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Ein Messer entsteht

Klasse Carsten :wiegeil: sowas würde ich auch gerne mal machen und vor dem Griff hätte ich auch keine Angst... :fahne:
 
Also ich kann ja nur für mich sprechen:

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Halb eins morgens... mir war's einfach danach :D
 
Geht auch mit einer Fächerscheibe auf dem Winkelschleifer
 
Interessante Frage, also wieso ihr euch für diese bei Gebrauchsmessern eher ungewöhnliche Klingenform entschieden habt.
Mir gefällt die Klingenform. Ob es ein 'Alltagsmesser' wird muss sich noch zeigen. Und wenn nicht, es ist das erste Messer und sicher nicht das letzte.
 
Jetzt mußt Du aber auch noch eine Messerscheide aus dicken braunen Sattelleder nähen! Fall Die Klinge 120mm nicht überschreitet, kannst Du es dann als EDC führen.
 
Klasse Carsten :wiegeil: sowas würde ich auch gerne mal machen und vor dem Griff hätte ich auch keine Angst... :fahne:
Müssen wir mal mit @MrEDER reden, ob wir ein Schmiedewochenende über die Bühne kriegen. Wir zeigen dir wie die Klinge geht, du zeigst uns den Griff. ;)
 
Interessante Frage, also wieso ihr euch für diese bei Gebrauchsmessern eher ungewöhnliche Klingenform entschieden habt.
Taugt definitiv schonmal zum Pizza schneiden. Und hat sich auch am Samstag beim Grillen bewährt.

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Ein Bandschleifer ist auf dem Weg zu mir, dann probier ich das mal.
Bandschleifer? Welcher denn?. Und ja es stimmt ein schmiede Hammer ist pompiert und mache das Hammerregsl groß genug mit der Zeit sammeln sich da einige an bei mir sind es aktuell etwa 200 Hämmer (wenn ich alle finde :lolaway:)
 
Mich würde an dieser Stelle das generelle Vorgehen beim Hobby- Messer- Schmieden nach dem Motto "mach flott den Schrott" interessieren.
Ihr habt offensichtlich einen recht kohlenstoffhaltigen Stahl einer Feile oder Blattfeder verwendet, diesen rotglühend geschmiedet, abgeschreckt, angelassen und geschliffen?
Das Feilenmesser ist wohl recht hart geblieben, aber auch spröde und unelastisch, während das Federstahlmesser offensichtlich flexibel, aber weicher ausfällt?!?
 
Stahl härten und anlassen ist eine Kunst und die Wärmeführung beim Schmieden erst recht :D

Was ich da alles schon gesehen hab :o
 
Mich würde an dieser Stelle das generelle Vorgehen beim Hobby- Messer- Schmieden nach dem Motto "mach flott den Schrott" interessieren.
Ihr habt offensichtlich einen recht kohlenstoffhaltigen Stahl einer Feile oder Blattfeder verwendet, diesen rotglühend geschmiedet, abgeschreckt, angelassen und geschliffen?
Das Feilenmesser ist wohl recht hart geblieben, aber auch spröde und unelastisch, während das Federstahlmesser offensichtlich flexibel, aber weicher ausfällt?!?

So grob kommt das hin. Zuerst Umformen, dann Normalisieren / Spannungen auflösen / Gefüge feiner machen, dann grob in Form schleifen, dann auf Härtetemperatur bringen und Abschrecken und schließlich noch einmal Anlassen. Abschließend dann Griff und Schliff und fertig ist das Messer aus dem Schrott.
Zum Material: Ich glaube da spielt auch viel die Geometrie rein, ob die Klinge flexibel oder steif empfunden wird. Der Bereich in dem der Federstahl angelassen wurde ist jetzt nicht unbedingt der Bereich indem er angelassen wird wenn er als Feder eingesetzt wird. Dort kommt es dann ja nicht so sehr auf die Härte an. Carstens Klinge hat halt noch einen wirklich massiven Rücken und ist deshalb eher steif.
Aber es ist wahrscheinlich wie immer, alle Einflussfaktoren zusammen führen zum Ergebnis. :v:
 
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