Nabend zusammen,
Nachdem in den letzten Jahren Corona und andere Widrigkeiten dafür gesorgt hatten, dass ich meinen Geburtstag nicht feiern konnte, war es am vergangenen Wochenende mal wieder so weit.
Ich hatte mir folgendes kulinarische Programm vorgenommen, was am Ende gut gepasst hat und am Samstag echt eine entspannte Nummer war:
Angefangen habe ich Anfang der Woche mit einer Portion Griebenschmalz. Dazu habe ich 1,5 kg Flomen geputzt und durch die 6mm Scheibe gewolft. Dann das ganze langsam erwärmen und köcheln, bis es aufhört zu blubbern (also alles Wasser verdampft ist). Praktisch, wenn man das draußen machen kann, weil das einem eine zugedampfte Bude erspart
Gegen Ende die Temperatur langsam hochfahren, bis die Grieben eine schöne Farbe haben. Dann die Grieben absieben mit und abkühlen lassen, das macht sie knusprig…
Einen Teil des Schmalzes habe ich pur abgefüllt. Für den Griebenschmalz dann noch einen Apfel und eine Zwiebel gewürfelt und kurz mit einer Portion Majoran durch die Pfanne gezogen. Zu guter letzt das ganze mit den gerieben unter den langsam wieder fester werdenden Schmalz mischen, eine Prise Salz dazu und abfüllen. Hier die Ausbeute mit einer Teststulle. Ist schon ne leckere Nummer. Und wer Kalorien findet darf die behalten
.
Das war neben etwas Käse, Salami und Rohkost die Vorspeisenplatte.
Als Hauptdarsteller hatte mir Schaschlik vorgenommen. Ich hatte hier mal ein Rezept gesehen, wo mir jetzt der @Schweinegriller beim Wiederfinden half: das Schaschlik Deluxe vom @essengehen. Dazu das Rezept auf 30 Personen hochskaliert, was auf 7,5 kg Duroc-Nacken und 3,5 kg Speck hinauslief. Also endlich mal wieder kochen im größeren Maßstab. Macht dann ja doch mehr Spaß als immer der Kleinkram
. Da ich Samstag keinen Stress haben wollte habe ich 90% der Arbeit auf Freitag vorgezogen. Das ist eine ganz klare Empfehlung. Ist erstens super entspannt und zweitens mit einer Nacht Pause sicher nicht von Nachteil für das Endergebnis. Aber der Reihe nach:
Hier das ganze Fleisch geschnitten und portioniert, Gelderländer Bauchspeck hatte ich am Stück bekommen, Schwarte runtergeschnitten und mit der Aufschnittmaschine in 5-6 mm dicke Scheiben geschnitten…
Außerdem 30 Paprika und 20 Gemüsezwiebeln vorbereitet. Vorne in groß für die Spieße, hinten die Abschnitte für die Sauce…
Dann wurde erstmal fleißig gespießt.
Als nächstes habe ich die Sauce vorbereitet. Hier die Protagonisten. Gut dass die Metro größere Gebinde hat
auf das ausdrücken von 15 Tuben Tomatenmark hatte ich jetzt keinen gesteigerten Bock…
Dann lasset die Spiele beginnen. Dazu zunächst den überschüssigen bacon ausgelassen…
…Zwiebeln und Paprika dazu…
…und die übrigen Zutaten laut Rezept dazugegeben…
Ihr seht vielleicht, dass sich da irgendwie die Töpfe vermehrt haben. Sauce ist das jedenfalls mehr als genug, kann man m.E. Um min. 1/3 reduzieren. Aber egal, hab ich jetzt noch genug eingekocht für schlechte Zeiten.
Dann habe ich die Spieße angegrillt…
…und anschließend in einen 1/1 GN-Behälter gestapelt, mit der Sauce angefüllt und noch am Freitag Abend rd. 2,5 bei 150 Grad auf dem Grill schmoren lassen.
Angesichts der Temperaturen konnte das ganze auch draußen auf dem Grill übernachten und nochmal schön durchziehen. Am Samstag dann einfach nochmal für ne gute Stunde langsam aufwärmen und dann zur großen Fütterung anrichten:
Echt geiler shice. Das Fleisch super zart und der Geschmack Bombe, zu 99% so wie man das hier von der guten pommesbude oder der Kirmes kennt.
Ebenfalls am Freitag hatte ich noch Brotteig angesetzt, den ich dann am Samstag Vormittag frisch gebacken habe:
Vom großen Gelage habe ich wieder mal nicht an Fotos gedacht
jedenfalls wurde gut gespachtelt. Menge Fleisch würde ich wieder so machen aber wie gesagt weniger Sauce. Aber ansonsten ist das Rezept ein echter Burner, kann man echt nicht anders sagen.
Was ich sehr nett fand war, was sich meine Leute als Geschenk haben einfallen lassen. Auf einmal kam der @Biermensch mit etwas rein, worauf vermutlich sogar der @Herr Vatska mit seinem Museum voller Grills neidisch geworden wäre
…
Gefüllt und garniert war das ganze dann auch noch…
Tolle Idee!
Wie gesagt: wir hatten einen schönen und entspannten Abend mit lecker Mampf und dem einen oder anderen Bierchen.
In diesem Sinne bis demnächst
Benz
Nachdem in den letzten Jahren Corona und andere Widrigkeiten dafür gesorgt hatten, dass ich meinen Geburtstag nicht feiern konnte, war es am vergangenen Wochenende mal wieder so weit.
Ich hatte mir folgendes kulinarische Programm vorgenommen, was am Ende gut gepasst hat und am Samstag echt eine entspannte Nummer war:
Angefangen habe ich Anfang der Woche mit einer Portion Griebenschmalz. Dazu habe ich 1,5 kg Flomen geputzt und durch die 6mm Scheibe gewolft. Dann das ganze langsam erwärmen und köcheln, bis es aufhört zu blubbern (also alles Wasser verdampft ist). Praktisch, wenn man das draußen machen kann, weil das einem eine zugedampfte Bude erspart
Gegen Ende die Temperatur langsam hochfahren, bis die Grieben eine schöne Farbe haben. Dann die Grieben absieben mit und abkühlen lassen, das macht sie knusprig…
Einen Teil des Schmalzes habe ich pur abgefüllt. Für den Griebenschmalz dann noch einen Apfel und eine Zwiebel gewürfelt und kurz mit einer Portion Majoran durch die Pfanne gezogen. Zu guter letzt das ganze mit den gerieben unter den langsam wieder fester werdenden Schmalz mischen, eine Prise Salz dazu und abfüllen. Hier die Ausbeute mit einer Teststulle. Ist schon ne leckere Nummer. Und wer Kalorien findet darf die behalten
Das war neben etwas Käse, Salami und Rohkost die Vorspeisenplatte.
Als Hauptdarsteller hatte mir Schaschlik vorgenommen. Ich hatte hier mal ein Rezept gesehen, wo mir jetzt der @Schweinegriller beim Wiederfinden half: das Schaschlik Deluxe vom @essengehen. Dazu das Rezept auf 30 Personen hochskaliert, was auf 7,5 kg Duroc-Nacken und 3,5 kg Speck hinauslief. Also endlich mal wieder kochen im größeren Maßstab. Macht dann ja doch mehr Spaß als immer der Kleinkram
Hier das ganze Fleisch geschnitten und portioniert, Gelderländer Bauchspeck hatte ich am Stück bekommen, Schwarte runtergeschnitten und mit der Aufschnittmaschine in 5-6 mm dicke Scheiben geschnitten…
Außerdem 30 Paprika und 20 Gemüsezwiebeln vorbereitet. Vorne in groß für die Spieße, hinten die Abschnitte für die Sauce…
Dann wurde erstmal fleißig gespießt.
Als nächstes habe ich die Sauce vorbereitet. Hier die Protagonisten. Gut dass die Metro größere Gebinde hat
Dann lasset die Spiele beginnen. Dazu zunächst den überschüssigen bacon ausgelassen…
…Zwiebeln und Paprika dazu…
…und die übrigen Zutaten laut Rezept dazugegeben…
Ihr seht vielleicht, dass sich da irgendwie die Töpfe vermehrt haben. Sauce ist das jedenfalls mehr als genug, kann man m.E. Um min. 1/3 reduzieren. Aber egal, hab ich jetzt noch genug eingekocht für schlechte Zeiten.
Dann habe ich die Spieße angegrillt…
…und anschließend in einen 1/1 GN-Behälter gestapelt, mit der Sauce angefüllt und noch am Freitag Abend rd. 2,5 bei 150 Grad auf dem Grill schmoren lassen.
Angesichts der Temperaturen konnte das ganze auch draußen auf dem Grill übernachten und nochmal schön durchziehen. Am Samstag dann einfach nochmal für ne gute Stunde langsam aufwärmen und dann zur großen Fütterung anrichten:
Echt geiler shice. Das Fleisch super zart und der Geschmack Bombe, zu 99% so wie man das hier von der guten pommesbude oder der Kirmes kennt.
Ebenfalls am Freitag hatte ich noch Brotteig angesetzt, den ich dann am Samstag Vormittag frisch gebacken habe:
Vom großen Gelage habe ich wieder mal nicht an Fotos gedacht
Was ich sehr nett fand war, was sich meine Leute als Geschenk haben einfallen lassen. Auf einmal kam der @Biermensch mit etwas rein, worauf vermutlich sogar der @Herr Vatska mit seinem Museum voller Grills neidisch geworden wäre
Gefüllt und garniert war das ganze dann auch noch…
Tolle Idee!
Wie gesagt: wir hatten einen schönen und entspannten Abend mit lecker Mampf und dem einen oder anderen Bierchen.
In diesem Sinne bis demnächst
Benz

da habt Ihr es Euch richtig gut gehen lassen 


noch nie gehört 


