• Du musst dich registrieren, bevor du Beiträge verfassen kannst. Klicke auf Jetzt registrieren!, um den Registrierungsprozess zu starten. Registrierte User surfen werbefrei, können Suchen durchführen und sehen die volle Darstellung des Forums!!!

Direkt - Indirekt oder Indirekt - Direkt

elmero

Militanter Veganer
Hallo zusammen

Auf meinem alten ODC Ascona - in Vulkan Trichter Position - habe ich Fleisch (egal ob Steak, Filet, Würste) zuerst 5-15 Minuten indirekt gegrillt um das Fleisch "anzuwärmen" und am Schluss noch direkt gegrillt. Dies hat eigentlich gut geklappt und war mit dem Ergebnis auch meistens zufrieden.
Kartoffeln habe ich jedoch umgekehrt zubereitet (5-10 min direkt anschliessend 35-45min indirekt).

Bei meiner Recherche - auch in diesem Forum - habe ich gelesen, dass in der Regel bei Fleisch zuerst direkt und anschliessend indirekt empfohlen wird.

Wie handhabt ihr das? Was sind Vor- und Nachteile von direkt/indirekt oder indirekt/direkt?
 

Changu

Hobbygriller
Wenn ich die Zeit habe, indirekt dann direkt.
Wenn eher FLach gegrillt wird, direkt dann indirekt.

Teure Stücke würde ich immer indirekt starten.
 
OP
OP
E

elmero

Militanter Veganer
Besten Dank für dein Feedback! Somit mache ich es ja nicht komplett falsch.. :-) Werde mein Vorgehen (indirekt -> direkt) weiterführen.
 

Sousvidebader

Wagyuologe
5+ Jahre im GSV
Supporter

Changu

Hobbygriller
Kannst du mir erklären warum es so besser ist?
Das es besser ist habe ich nicht geschrieben aber klar, gerne!
(Sehr)teure Stücke Fleisch möchte ich möglichst perfekt haben, da ist für mich die Kombi aus langsam auf Temperatur bringen und dann kurz in den OHG die sicherste.
Wenn beim normalen "ich grill heute was" mal 2-3 Grad an der Temperatur vorbeigezogen wird ärgert mich das eher weniger.
 

Helge470

Grillkaiser
Ich grille mittlerweile fast alles "rückwärts", das heißt erst indirekt (und da dann bis ca. 5-10 Grad unter gewünschte Kerntemperatur) und dann direkt fertig.
Vorteil ist die einfachere Kontrolle der KT und weniger grauer Rand als beim "vorwärts" grillen. Zudem ist die äussere Schicht der Fleischstücke bei der "rückwärts" Methode zumeist trockener und das Erzeugen von Sear Marks (und Röstaromen) geht m.E. schneller.
Der Zeitbedarf ist am Ende der selbe.
 

Pizzaschneider

Grillgott
10+ Jahre im GSV
Foto des Monats
★ GSV-Award ★
Das es besser ist habe ich nicht geschrieben aber klar, gerne!
(Sehr)teure Stücke Fleisch möchte ich möglichst perfekt haben, da ist für mich die Kombi aus langsam auf Temperatur bringen und dann kurz in den OHG die sicherste.
Wenn beim normalen "ich grill heute was" mal 2-3 Grad an der Temperatur vorbeigezogen wird ärgert mich das eher weniger.
Teure Stücke machen ich meistens auf Holzkohle, direkt oder indirekt zuerst nach Lust und Laune, aber meistens direkt zuerst , die meistens hier wenn sie indirekt zuerst machen benutzen die ein Wasserbad und dann in den Beefer.
 

Meischlix

Vegetarier
Ich mache eine Kombination:

erst direkt unter dem OHG, dann
indirekt auf knapp unter gewünschter KT, dann
ruhen lassen und dann
nochmals ganz kurz unter den OHG.

Das Vorgehen war ein Tipp aus einem Grillkurs und klappt immer perfekt. Die Kruste ist dadurch super, das Fleisch kommt trotz Ruhephase wärmer auf den Teller und auch verschieden dicke Stücke und/oder unterschiedliche KT-Wünsche können über die Ruhezeit angeglichen werden. Deshalb wird auch für mehrere Personen alles gleichzeitig fertig:-)
Wenn aber echt mal viele Gäste kommen wird der Sous Vide-Stick ausgepackt:D
 

Changu

Hobbygriller
Teure Stücke machen ich meistens auf Holzkohle, direkt oder indirekt zuerst nach Lust und Laune, aber meistens direkt zuerst , die meistens hier wenn sie indirekt zuerst machen benutzen die ein Wasserbad und dann in den Beefer.
Wasserbad habe ich (noch)nicht, daher bei mir meist Ofen oder Grill auf minimal.

die 57 er Kugel steht hier zwar, wäre für Steaks auch ziemlich geil aber seit dem Tag an dem ich den Gasi bekam hat sie kein einziges mal mehr Hitze gesehen.
 
Oben Unten