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Ein Messer entsteht

Frag doch mal bei der Nasa nach, ob sie Dir ein Stück Mars als Souvenir mitbringen. Die suchen schon fleißig nach geeigneten Material.

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Heute hab ich die Klinge mal grob vorgeschliffen. Von der Form her ist es jetzt doch eher ein Nakiri geworden. Noch breiter schien mir nicht praktikabel.
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Ich konnte auch nicht widerstehen es kurz in die Säure zu tauchen.... das wird cool... :v:
 
So... beim Schleifen hab ich festgestellt, dass das Messer die Härte nicht richtig angenommen hat. Bei weiteren Versuchen es zu härten, hat die Klinge sich stark verbogen. Wohl schon zu dünn geschliffen... einziger Ausweg: soviel Material wegschleifen bis die Minimalstärke wieder stabil genug ist.
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Hat dann ohne nennenswerten Verzug funktioniert.
Vorwärts immer, rückwärts nimmer!
 
Es ist der Damast aus Lager- und Federstahl. Abgeschreckt wurde in Öl, bei der Temperatur war ich mir aber ehrlich gesagt schon nicht ganz sicher, und auf einer Seite hab ich mit der Feile probiert und eine harte Fläche vorgefunden. Beim Schleifen mit Papier und Klotz hab ich gemerkt, dass die zweite Messerseite sich viel leichter bearbeiten lässt. Dann hab ich die Feile drüber gezogen und ne schöne Riefe rein gemacht.
Ich denke, dass der Lagerstahl an sich schon so widerporstig ist, dass ich dachte das Härten hätte funktioniert, dass aber auf der anderen Seite zufällig eine Lage Federstahl außen lag, die halt noch nicht richtig hart war.
 
Tippe auf zu wenig temperatur beim Härten Federstahl ist im Prinzip ein lufthärter. Geht aber auch in öl der Bereich wo die stifftspitze liegt müsste passen. Das Problem ist eher Anlassen für Messer ist der lagerstahl etwas höher anzulassen wie Federstahl. Und macht euch keine Gedanken das geht schnell das man daneben liegt siehe Bild da schaut ein großer Bereich ähnlich aus . Deshslb lege ich mir auch einen Härte Ofen zu um so Fehler suszuschließen wenn das härten nicht geglückt ist vorher weich glühen und langsam kaltwerden lassen.

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Tippe auf zu wenig temperatur beim Härten Federstahl ist im Prinzip ein lufthärter. Geht aber auch in öl der Bereich wo die stifftspitze liegt müsste passen. Das Problem ist eher Anlassen für Messer ist der lagerstahl etwas höher anzulassen wie Federstahl. Und macht euch keine Gedanken das geht schnell das man daneben liegt siehe Bild da schaut ein großer Bereich ähnlich aus . Deshslb lege ich mir auch einen Härte Ofen zu um so Fehler suszuschließen wenn das härten nicht geglückt ist vorher weich glühen und langsam kaltwerden lassen.

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Ich werd den Prozess auch noch etwas anfängergeeigneter gestalten. Die nächste Esse, ein Großteil des Materials ist schon da :D, bekommt eine Temperaturregelung. Mal schauen ob das so geil ist wie ich es mir vorstelle...
 
Ja, ich bin auch gespannt. Leider gibt es zZ. noch ein paar dringendere Projekte rund ums Haus. Wird wohl noch ein, zwei Monate dauern. Ziel ist ein zehn Grad Fenster zu treffen. Dafür soll die ist Temperatur gemessen und mittels Regler die Gaszufuhr an und aus geschaltet werden. Hab sowas schonmal leicht abgewandelt bei nem UDS umgesetzt, ging eigentlich ganz gut.
 
Ja, ich bin auch gespannt. Leider gibt es zZ. noch ein paar dringendere Projekte rund ums Haus. Wird wohl noch ein, zwei Monate dauern. Ziel ist ein zehn Grad Fenster zu treffen. Dafür soll die ist Temperatur gemessen und mittels Regler die Gaszufuhr an und aus geschaltet werden. Hab sowas schonmal leicht abgewandelt bei nem UDS umgesetzt, ging eigentlich ganz gut.
Ich stelle mir das recht schwierig vor, mit vertretbaren Aufwand in diesem Temperaturbereich eine Temperaturregelung mit 1% bis 1,5% Genauigkeit zu erreichen. Auf Deine Lösung bin ich gespannt.

Hast Du die Möglichkeit, die Härte Deiner Klingen zu messen bzw. messen zu lassen? Wenn Du knapp über 60 Rockwell liegst und Deine Messer recht dünn schleifen kannst, bist Du auf dem Niveau einiger der großer Hersteller, die brauchbare Messer fertigen können.
 
Ich stelle mir das recht schwierig vor, mit vertretbaren Aufwand in diesem Temperaturbereich eine Temperaturregelung mit 1% bis 1,5% Genauigkeit zu erreichen. Auf Deine Lösung bin ich gespannt.

Hast Du die Möglichkeit, die Härte Deiner Klingen zu messen bzw. messen zu lassen? Wenn Du knapp über 60 Rockwell liegst und Deine Messer recht dünn schleifen kannst, bist Du auf dem Niveau einiger der großer Hersteller, die brauchbare Messer fertigen können.
Klar, da bist du sicher nicht ganz falsch unterwegs. Es stellt sich ja immer die Frage nach dem Messfehler. Bei meinem Projekt kommen tatsächlich Fühler und Regler aus dem unteren Preissegment in Gebrauch. Die können theoretisch zwar genau so gut wie professionelle sein, das Problem ist halt, dass es niemand aufwendig geprüft hat und dafür bezahlt wurde. Aus der Kombination, unsichere Messmittel plus unbekannte Wärmeverteilung in der Esse, ergibt sich absolut gesehen sicher ein Fehler >1%. Die Frage ist was man erreichen will. Meine Intention ist zum einen den Ingenieur in mir zu belustigen, zum anderen eine Widerholgenauigkeit zu erreichen die aktuell nicht vorhanden ist. Wenn ich momentan den Brenner anmache, hängt es von der Umgebungstemperatur, dem Füllgrad der Gasflasche, der Dauer des gesamten Vorgangs und der Feineinstellung des Druckreglers ab welche Temperatur gerade in der Esse herrscht. Durch die Regelung erhoffe ich mir den Einfluß dieser Parameter wesentlich zu senken. Ob dann die 852° auf der Anzeige wirklich 852° sind oder nicht, ist erst mal nicht meine Priorität.
Leider hab ich zZ. Noch keine Möglichkeit die Härte sinnvoll zu messen. Aber auch hier ist es ähnlich. Ich will momentan keine Messer in Profiqualität bauen, ich erfreue mich am Handwerk, dem Lernen und nicht zuletzt am Zuspruch durch euch.
Bin gespannt wie es weiter geht... :thumb1:
 
Nachschub für zukünftige Projekte. Das reicht für ein paar Messer.

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Aus 1.2842 habe ich mir mal einen Ringschlüssel gebastelt...

Bloß nicht flexen versuchen, das Zeug härtet beim Flexen und frisst dann Flexscheiben
Sägen und feilen ging aber prima.
 
Mal ne Frage in die Runde: Ich will so nen alten Schleifstein mit Hand/Fußbetrieb haben. Ganz in der Nähe gibt es einen für nen 50er mit recht gutem Gestell und gängiger Mechanik. Er hat eine flache Stelle mit ca 10mm Unterschied. Rundlauftolleranz ist ok. Was mich massiv verunsichert, ist ein ca 2-3mm breiter radikaler Riss von ganz außen bis zur Achse. Meint ihr, das lässt sich mit 2k Kleber und Schleifstaub wiederherstellen?
 
Da kommen ja wohl eher geruhsame Drehzahlen zustande, wie groß ist denn der Stein? Willst Du damit nass schleifen?
 
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