preissegment wäre die Browning X Bolt. Wenn ich heute anfangen würde, würde ich mir eine Heym kaufen oder gleich eine R8 oder Jakele J1.
 
Zur Heym (ich hab eine), ist echt super. Schießt Loch an Loch bislang egal was für eine Munition ich nehme.

Inzwischen nehme ich aber am liebsten meine BBF meistens mit Einstecklauf, da wesentlich kürzer und führiger (und leichter als ne Bergara 🙈)
 
Ich habe auch eine Heym SR21 (keine Ranger). Ist halt iwie ein richtiges Jagdgewehr aus Holz und Stahl. Ich jage auch fast nur mit der Kipplaufbüchse (keine Bergara, wobei die BA13 auch noch im Schrank rumsteht)
 
Vielen lieben Dank für die zahlreichen Antworten.
Jeder sagt den Waffenschrank nicht zu klein kaufen.
Aber einer mit Platz für 9 Langwaffen sollte doch reichen.

Ein gutes Zielfernrohr ist sicherlich ein muss.
Werde demnächst mal zu Frankonia nach Würzburg/Rottendorf fahren.
Da kann man im Schießkino alles mal testen. Bin gespannt.

VG HSV
Herzlichen Glückwunsch / Waidmannsheil auch von mir. In einen WS für 9 LW passen die jedoch meistens nur ohne montierte Optik rein. Realistischer ist 6-7 LW.
 
Herzlichen Glückwunsch / Waidmannsheil auch von mir. In einen WS für 9 LW passen die jedoch meistens nur ohne montierte Optik rein. Realistischer ist 6-7 LW.
Moin. Danke. Ich stelle mir gerade die Investsumme vor. 7 LW mit Optik.
Schmale 30.000 Euronen. Sauber.
Und das ist noch nicht mal hochgegriffen.
Ganz sicherlich würde ich keinen natürlichen Todes sterben. ;-)
VG HSV
 
Zahlenschloß. Gefährliche Sache. Zu Zeiten, in denen ich noch in D. zur Jagd bin, hatte ich einen kleinen Tresor mit Zahlenschloß. Da war Munition und der Schlüssel vom Waffenschrank drin. Irgendwann hat es das elektronische Zahlenschloß zerlegt. Ich habe diesen kleinen Tresor mehr oder weniger mit brutaler Gewalt aus der Wand reißen müssen, um ihn dann von der Rückseite her mit der Flex aufzuschneiden. Seitdem bin ich mit Zahlenschlössern eher zurückhaltend.

Tikka machste nix verkehrt, die Frage ist halt, wie "gut" ein ZF in Zeiten von Nachtsicht überhaupt noch sein muß? Muß man 2.5k+ für ein 56er Zeiss ausgeben? Ich bin mir da iwi nicht mehr so ganz sicher....

.... gibt auch mechanische Zahlenschlösser. Nix Batterie nix Stromausfall :sun:
 
Moin. Danke. Ich stelle mir gerade die Investsumme vor. 7 LW mit Optik.
Schmale 30.000 Euronen. Sauber.
Und das ist noch nicht mal hochgegriffen.
Ganz sicherlich würde ich keinen natürlichen Todes sterben. ;-)
VG HSV

... zu den Kracheisen kommen ja noch zusätzliche Kosten. Fernglas (-gläser), Spektiv, Nachtsichttechnik, Klamotten, Berge- und Aufbrechuntensilien, Kleinkram und ggf. ein Revierfahrzeug oder was Reviertaugliches.
Da kommt einiges zusammen.
 
... zu den Kracheisen kommen ja noch zusätzliche Kosten. Fernglas (-gläser), Spektiv, Nachtsichttechnik, Klamotten, Berge- und Aufbrechuntensilien, Kleinkram und ggf. ein Revierfahrzeug oder was Reviertaugliches.
Da kommt einiges zusammen.
Zum Glück habe ich das meiste Ausrüstungszeugs schon. Trotzdem werden mit Kursgebühr und Sonstiges ca. 15.000 Steine über die Wupper gehen.
VG HSV
 
Zurück
Oben Unten