GBV-Dornach
Militanter Veganer
Liebe Grillfreunde,
kaum zu glauben – nachdem ich hier jahrelang als Leecher verbrachte, habe ich mich endlich registriert!
Kurz zu mir: Ich bin 30 Jahre, komme aus München und wie die meisten hier verbringe ich meine Freizeit am liebsten am Grill. Ich habe einen 57 Weber One-Touch Premium, dank dem Beitrag von @tobfo habe ich (zusammen mit meiner Familie) einen Grillverein gegründet und bin daher auch stolzer Besitzer einer Metrokarte.
Schon als Kind war Grillen ein absoluten Highlight für mich. Jetzt vergrille ich so ziemlich alles was mich anlacht – Rind, Schwein, Lamm, Kalb, Hendl in allen auffindbaren Zerlegungsformen – von Lammkottelets bis zu PP. Leider passt nur Hendl ganz auf meinen Grill…
Nun zu meiner Frage – wie geht Ihr bei dicken Steaks vor? Ich beschreibe mal mein übliches Vorgehen:
Die Steaks – sagen wir mal 400 – 500g schwere Entrecôte nehme ich ca. 3-4 Stunden vor dem Auflegen aus dem Kühlschrank, damit sie Raumtemperatur annehmen können. Ca. eine halbe Stunde vor dem Auflegen wird das Fleisch gesalzen. Dieser Punkt ist wohl strittig – ich bin bisher damit gut gefahren.
Dann zünde ich einen Anzündkamin voll Brekkies an und warte bis er komplett durchgeglüht ist. Danach Brekkies in den Grill, Rost drauf und nochmal ca. 5 Min nachglühen lassen. Fleisch einölen, Thermometer rein – zack, fertig, ab damit auf den Grill. Ich gebe dem Fleisch ca. 2-3 Minuten pro Seite (nach der Hälfte der Zeit wird das Steak um 60° gedreht) damit ich ein schönes Branding bekomme. Das selbe nochmal von der anderen Seite.
Nun zu meinem ersten Problem: Ich esse mein Fleisch am liebsten Blue Rare – Rare. Nach der direkten Hitze folgt also die indirekt. Ich ziehe das Fleisch vor, schließe den Deckel und notgedrungen auch alle Lüfter, um schnellst möglich an Temperatur zu verlieren. Am liebsten würde ich das Fleisch bei 100-120° auf KT von 48° ziehen. Bis ich aber bei den 100° im Grill angekommen bin, ist die KT meist schon längst erreicht. Wie macht ihr das? Nehmt ihr das Fleisch nach dem Anbraten runter und wartet bis der Grill sich einreguliert hat? Oder nehmt ihr von Beginn an weniger Brekkis? Oder fangt ihr auch schon bei großer Hitze an indirekt weiter zu machen?
Danach Fleisch raus und 10 Min ruhen lassen. Hier habe ich auch eine Frage an euch. Leider kann ich meinen Ofen nicht auf 35° o.Ä. einstellen. Bei mir beginnt die Skala erst bei 80°. Wenn ich das Fleisch aber draußen ruhen lasse, ist von der ehemaligen KT gefühlt nur noch die Hälfte übrig. Ich überlege mir daher einen Zweitgrill (z.B. Weber Jumbo Joe oder was anderes mit viel Platz, dass sich aber für einen gemütlichen Grillabend an der Isar eignet) anzuschaffen. Ich würde dann ein paar Brekkies am Anfang abzwacken und dort hinein geben und das Fleisch darin ruhen lassen. Hat jemand von euch schon Erfahrung damit gesammelt? Lohnt sich die Anschaffung?
Ich dank euch schon jetzt für eure Antworten!
Liebe Grüße
GBV Dornach
kaum zu glauben – nachdem ich hier jahrelang als Leecher verbrachte, habe ich mich endlich registriert!
Kurz zu mir: Ich bin 30 Jahre, komme aus München und wie die meisten hier verbringe ich meine Freizeit am liebsten am Grill. Ich habe einen 57 Weber One-Touch Premium, dank dem Beitrag von @tobfo habe ich (zusammen mit meiner Familie) einen Grillverein gegründet und bin daher auch stolzer Besitzer einer Metrokarte.
Schon als Kind war Grillen ein absoluten Highlight für mich. Jetzt vergrille ich so ziemlich alles was mich anlacht – Rind, Schwein, Lamm, Kalb, Hendl in allen auffindbaren Zerlegungsformen – von Lammkottelets bis zu PP. Leider passt nur Hendl ganz auf meinen Grill…
Nun zu meiner Frage – wie geht Ihr bei dicken Steaks vor? Ich beschreibe mal mein übliches Vorgehen:
Die Steaks – sagen wir mal 400 – 500g schwere Entrecôte nehme ich ca. 3-4 Stunden vor dem Auflegen aus dem Kühlschrank, damit sie Raumtemperatur annehmen können. Ca. eine halbe Stunde vor dem Auflegen wird das Fleisch gesalzen. Dieser Punkt ist wohl strittig – ich bin bisher damit gut gefahren.
Dann zünde ich einen Anzündkamin voll Brekkies an und warte bis er komplett durchgeglüht ist. Danach Brekkies in den Grill, Rost drauf und nochmal ca. 5 Min nachglühen lassen. Fleisch einölen, Thermometer rein – zack, fertig, ab damit auf den Grill. Ich gebe dem Fleisch ca. 2-3 Minuten pro Seite (nach der Hälfte der Zeit wird das Steak um 60° gedreht) damit ich ein schönes Branding bekomme. Das selbe nochmal von der anderen Seite.
Nun zu meinem ersten Problem: Ich esse mein Fleisch am liebsten Blue Rare – Rare. Nach der direkten Hitze folgt also die indirekt. Ich ziehe das Fleisch vor, schließe den Deckel und notgedrungen auch alle Lüfter, um schnellst möglich an Temperatur zu verlieren. Am liebsten würde ich das Fleisch bei 100-120° auf KT von 48° ziehen. Bis ich aber bei den 100° im Grill angekommen bin, ist die KT meist schon längst erreicht. Wie macht ihr das? Nehmt ihr das Fleisch nach dem Anbraten runter und wartet bis der Grill sich einreguliert hat? Oder nehmt ihr von Beginn an weniger Brekkis? Oder fangt ihr auch schon bei großer Hitze an indirekt weiter zu machen?
Danach Fleisch raus und 10 Min ruhen lassen. Hier habe ich auch eine Frage an euch. Leider kann ich meinen Ofen nicht auf 35° o.Ä. einstellen. Bei mir beginnt die Skala erst bei 80°. Wenn ich das Fleisch aber draußen ruhen lasse, ist von der ehemaligen KT gefühlt nur noch die Hälfte übrig. Ich überlege mir daher einen Zweitgrill (z.B. Weber Jumbo Joe oder was anderes mit viel Platz, dass sich aber für einen gemütlichen Grillabend an der Isar eignet) anzuschaffen. Ich würde dann ein paar Brekkies am Anfang abzwacken und dort hinein geben und das Fleisch darin ruhen lassen. Hat jemand von euch schon Erfahrung damit gesammelt? Lohnt sich die Anschaffung?
Ich dank euch schon jetzt für eure Antworten!
Liebe Grüße
GBV Dornach
