Liebe Mitgrillerinnen und Mitgriller,
weniger ist mehr, WIRKLICH. Diese Erfahrung habe ich auf der Suche nach einem guten Rezept für Mettgriller gemacht.
Alles Traditionelles kann meiner Meinung nach bedenkenlos über Bord geworfen werden:
-- kein Hackfleisch mit Ei vermengen,
-- keine vorgedünsteten Zwiebeln
-- kein trockenes Brötchen vom Vortag
-- kein Paniermehl
-- keine zerbröselten Toastscheiben, womöglich in Sahne eingeweicht
-- erst recht kein Salz, Pfeffer, Petersilie, Majoran, Muskat, Knoblauch, Senf, oder...
Der chinesische Gelehrte Lao Tse sagte: "In Einfachheit und Veredelung liegt Reichtum."
Zum wiederholten Male habe ich am vergangene Samstag frisches Schweinemett, welches wohl nicht nur im Emsland "der Brötchenaufstrich" schlechthin ist, im Smoker zu einer Kostbarkeit veredelt. Beim MmV hat dieses Mett eine sehr feine Konsistenz, weil es länger als bei anderen Metzgern im Cutter verweilt. Aus eben diesem Mett forme ich, vorzugsweise mit nassen Händen, Frikadellen in der Größe von Ping-Pong-Bällen.
NICHTS, wirklich gar NICHTS außer heißem Rauch, wird der Masse hinzu gegeben. Für diese kleinen Bällchen finden sich selbst auf einem gut beladenem Smoker genügend Freiflächen. Mindestens 90 Minuten verweilen die kleinen Leckereien bei 100°C bis 130°C auf dem Rost. In dieser Zeit bekommen sie eine wunderschöne, bronzefarbene Patina, den typischen Smokering und einen süchtig machenden Geschmack.
Zum Abendbrot haben wir heute die restlichen Bällchen aus der Tupperdose befreit. Der Geschmack war immer noch exzellent. Voller Wonne schnitt mein Sohn wiederholt hauchdünne Scheiben ab und sagte: Die sind wertvoll wie Trüffel. Und so werden wir sie ab heute nennen, "Emsländische Mettrüffel", denn sie ähneln echten Trüffeln sogar ein wenig;
Hier die Abbildung eines Exemplares der letzten Charge:
weniger ist mehr, WIRKLICH. Diese Erfahrung habe ich auf der Suche nach einem guten Rezept für Mettgriller gemacht.
Alles Traditionelles kann meiner Meinung nach bedenkenlos über Bord geworfen werden:
-- kein Hackfleisch mit Ei vermengen,
-- keine vorgedünsteten Zwiebeln
-- kein trockenes Brötchen vom Vortag
-- kein Paniermehl
-- keine zerbröselten Toastscheiben, womöglich in Sahne eingeweicht
-- erst recht kein Salz, Pfeffer, Petersilie, Majoran, Muskat, Knoblauch, Senf, oder...
Der chinesische Gelehrte Lao Tse sagte: "In Einfachheit und Veredelung liegt Reichtum."
Zum wiederholten Male habe ich am vergangene Samstag frisches Schweinemett, welches wohl nicht nur im Emsland "der Brötchenaufstrich" schlechthin ist, im Smoker zu einer Kostbarkeit veredelt. Beim MmV hat dieses Mett eine sehr feine Konsistenz, weil es länger als bei anderen Metzgern im Cutter verweilt. Aus eben diesem Mett forme ich, vorzugsweise mit nassen Händen, Frikadellen in der Größe von Ping-Pong-Bällen.
NICHTS, wirklich gar NICHTS außer heißem Rauch, wird der Masse hinzu gegeben. Für diese kleinen Bällchen finden sich selbst auf einem gut beladenem Smoker genügend Freiflächen. Mindestens 90 Minuten verweilen die kleinen Leckereien bei 100°C bis 130°C auf dem Rost. In dieser Zeit bekommen sie eine wunderschöne, bronzefarbene Patina, den typischen Smokering und einen süchtig machenden Geschmack.
Zum Abendbrot haben wir heute die restlichen Bällchen aus der Tupperdose befreit. Der Geschmack war immer noch exzellent. Voller Wonne schnitt mein Sohn wiederholt hauchdünne Scheiben ab und sagte: Die sind wertvoll wie Trüffel. Und so werden wir sie ab heute nennen, "Emsländische Mettrüffel", denn sie ähneln echten Trüffeln sogar ein wenig;
Hier die Abbildung eines Exemplares der letzten Charge:



Damit geht es nämlich auch.


