Die Fabrikation von Rohwurst ist wohl die Königsdiziplin der fleischverarbeitenden Branche. Viele Wege führen zum guten Produkt, oder zum Fehlfabrikat. Für den Laien ist es oft schwer den Zusammenhang der Parameter zu verstehen, deswegen möchte ich hier einmal versuchen einfach zusammenzufassen worum es prinzipiell geht.
Was möchten wir bei Rohwurst erreichen? Das ist je nach spezifischer Gruppe unterschiedlich, es gibt
-streichfähige rohwurst (teewurst, Braunschweiger)
-schnittfähige rohwurst
-Würstchen
Die Industrie hat in den letzten Jahrzenten die Rohwurstfermentation immer weiter perfektioniert, das heißt aber nicht das dies immer der beste Weg ist. Leider ist diese Welle des „schnellen“ Herstellens auch auf das Handwerk übergeschwappt und man findet mittlerweile kaum noch einen Unterschied in der Fertigung, da auch viele Handwerksbetriebe natürlich Wert auf Lebensmittelsicherheit und Gleichbleibende Produkte legen.
Was bieten die Gewürzfirmen alles an?
-vorgefertigte Compounds
-starterkulturen
-schutzkulturen
-reifezucker
-emulgatoren
-umrötehilfsmittel
Usw.
Ein rundum sorglos Paket, das die Wurst schnell verkaufsfähig macht und gleichbleibende Produkte garantiert.
Natürlich haben solche Dinge durchaus Berechtigung, auch im privaten Bereich. Lebensmittelsicherheit ist oberstes Gebot.
Doch, geht es eigentlich auch ohne? Und wie schmeckt das? Ich darf mich zu denen zählen, die diesen Geschmack noch kennen. Während meiner Lehrzeit gab es einige Artikel, die ursprünglich hergestellt wurden, ohne Einsatz von Zusätzen (umrötehilfsmittel ist und bleibt unverzichtbar).
Der Geschmack war besonders, unverfälscht. Ein Aroma das ich bisher nirgendswo mehr bekam. Aber was machte dieses feine Aroma aus? Nun, bei geräucherten Würsten vor allem auch ein Faktor war die Räucherung das ich ja schon abgehandelt habe.
Warmfleisch? Haben wir nie zu rohwurstzwecken verwendet, obwohl es möglich gewesen wäre. Jedoch wurde warm ausgebeint, das Fleisch war also derb und trocken. An so Material kommt man heran.
Fortsetzung folgt
Was möchten wir bei Rohwurst erreichen? Das ist je nach spezifischer Gruppe unterschiedlich, es gibt
-streichfähige rohwurst (teewurst, Braunschweiger)
-schnittfähige rohwurst
-Würstchen
Die Industrie hat in den letzten Jahrzenten die Rohwurstfermentation immer weiter perfektioniert, das heißt aber nicht das dies immer der beste Weg ist. Leider ist diese Welle des „schnellen“ Herstellens auch auf das Handwerk übergeschwappt und man findet mittlerweile kaum noch einen Unterschied in der Fertigung, da auch viele Handwerksbetriebe natürlich Wert auf Lebensmittelsicherheit und Gleichbleibende Produkte legen.
Was bieten die Gewürzfirmen alles an?
-vorgefertigte Compounds
-starterkulturen
-schutzkulturen
-reifezucker
-emulgatoren
-umrötehilfsmittel
Usw.
Ein rundum sorglos Paket, das die Wurst schnell verkaufsfähig macht und gleichbleibende Produkte garantiert.
Natürlich haben solche Dinge durchaus Berechtigung, auch im privaten Bereich. Lebensmittelsicherheit ist oberstes Gebot.
Doch, geht es eigentlich auch ohne? Und wie schmeckt das? Ich darf mich zu denen zählen, die diesen Geschmack noch kennen. Während meiner Lehrzeit gab es einige Artikel, die ursprünglich hergestellt wurden, ohne Einsatz von Zusätzen (umrötehilfsmittel ist und bleibt unverzichtbar).
Der Geschmack war besonders, unverfälscht. Ein Aroma das ich bisher nirgendswo mehr bekam. Aber was machte dieses feine Aroma aus? Nun, bei geräucherten Würsten vor allem auch ein Faktor war die Räucherung das ich ja schon abgehandelt habe.
Warmfleisch? Haben wir nie zu rohwurstzwecken verwendet, obwohl es möglich gewesen wäre. Jedoch wurde warm ausgebeint, das Fleisch war also derb und trocken. An so Material kommt man heran.
Fortsetzung folgt
