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Die Ribs der Meister

Habe gerade die Sauce für die Ribs gekocht und probiert.

Hölle, Hölle, Hölle, ist das Zeug scharf.

Ich denke, dass es an meinem Verständnis für die im Rezept erwähnten 10 SCHEIBEN INGWER liegt. Also, ich habe ein Stück frischen Ingwer in der halben Größe meines Daumens zerkleinert.

Könnte es daran liegen?

Ich mag gar nicht weiter machen mit der Sonntagsvergrillung und den Rippen der Deutschen Meister.

Könnte mir jemand erklären wie das mit den 10 Scheiben konkret zu verstehen ist?

Dank und Gruß aus dem völlig verqualmten Emsland
 
Ich hab mit diesen Rippen nur schlechte Erfahrung gemacht. Mir haben sie nicht geschmeckt. Wobei die Schärfe weniger das Thema war....

Es scheint es ist wirklich Geschmackssache. Wie gesagt, nicht mein ding.

Ach ja, hier nachzulesen: http://www.grillsportverein.de/forum/threads/ein-ganzes-wochenende-nur-fehlschlaege.119394/


Die Schärfe kann aber auch vom Knobi kommen. Wenn Du wirklich nur vor der Schärfe angst hast, mach man weiter,....wird schon werden.
 
Könnte mir jemand erklären wie das mit den 10 Scheiben konkret zu verstehen ist?

Hi,

du bist richtig. Einfach ein fingerdickes Stück schälen und in 10 2mm dicke scheiben schneiden. Das hat den Sinn, dass die Fasern gebrochen sind und dir nachher nicht im Zauberstab hängen.


@Lutz
Kann schon mal vorkommen, dass etwas nicht den (Geschmacks) Nerv des Grillers trifft.
 
@Lutz
Kann schon mal vorkommen, dass etwas nicht den (Geschmacks) Nerv des Grillers trifft.


deswegen habe ich auch mein dick geschrieben. Sie waren nicht zuwieder haben mir halt nicht geschmeckt. Von der Konsistenz, aussehen und Geruch...1a. Auch die Mop Sauce hat mir geschmeckt, aber halt das fertige Produkt nicht, was aber keineswegs heissen soll das es nichts taugt. Kann ja auch nicht sein, denn sonst hätten sie ja nicht gewonnen.

Auch die anderen Gewinner Ribs haben mir nicht zugesagt. Wahrscheinlich kann man aber mit "einfache" BBQ Ribs auf Wettbewerben keinen Blumentopf mehr gewinnen. Kenn ich aus dem Modellbau. Da wird auch keiner mit einem Standartmodell, sei es auch noch so gut gebaut gewinnen. Da muss immer etwas anderes, möglichst nie versuchtes dran sein. Das treibt dann merkwürdige Stilblüten.

Hoffe ich habe keinen auf die Füße getreten.
 
Super, das ging ja schneller als die Feuerwehr!

Die Ingwerdosis habe ich demnach richtig hinbekommen. Also drauf mit der Sauce. Als Behälter musste ich eine emaillierte Brotback-Kastenform nehmen. Was den Endgeschmack anbelangt habe ich auch noch leichte Bedenken. Deshalb habe ich von Anfang eine Plan B gehabt und bereits um 13:00 Uhr zwei Haxen (a 900g) aufgelegt.

2-1 Versuch.jpg


Danke für die schnellen Antworten!

.

2-1 Versuch.jpg
 
So, der Versuch ist gelungen. Familie und Mitesser sind begeistert. Es hat sehr gut geschmeckt.

Kritik gibt es aus dem Emsland nicht. Jedoch werden wir beim nächsten Mal nur einen TL Zimt nehmen. Wuki mit der empfindlichen Zunge sprach scherzhaft von Weihnachtsrippchen.

Hier ein Bild unmittelbar nach dem Befreiungsvorgang aus der Backform.

in Gesellschaft.jpg



Dieses Foto entstand ca. 25 Minuten später. Wegen zu großer Menge hatte ich gut die Hälfte der Sauce im Ausguss entsorgt und den Rest innerhalb von ca. 15 Minuten zu Sirup verkocht. Die Rippchen habe ich nur einmalig und dick eingepinselt.

Da war nicht nur lecker, es sah auch klasse aus.

Tolles Rezept - DANKE - wird ganz sicher wiederholt.

finish.jpg


in Gesellschaft.jpg


finish.jpg
 
Moin Brandmeister,

die Ribs sehen zum Anbeissen aus :sabber:

:prost:
 
wow und ich kämpfe immer 6 Stunden lang (sprich 3-2-1) um Ribs die falling of the bone sind :gs-rulez:

Werde das ganze aufjedenfall auch einmal ausprobieren.

Eine Frage hätte ich da aber allerdings noch, was ist denn mit dem Rauchgeschmack der innerhalb der ersten Stunde vom Fleisch aufgenommen wird?
 
Dafür ist ein Forum da ;)
 
Ja, immer mal wieder nett, alte Bekannte zu treffen :D
An die Rippchen gehört lt. Originalrezept gar kein Rauch dran. Ich bin aber auch der Meinung, daß der nicht schadet. Also muß man halt vor der Siedephase das Rezept um eine Räucherphase erweitern oder mit dem leben, was beim aufknuspern nachher noch dran kommt. Für das Fotb ist eh das Sieden zuständig.
 
Das stimmt allerdings.

Wenn man den Rauch noch mitnehmen möchte wäre ja dann eine 1-2-1 Version ganz nützlich oder?

Da es ja immer heißt das Fleisch nimmt nur in der ersten Stunde den Rauchgeschmack auf, frage ich mich warum man immer die 3-2-1 Methode durchführt?
 
Man sollte sich nicht so sklavisch an die Zeiten halten finde ich. Ich räuchere, bis die Farbe meiner Meinung nach stimmt, siede, bis die Knochen sich drehen lassen und finishe, bis die Farbe meiner Meinung nach stimmt :). Ob das alles jetzt nur 5 oder vielleicht auch 7 Stunden dauert, weil einem z.B. mal das Feuer ausgegangen ist (passiert mir gerne, daß ich beim quatschen und Biertrinken das Holznachlegen vergesse), ist eigentlich egal. Mit 6 Stunden liegt man aber ziemlich gut, was die Zeitplanung angeht.
 
Klingt gut, letztes Jahr habe ich sehr oft Ribs gemacht und diese waren eigentlich immer fotb und geschmacklich super.

Dieses Jahr ging das erste mal direkt in die Hose, geschmacklich waren die Ribs super nur vom Knochen sind sie leider nicht annährend gefallen. Ich denke es lag an der 2 Stunden Phase, dort habe ich wohl den Bräter nicht richtig dicht mit Jehova abgedeckt.

Ich gehe eigentlich immer so vor:

3 Stunden mit Hickory indirekt bei 110-120°C grillen
2 Stunden bei 140-160°C, in Edelstahlschalen dicht mit Jehova abgedeckt, grillen. Darin befindert sich ein Mix aus (3/4) Apfelsaft und (1/4) Apfelessig (ca. eine Fingerbreite).
1 Stunde bei ca 120°C indirekt grillen.
 
Das Thema ist zwar schon etwas älter, aber ich habe es so auf meinem Q320 gemacht und es waren die ersten perfekten Ribs.

Danke.
 
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