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[Do-It-Yourself] Senf

G

Gast-NnzqH7

Guest
Gestern Abend hatte ich mal wieder Zeit und da meine Senfvorräte zur Neige gehen hab ich wieder neuen hergestellt.

Benötigt wird dafür:
-200g Senfkörner gelb
-50g Senfkörner braun (kann je nach Schärfewunsch reduziert/erhöht werden. Braune Körner haben mehr Schärfe als die gelben)
-200ml Wasser
-100ml Essig
-Salz
-Zucker

Optional
-Pfefferkörner
-Knoblauch
-Rosmarin
-Chilli
-Estragon
...kann nach belieben variert werden...
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Schritt 1:
Sud aus Wasser, Essig, Salz, Zucker, Pefferkörner, Knoblauch (zerdrücke ihn mit dem Messer zuvor), Rosmarin, Chilli und anderen Kräutern, Gewürzen aufsetzen
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Schritt 2:

Senfkörner zu einem Mehl mahlen. Je feiner das Mehl, desto feiner der Senf. Schalenreste der Körner können nach belieben noch abgesiebt werden. Das Mahlen ist eine enorme Arbeit, wenn man es wie ich mit dem Mörser macht. Kann man auch elektroisch machen. Vorsicht das das Mehl aber hierbei nicht zu warm wird.

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Schritt 3:
Teil des Mehles mit einem Teil des Sudes in einer seperaten Schüssel vermengen, dass eine schöne chremie Masse ensteht. Hier können noch nach belieben Salz, Zucker, Pfeffer, Kräuter etc. beigefügt werden. Wenn die Masse zu nass ist, mit Mehl verdicken bzw wenn die Masse zu trocken ist mit Sud verdünnen.

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Schritt 4:
In Gläser abfüllen.
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v.l Glas 1: Normaler Senf ohne besondere zusätzliche Gewürze
Glas 2: Mit Dill und Basilikum
Glas 3: Mit Paprikapulver und Chillipulver (aus getrockneten Chillis selbst gemacht)
Glas 4: Neuer Versuch mit einem Sud aus Apfelsaft und Wasser und etwas mehr Zucker. Bin gespannt ob das wird..

Die Gläser halten sich echt lange im Kühlschrank wenn man etwas aufpasst.

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Schön!!! Wird gespeichert und bei Gelegenheit mal nachgebaut.
Danke!
 
Hi Stefan,

das gefällt mir. Ich habe auch vor einer Woche wieder frischen angesetzt. Habe die Erfahrung gemacht, dass er so nach 6 - 8 Wochen gut ist, vorher fast nicht essbar. Der muss echt lange ziehen. Und das Wasser (bzw. der Sud) sollte bereits kalt sein, bevor man ihn hinzu gibt.

Ich habe das erste mal den Fehler gemacht, alle Senfkörner auf einmal im Mörser klein machen zu wollen. Das war furchtbar. In kleinen Dosen klappt das aber ganz gut. Noch besser geht es mit einer alten Krups Kaffee-Mühle, aber nicht mit Malwerk sondern mit Messern. Das geht ruck-zuck und wird auch nicht warm.

VG, Patrick
 
Zum Mahlen verwende ich eine Kaffeemühle mit Handantrieb da kann ich den Feinheitsgrad ideal einstehlen
 
Klasse, mach meinen Senf auch selber.

Danke für das Rezept. Hoffentlich kommen noch mehr dazu. :thumb2:

grüssle
 
Oh, da bekomme ich ja gerade Lust ein wenig zu sempfen :)

Mal schauen ob ich noch genug Körner da habe...
 
Anmerkung:

Wenn das Mehl ganz fein ist (ich mach es mit einer Steinmühle), quillt der Senf extrem nach und wird zu trocken (zu hart). Der Senf dickt in den ertsen 2-3 Tagen zum Teil stark nach. Ich setze deshalb den Senf etwas flüssiger an, als ich ihn haben möchte.
Werde dieses WE wohl wieder senfen.
Zum rausnehmen des Senfes aus dem Glas immer einen separaten, sauberen Löfel verwenden um Verkeimung zu vermeiden, dann ist Eingemachtes auch offen über Monate haltbar.
 
Moin,
der selbstgemachte Senf schmeckt immer hervorragend, zumal man die Zutaten selbst abstimmen kann und man weiss, was man herstellt.

Wenn mir die Zeit (Lust) :rolleyes: dazu fehlt, kaufe ich günstigen Senf ein ( bevorzugt der aus Luxembourg )
und verfeinere den mit verschiedenen Zutaten - jeweils mit:
1.) frischen Knoblauch ( wir bringen immer ganze Zöpfe aus dem Süden mit )
2.) fein abgestimmte Schärfe durch Saucen
3.) frisches Kräuter
4.) alternativ gefriergetrocknetes Suppengemüse aus dem Glas ( hier noch ein wenig Olivenöl dazugeben, sonst zu trocken )
5.) alles was noch würzt und schmeckt


Alles in die Küchenmaschine / Kleinmixer und vorsichtig zerkleinern/mixe.
Nicht zu lange, wegen der erwärmung.

Ein paar Wochen stehen lasse - dann schmeckt der Senf am besten

Nicht vergessen:
Gläser beschriften, damit man nicht von einer Geschmacksrichtung überrascht wird.

Gruß Thomas
 
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